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<title>E28-Forum - Re: @ all dieseltuners und neue Ausgleichsdeckel Besitzer</title>
<link>http://e28-forum.lewonze.de/forum/</link>
<description>E28 Forum</description>
<language>de</language>
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<title>Re: @ all dieseltuners und neue Ausgleichsdeckel Besitzer (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><br />
Als Antwort auf: <strong>Re: @ all dieseltuners</strong> von BGL-28td am 30. April 2007 15:51:05:</p>
<p><br />
Hallo,</p>
<p>ich fahr ja auch schon die 318er Düsen, hab aber keinen großen Unterschied gemerkt, außer das er im Stand deiutlich schöner läuft. Was mich ja am meißten Interessiert ist das mit deinem Ausgleichsbehälterdeckel. Wie ich hier ja schon gepostet habe, hab ich zwei mal meine Zylinderkopfdichtung gewechselt und innerhalb kürzester Zeit wieder eine Leckage vom Wassersystem in den Brennraum bekommen, wenn der &quot;NEUE&quot; Deckel richtig drauf war. Ich fahr ja jetzt mit halb geschlossen Deckel, also ohne druckdichten Verschluß und habe keine Probleme mehr. Ich denke mittlerweile das die bie BMW neu verkauften Deckel falsch ausgelegt sind, und extrem hohe Drücke im Kühlsystem enstehen, die dann für einen Wasserverbrauch sorgen. Bei mir war auch die Federkonstante des neuen Deckels wesentlich höher als die des alten. Hinsichtlich des Förderbeginns habe ich 0,78 anstatt 0,74-0,76 Serie eingestellt. Habe auch einen Düsenöffnungsdruck von 160 bar eingestellt, fahre in einen anderen 180bar ist aber vom gefühl her zu viel. Die 180 bar ist ein gängiger Wert in der Pöl Scene und da hab ich einfach auf 150 ein bisschen draufgelegt.</p>
<p>Wenn ich nicht zu faul wäre würde ich die Pumpe heute weiter nach früh verstellen, mit dem Kegel vom Tom und 318er auf DÖD 160 bar laüft der doch noch sehr seidig, so das man mit dem Förderbeginn sicherlich noch weiter kann. Ich denke ein guter Wert für das Setup wäre 0,82, werde ich bei der nächsten Aktion auch umsetzen.</p>
<p>Gruß Clemens      </p>
<p><br />
</p>
]]></content:encoded>
<link>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188211</link>
<guid>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188211</guid>
<pubDate>Tue, 01 May 2007 20:42:25 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>alleslowbuged</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: @ all dieseltuners (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><br />
Als Antwort auf: <strong>Re: @ all dieseltuners</strong> von Diesel am 30. April 2007 09:10:28:</p>
<p><br />
 Servus Tom,</p>
<p>mit der grauen Theorie hast Du vermutlich völlig Recht, aber ich geh einfach mal davon aus dass meine Theorie sich wenigstens einigermassen in die Realität umsetzt und hab heute die DN0SD318-Düsen bestellt.</p>
<p>Beim Einstellen des FB an den M21-Motoren ist das Anbringen der Messuhr mit Halter vor allem beim e28 die grösste Fummelei, beim e30 und e34 sind die Schläuche etwas günstiger verlegt. Mit etwas Übung aber kein Problem. Mich nervt da eher die mangelnde Erreichbarkeit der hinteren Befestigungsschrauben. Ich werd nach dem Zusammenbau mit den neuen Düsen einfach mal 5 oder 10/100 Kolbenhub früher einstellen und hören wie er tut. Im Interesse der Reproduzierbarkeit weiß ich dann auch genau wo ich stehe.</p>
