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bmw e28 rost im dombereich (Technik und Reparaturen)

Ralf518 @, Donnerstag, 02. Februar 2017, 11:12 (vor 315 Tagen) @ Daniel 525e

Hallo Daniel,

ja, ich glaube ich sehe was Du meinst. Ist alles schon länger her mit damals noch
eingescannten Analogfotos einer Billigkamera. Deswegen ist das leider alles etwas
unscharf. Ich muss jetzt nachdenken, ist wie gesagt schon lange her. Nein, ich glaube
da waren keine Ablauflöcher, links ist eine Fertigungstoleranz und ich habe das meine
ich auch alles mit Dichtmasse eingemumpt. Es gibt ein kleines, nahezu quadratische Loch
zwischen äußerem Blech (auf meinem Bild ist das Blech links noch nicht eingeschweißt,
das rechte Pendant auf Bild 6 ist aber bereits drinnen) und der Versteifung. Das ist die eigentliche Ablaufstelle für den Hohlraum.
Es liegt meine Ich nahezu unsichtbar zwischen diesem großen ovalen und dem quadratischem
Loch, aber eben hinter dem Blech, so dass man es auf meinem Foto nicht sehen kann. Ja,
da war etwas Sand drinnen, der Großteil sollte aber von den Plastikradhausverkleidungen abgehalten werden (ich weiß, die funktionieren eher schlecht als recht). Aber man darf dieses Loch auf gar keinen Fall zumachen, alles Wasser was in die Belüftungsdüsen auf
der Haube hineinläuft, muss zu eben diesem rechteckigen Loch links und rechts wieder heraus. Auch von Oben dringt also Sand ein. Du meinst aber wahrscheinlich dieses große
quadratische Loch mit dem Ohr daran für den Innenkotflügel. Tja, man könnte es vielleicht zumachen, dann hätte man etwas weniger Schmutz in der Konstruktion, dafür trocknet sie
aber nicht mehr so gut aus. Ich weiß nicht, was besser ist. Man bekommt diese Ecke
wohl nur in den Griff wenn man alles neu macht und mit Dichtmasse den Ablauf vernünftig
formt, so dass der Schmutz heraus gespült wird.

Eben diese komplexe Konstruktion ist der Grund, warum eine schnelle Reparatur nicht
möglich ist. Das berühmte aufgeschweisste Blechlein neben dem Dom dient meistens nur
dazu, das darunterliegende Elend vor den Augen des TÜV-Prüfer zu verstecken. Was nicht
heißen soll, daß das im Sommerbetrieb nicht auch eine ganze Weile lang gelingen kann.

Auch auf meinem Dom hatte der Vorbesitzer auf einer Seite so ein Blech aufgepunktet
(das Auto war so etwa 8 Jahre alt, als ich es gekauft habe), was einige Jahre lang hielt.
Den Blechflicken habe ich dann irgendwann zwei mal erneuert, und mit jedem mal wurde er
größer und irgendwann auch beidseitig nötig. Mit 22 Autojahren war dann alles komplett
gar. Das Auto wurde allerdings Sommers wie Winters bewegt.

Ich vermute ein grundsätzliches Problem dieses gesamten Bereichs ist die auf der
Schraubseite schlecht anliegende Plastikradhausschale. Durch den Spalt drückt es
bestimmt den von den Rädern aufgewirbelten Schmodder. Sinnvoller wäre es wohl den
Spalt mit irgendwas abzudichten. Eine echte Lösung habe ich auch noch nicht. Vielleicht
dieses Terostatband, also diesen Knetgummi für die Kotflügelmontage.

Hat jemand Erfahrung mit den Lokaris am E28? Taugen die? Am Durchgang für das Federbein
spült es doch bestimmt auch Schmutz hinter den Lokari, oder?

Viele Grüße
Ralf


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