<p>Zur Zeit sind wie gesagt neuwertige Standard-Düsen (mit übrigens 130bar DÖD) drin aber ich denke nicht, dass die 23% höherer DÖD das Verhalten des Motors so grundlegend verändern, dass ich mit dem Einstellen nicht mehr hinkomme. Mal schauen, hoffentlich komm ich bis nächste Woche dazu, dann wissen wir mehr. </p>
<p>Grüsse, Tom<br />
 </p>
<p><br />
</p>
]]></content:encoded>
<link>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188157</link>
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<pubDate>Mon, 30 Apr 2007 13:51:05 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>BGL-28td</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: @ all dieseltuners (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><br />
Als Antwort auf: <strong>Re: @ all dieseltuners</strong> von BGL-28td am 29. April 2007 21:16:11:</p>
<p><br />
Hallo Tom,</p>
<p>wie man so schön sagt: Grau ist alle Theorie... Beim Diesel stimmt das sogar in ganz besonderem Maße. Ob sich die Zerstäubung des Kraftstoffes bei einer Erhöhung des Einspritzdruckes verbessert, lässt sich nicht ohne weiteres vorhersagen. Es lässt sich noch nicht mal sicher vorhersagen, ob sich der Spitzendruck durch die geänderten Düsen mit vergrößerter Bohrung im Düsenstock verringert. Letztlich bleibt es ein schwingendes System mit all seinen kleinen Gemeinheiten wie rücklaufenden und reflektierten Druckwellen, Kavitationsneigungen und Schwingungen in allen Leitungen, Ventilen und Federn. Sowas lässt sich noch nicht einmal vernünftig berechnen. Weshalb die Theorie eben auch grau ist. Also probieren!</p>
<p>Der Hochdruckteil der R500 wäre allemal ein guter Versuch, die Einspritzzeit durch die steilere Steigung des Nockenrades merklich zu verkürzen. Ob der Schwarzrauch dadurch abnimmt, steht aber auf einem anderen Blatt. Ich vermute, eine solche Einspritzpumpe wird derartig veränderte Eigenschaften aufweisen, daß sie sich kaum noch mit der alten Standardpumpe vergleichen lässt. Zumindest die alte Grundeinstellung wie Du sie jetzt fährst findest Du kaum je wieder, weshalb die Vergleichbarkeit auch sehr eingeschränkt ist. Aber vielleicht läuft's besser.</p>
<p>Mir ist die Bastellei ehrlich gesagt zu heftig, dafür kommt man an die Pumpe viel zu schlecht dran. Ich breche mir regelmäßig die Finger daran, wenn sie mal wieder raus muß und gebe zu, daß es mir völlig schleierhaft ist, wie man eine Messuhr da unfallfrei antüddelt. Bei dem Gewirr an Rohren und Leitungen ist das ja eine Strafarbeit für Masochisten. Allerdings ist's bei mir wegen der Kühlwasserleitungen für den Pflanzenöl-Wärmetauscher und dem knapp 40cm langen Caterpillar-Dieselfilter auch noch um einiges schlimmer. Da fällt echt keine Schraube mehr zum Boden.</p>
<p>Bezüglich des Düsenöffnungsdrucks haben wir einige Experimente angestellt. So sind beispielsweise DÖDs bis 300bar (mit Pflanzenöl) ausprobiert worden, die aber mehr Probleme (Sägen, verringerte Volllastmenge, harter Gang des Motors...) bringen als sie beseitigen. Weder die (subjektiv empfundene) Abgasqualität verbesserte sich oberhalb von 200bar, noch Laufverhalten oder Leistung. Alles wie gesagt mit Pflanzenöl. Wie's bei Betrieb mit reinem Dieselkraftstoff ausschaut, weiß ich nicht. Der Standard-DÖD beim TD beträgt meines Wissens übrigens 155bar.</p>
<p>Die Zerstäubung sollte sich (jaja: theoretisch) bei erhöhten Einspritzdrücken verbessen. Allerdings wird sich wie Du schon ganz richtig erwähntest der Einspritzdruck eher verringern, wenn der Öffnungsquerschnitt der Einspritzdüsen vergrößert wird. Genaue Daten zu den DN0SD318 liegen mir jedoch nicht vor, so daß ich nicht abschätzen kann, in welchen Größenordnungen sich das Geschehen abspielen wird. Da die Düsen in einem ähnlichen Motor aber einwandfrei funktionieren, wird der Unterschied m.E. nur sehr gering sein. Bitte berichte, wenn Du die neuen Düsen eingebaut hast.</p>
<p>Eins noch zum Förderbeginn: Ich bin der Meinung, daß die &quot;gefühlte&quot; Einstellung des FB sich bei unseren alten Wirbelkammermotoren besonders gut eignet, um die viele Eigenheiten des jeweiligen Motors optimal zu berücksichtigen. Besonders bei gröberen Abweichungen vom Serienzustand (Einspritzdüsen, DÖD, Kraftstoff, max. Ladedruck, Verdichtung...) erscheint mir die Einhaltung eines vorgegebenen FB einigermaßen sinnlos. Wichtig sind Laufverhalten im Leerlauf, beim Beschleunigen, unter Teil- sowie Volllast und das zugehörige Abgasverhalten. Es erscheint mir unmöglich, mit einem fest vorgegebenen Wert nahe genug an ein erreichbares Optimum heran zu kommen, weshalb ich diesen Versuch gleich komplett unterlasse.</p>
<p>Viel Erfolg, Tom</p>
<blockquote><p>Servus Tom,<br />
danke erstmal für die Tipps. Vielleich bringen die anderen Düsen wirklich nichts, aber Ruß ist ja bei meinem derzeitigen Setup eh kein Problem. Wenn ich die Leistung erhöhe rußt er ohnehin nur im Bereich 2000-2500/min, wessen ich auch mit dem Mega-Regelweg meiner LDA (hatte die Madenschraube der LDA letztens in der Drehmaschine) zur Zeit nicht beikomme. Dieses Problem werd ich auch nicht mit anderen Düsen nicht lösen können, denn hat er ersteinmal vollen Ladedruck sieht man auch mit den jetzigen Düsen sogar als direkter Hintermann keine Fahne aus dem Endrohr.<br />
Aber nachdem ich meinem tdA eh neue Düsen gönnen sollte probier ich einfach mal auf 160bar DÖD eingestellte 318er aus. Wer weiß, vielleicht bau ich mir mal so eine Pumpe mit HD-Teil von einer R500?<br />
Das mit dem Förderbeginn ist schon klar, Du als Pölfahrer musst da mit dem Förderbeginn quasi spielen, bis die Maschine optimal läuft, ich werd aber trotzdem die Messuhr anbauen damit ich weiß wo ich bin. Auf das extreme Frühverstellen des FB reagiert laut unseren hiesigen Bosch-Dienst Inhabers jeder Motor mehr oder weniger empfindlich. Einige Ölbrennern ist es dabei sogar egal, ob man sich beim Zahnriemenauflegen um einen Zahn vertut, anderen werden bei ein paar 1/100mm Kolbenhub mehr gleich abartig laut und neigen wieder mehr zum Rußen (wobei sich Letzeres mit der Theorie ja gehörig beisst).<br />
Rein theorethisch ist es aber vielleicht gar nicht gesagt, dass die neuen Düsen irgendwas helfen, sie öffnen zwar erst später, der Spitzendruck (und vor allem der mittlere Einspritzdruck) wird wegen des grösseren Durchlasses aber vermutlich unter dem des mit den alten Düsen erreichten sein. So wird die Zerstäubung eher schlechter, oder hab ich da einen Denkfehler eingebaut???<br />
Gruß, Tom</p>
</blockquote><p><br />
</p>
]]></content:encoded>
<link>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188145</link>
<guid>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188145</guid>
<pubDate>Mon, 30 Apr 2007 07:10:28 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Diesel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: @ all dieseltuners (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><br />
Als Antwort auf: <strong>Re: @ all dieseltuners</strong> von Marius am 29. April 2007 10:59:08:</p>
<p><br />
Hi Marius,</p>
<p>was bastelst denn für einen LLK? Mit den Düsen bin ich mal gespannt, morgen werd ich mal bei Bosch fragen, was sie davon halten. Wie seid ihr damals eigentlich auf 160bar DÖD gekommen? Oder haben das jene tds-Düsen sowieso?</p>
<p>Gruß, Tom</p>
<blockquote><blockquote><p>Hallo,<br />
das Kühlwasser-aus-Ausgleichsbehälter-rausblas-Problem ist zwar mangels längerer Autobahnetappen im Dienstplan meines LLK-td der letzen Wochen und nach Ersatz des neuen Deckels durch den alten bis jetzt nicht mehr aufgetreten, aber irgendwie will ich schon genau wissen ob er am Kopf oder der ZDK was hat und ausserdem hab ich eh Lust mal wieder gscheit an dem Auto zu basteln.<br />
Wenn ich morgen auf Lernen keine Lust mehr habe werd ich mal anfangen meinen guten, komplett rissfreien Kopf aus einem Opa 324d für den Einbau vorzubereiten. Auf jeden Fall will ich diesmal die dicke 3-Loch Dichtung einbauen, über deren Vorteile haben wir ja schon in einem anderen thread theorethisiert haben. Die Auswirkungen werden zwar nicht direkt zu spüren sein aber die Richtung stimmt schon mal.<br />
Nun stellt sich mich natürlich die Frage, ob man die Leistungsgrenze bis Russneigung auch mit anderen Einspritzdüsen anheben könnte. Die Düsen sind zwar erst ein Jahr alt, aber die könnte ich ja meinem 378tkm-tda spenden. Hab grad mal die Forumssuche bemüht, da hat glaub ich der Diesel-Tom (oder wars der Schorsch?) die ESD vom 318tds mit 160bar DÖD erwähnt. Kann mich jemand nochmal aufklären welche Vorteile diese Teile haben sollen bzw. warum genau diese am besten dafür geeignet wären. Hat die jemand von euch schon eingebaut und kann irgendwer abschätzen um wie weit man den Förderbeginn auf &quot;früh&quot; stellen sollte, um den durch den höheren DÖD verzögerten Spritzbeginn auszugleichen?<br />
Gute Nacht, Tom</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Hallo Tom,<br />
das ist ein bißchen mißverständlich, 318 ist die Bezeichnung der Düseneinsätze, die wurden im M51( E34, E36 525TDS etc.) verbaut. Die lassen in der gleichen Einspritzzeit mehr Kraftstoff durch, dadurch mehr Leistung möglich. Dadurch wird auch die Verzögerung ausgeglichen, wenn der DÖD höher ist. That´s it.<br />
Hab´die noch nicht drin, werde sie aber beim neuen Ladeluftkühler endlich mal einbauen.<br />
Grüße M.</p>
</blockquote>]]></content:encoded>
<link>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188133</link>
<guid>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188133</guid>
<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 19:18:35 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>BGL-28td</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: @ all dieseltuners (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><br />
Als Antwort auf: <strong>Re: @ all dieseltuners</strong> von Diesel am 29. April 2007 11:15:24:</p>
<p><br />
Servus Tom,</p>
<p>danke erstmal für die Tipps. Vielleich bringen die anderen Düsen wirklich nichts, aber Ruß ist ja bei meinem derzeitigen Setup eh kein Problem. Wenn ich die Leistung erhöhe rußt er ohnehin nur im Bereich 2000-2500/min, wessen ich auch mit dem Mega-Regelweg meiner LDA (hatte die Madenschraube der LDA letztens in der Drehmaschine) zur Zeit nicht beikomme. Dieses Problem werd ich auch nicht mit anderen Düsen nicht lösen können, denn hat er ersteinmal vollen Ladedruck sieht man auch mit den jetzigen Düsen sogar als direkter Hintermann keine Fahne aus dem Endrohr.<br />
Aber nachdem ich meinem tdA eh neue Düsen gönnen sollte probier ich einfach mal auf 160bar DÖD eingestellte 318er aus. Wer weiß, vielleicht bau ich mir mal so eine Pumpe mit HD-Teil von einer R500?<br />
Das mit dem Förderbeginn ist schon klar, Du als Pölfahrer musst da mit dem Förderbeginn quasi spielen, bis die Maschine optimal läuft, ich werd aber trotzdem die Messuhr anbauen damit ich weiß wo ich bin. Auf das extreme Frühverstellen des FB reagiert laut unseren hiesigen Bosch-Dienst Inhabers jeder Motor mehr oder weniger empfindlich. Einige Ölbrennern ist es dabei sogar egal, ob man sich beim Zahnriemenauflegen um einen Zahn vertut, anderen werden bei ein paar 1/100mm Kolbenhub mehr gleich abartig laut und neigen wieder mehr zum Rußen (wobei sich Letzeres mit der Theorie ja gehörig beisst).<br />
Rein theorethisch ist es aber vielleicht gar nicht gesagt, dass die neuen Düsen irgendwas helfen, sie öffnen zwar erst später, der Spitzendruck (und vor allem der mittlere Einspritzdruck) wird wegen des grösseren Durchlasses aber vermutlich unter dem des mit den alten Düsen erreichten sein. So wird die Zerstäubung eher schlechter, oder hab ich da einen Denkfehler eingebaut???</p>
<p>Gruß, Tom</p>
<blockquote><p>Hallo Tom,<br />
geänderte Einspritzdüsen werden hauptsächlich bei Betrieb mit Pflanzenöl eingesetzt, um die Zerstäubung des dicken Öls zu verbessern. Dazu wird in erster Linie der Düsenöffnungsdruck erhöht. Wenn man viel Zeit hat, kann man auch mit verschiedenen Einspritzdüsen experimentieren. Im reinen Dieselbetrieb verspreche ich mir davon aber kaum Vorteile. Die erhöhten Einspritzmengen wie Du sie bei denen leistungsgesteigerten Diesel fährst, sollten von den Standard-DN0SD286 nicht  merklich behindert werden, wenn es das war, worauf Du hinaus wolltest. Das eigentliche Problem wird eher durch die Form der Hubscheibe in der Einspritzpumpe ausgelöst, weil sich bei stark erhöhter Einspritzmenge die Pumpzeit unvermeidlicherweise verlängert. Hier müsste also eine andere Hubscheibe mit geändertem Nockenprofil verwendet werden. Ein Problem für Supermechaniker...<br />
Zum Förderbeginn habe ich ein ziemlich pragmatische Verhältnis, weil ich diesen ausschließlich &quot;freihändig&quot; - also ohne Meßgeräte nach Gefühl - einstelle. Erfahrungsgemäß sollten 5 bis 12°KW erweiterte Frühverstellung gegenüber der Werksvorgabe immer drin sein, was Dein Problem weitgehend kompensieren müsste. Der Motorlauf wird dabei natürlich deutlich kerniger. Ich empfehle einfach mal die Pumpe ein Stück nach früh zu verstellen und dann mit dem Motor zu experimentieren: Leistungsentwicklung, Abgasfärbung, Motortemperatur, Laufgeräusch, etc. Ab einer gewissen Frühverstellung kommt es zum &quot;Mauern&quot; des Motors, wobei man merkt, daß die Leistungsabgabe bei gleichzeit sehr hartem Gang des Motors wieder rückläufig ist. Dann ist man mit der Frühverstellung ein ganzes Stück zu weit gegangen und muß wieder um einiges zurückstellen. So wird man nach einigem Experimentieren den optimalen Förderbeginn recht gut ermitteln können.<br />
Grüße, Tom</p>
</blockquote>]]></content:encoded>
<link>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188132</link>
<guid>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188132</guid>
<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 19:16:11 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>BGL-28td</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: @ all dieseltuners (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><br />
Als Antwort auf: <strong>@ all dieseltuners</strong> von BGL-28td am 27. April 2007 23:34:30:</p>
<p><br />
Hallo Tom,</p>
<p>geänderte Einspritzdüsen werden hauptsächlich bei Betrieb mit Pflanzenöl eingesetzt, um die Zerstäubung des dicken Öls zu verbessern. Dazu wird in erster Linie der Düsenöffnungsdruck erhöht. Wenn man viel Zeit hat, kann man auch mit verschiedenen Einspritzdüsen experimentieren. Im reinen Dieselbetrieb verspreche ich mir davon aber kaum Vorteile. Die erhöhten Einspritzmengen wie Du sie bei denen leistungsgesteigerten Diesel fährst, sollten von den Standard-DN0SD286 nicht  merklich behindert werden, wenn es das war, worauf Du hinaus wolltest. Das eigentliche Problem wird eher durch die Form der Hubscheibe in der Einspritzpumpe ausgelöst, weil sich bei stark erhöhter Einspritzmenge die Pumpzeit unvermeidlicherweise verlängert. Hier müsste also eine andere Hubscheibe mit geändertem Nockenprofil verwendet werden. Ein Problem für Supermechaniker...</p>
<p>Zum Förderbeginn habe ich ein ziemlich pragmatische Verhältnis, weil ich diesen ausschließlich &quot;freihändig&quot; - also ohne Meßgeräte nach Gefühl - einstelle. Erfahrungsgemäß sollten 5 bis 12°KW erweiterte Frühverstellung gegenüber der Werksvorgabe immer drin sein, was Dein Problem weitgehend kompensieren müsste. Der Motorlauf wird dabei natürlich deutlich kerniger. Ich empfehle einfach mal die Pumpe ein Stück nach früh zu verstellen und dann mit dem Motor zu experimentieren: Leistungsentwicklung, Abgasfärbung, Motortemperatur, Laufgeräusch, etc. Ab einer gewissen Frühverstellung kommt es zum &quot;Mauern&quot; des Motors, wobei man merkt, daß die Leistungsabgabe bei gleichzeit sehr hartem Gang des Motors wieder rückläufig ist. Dann ist man mit der Frühverstellung ein ganzes Stück zu weit gegangen und muß wieder um einiges zurückstellen. So wird man nach einigem Experimentieren den optimalen Förderbeginn recht gut ermitteln können.</p>
<p>Grüße, Tom</p>
<p><br />
</p>
]]></content:encoded>
<link>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188104</link>
<guid>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188104</guid>
<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 09:15:24 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Diesel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: @ all dieseltuners (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><br />
Als Antwort auf: <strong>@ all dieseltuners</strong> von BGL-28td am 27. April 2007 23:34:30:</p>
<blockquote><p>Hallo,<br />
das Kühlwasser-aus-Ausgleichsbehälter-rausblas-Problem ist zwar mangels längerer Autobahnetappen im Dienstplan meines LLK-td der letzen Wochen und nach Ersatz des neuen Deckels durch den alten bis jetzt nicht mehr aufgetreten, aber irgendwie will ich schon genau wissen ob er am Kopf oder der ZDK was hat und ausserdem hab ich eh Lust mal wieder gscheit an dem Auto zu basteln.<br />
Wenn ich morgen auf Lernen keine Lust mehr habe werd ich mal anfangen meinen guten, komplett rissfreien Kopf aus einem Opa 324d für den Einbau vorzubereiten. Auf jeden Fall will ich diesmal die dicke 3-Loch Dichtung einbauen, über deren Vorteile haben wir ja schon in einem anderen thread theorethisiert haben. Die Auswirkungen werden zwar nicht direkt zu spüren sein aber die Richtung stimmt schon mal.<br />
Nun stellt sich mich natürlich die Frage, ob man die Leistungsgrenze bis Russneigung auch mit anderen Einspritzdüsen anheben könnte. Die Düsen sind zwar erst ein Jahr alt, aber die könnte ich ja meinem 378tkm-tda spenden. Hab grad mal die Forumssuche bemüht, da hat glaub ich der Diesel-Tom (oder wars der Schorsch?) die ESD vom 318tds mit 160bar DÖD erwähnt. Kann mich jemand nochmal aufklären welche Vorteile diese Teile haben sollen bzw. warum genau diese am besten dafür geeignet wären. Hat die jemand von euch schon eingebaut und kann irgendwer abschätzen um wie weit man den Förderbeginn auf &quot;früh&quot; stellen sollte, um den durch den höheren DÖD verzögerten Spritzbeginn auszugleichen?<br />
Gute Nacht, Tom</p>
</blockquote><p><br />
Hallo Tom,</p>
<p>das ist ein bißchen mißverständlich, 318 ist die Bezeichnung der Düseneinsätze, die wurden im M51( E34, E36 525TDS etc.) verbaut. Die lassen in der gleichen Einspritzzeit mehr Kraftstoff durch, dadurch mehr Leistung möglich. Dadurch wird auch die Verzögerung ausgeglichen, wenn der DÖD höher ist. That´s it.<br />
Hab´die noch nicht drin, werde sie aber beim neuen Ladeluftkühler endlich mal einbauen.</p>
<p>Grüße M.</p>
]]></content:encoded>
<link>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188102</link>
<guid>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188102</guid>
<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 08:59:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Marius</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@ all dieseltuners</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>das Kühlwasser-aus-Ausgleichsbehälter-rausblas-Problem ist zwar mangels längerer Autobahnetappen im Dienstplan meines LLK-td der letzen Wochen und nach Ersatz des neuen Deckels durch den alten bis jetzt nicht mehr aufgetreten, aber irgendwie will ich schon genau wissen ob er am Kopf oder der ZDK was hat und ausserdem hab ich eh Lust mal wieder gscheit an dem Auto zu basteln.<br />
Wenn ich morgen auf Lernen keine Lust mehr habe werd ich mal anfangen meinen guten, komplett rissfreien Kopf aus einem Opa 324d für den Einbau vorzubereiten. Auf jeden Fall will ich diesmal die dicke 3-Loch Dichtung einbauen, über deren Vorteile haben wir ja schon in einem anderen thread theorethisiert haben. Die Auswirkungen werden zwar nicht direkt zu spüren sein aber die Richtung stimmt schon mal.<br />
Nun stellt sich mich natürlich die Frage, ob man die Leistungsgrenze bis Russneigung auch mit anderen Einspritzdüsen anheben könnte. Die Düsen sind zwar erst ein Jahr alt, aber die könnte ich ja meinem 378tkm-tda spenden. Hab grad mal die Forumssuche bemüht, da hat glaub ich der Diesel-Tom (oder wars der Schorsch?) die ESD vom 318tds mit 160bar DÖD erwähnt. Kann mich jemand nochmal aufklären welche Vorteile diese Teile haben sollen bzw. warum genau diese am besten dafür geeignet wären. Hat die jemand von euch schon eingebaut und kann irgendwer abschätzen um wie weit man den Förderbeginn auf &quot;früh&quot; stellen sollte, um den durch den höheren DÖD verzögerten Spritzbeginn auszugleichen?</p>
<p>Gute Nacht, Tom</p>
<p><br />
</p>
]]></content:encoded>
<link>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188042</link>
<guid>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=188042</guid>
<pubDate>Fri, 27 Apr 2007 21:34:30 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>BGL-28td</dc:creator>
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