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<title>E28-Forum - @ Rainer - Abhandlung zur Blechbeschichtung</title>
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<description>E28 Forum</description>
<language>de</language>
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<title>@ Rainer - Abhandlung zur Blechbeschichtung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><br />
Als Antwort auf: <strong>Re: @ Nico Hoffmann - Abhandlung zur Blechbeschichtung</strong> von  525Rainer am 14. Mai 2003 01:26:06:</p>
<p><br />
Hallo Rainer,</p>
<p>heute nur ganz, da sich an meinem alten Sack die Kopfdichtung ohne grosses Theater verabschiedet und der 6er noch nicht fertig ist.</p>
<p>Ich komme später auf deine Fragen zurück.</p>
<p>Mit den Wundermittel meinte ich nicht Mike Sanders Fett, sonden die Rostschutzwunderlacke. Ich will hier keine Namen nennen.</p>
<p>Wende Dich mal an die Firma Autocolor (PPG) in Hilden und frage nach einem Herr Schub, Tel. 02103-791-633. Er wird dir sicher kompetente Antworten geben und eine Bezugsadresse. Mit Zinkchromat werden Flugzeuge grundiert. Und die dort verwendeten DD-Lacke mussen was aushalten ( Hagelkörner, 60-70°C bei Standzeiten in der Wüste und -50°C in der Luft). Das Mittel war mal aus dem Handel, da die Lösemittel nicht ohne sind. Aber es ist eine gute Grundierung und war zu meinen Glaszeiten einfach &quot;die Grundierung&quot; überhaupt.</p>
<p>Nun muss ich mir ölige Finger holen. Den Rest später.</p>
<p>Gruss, </p>
<p>Erwin</p>
]]></content:encoded>
<link>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=19033</link>
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<pubDate>Wed, 14 May 2003 06:18:28 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>erwin</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Re: @ Nico Hoffmann - Abhandlung zur Blechbeschichtung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><br />
Als Antwort auf: <strong>@ Nico Hoffmann - Abhandlung zur Blechbeschichtung</strong> von erwin am 13. Mai 2003 23:24:53:</p>
<p><br />
Hallo Erwin,</p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>Dann kommt richtiges Zinkchromat (grüngelb) drauf </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><p>was ist das? wie haftet und erhärtet es? wie verarbeitet man es? wie verträgt es sich mit den darauffolgenden schichten? gibts das von einer firma?</p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>und dann Exoxydgrundierung,</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><p>epoxid meinst du oder? was nimmst du da genau her? ne lackiererbetrieb hat mir säureerhärtende grundierung empfohlen und epoxidlack für achsteile da schlagfester. das dürfte doch sowas in der richtung sein wie das POR programm? </p>
<blockquote><blockquote><blockquote><p>dann Füller und dann Lack drauf. ich habe nochmal einen Bekannten in einem BMW-Werk darauf angesprochen. Diese &quot;EinfachüberdenRostnichtschleifenundnichtstrahlenmüssenKorossionsschutzmittel&quot; werfe ich allesamt an die Wand. </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><p>ich glaube schon dass es so ein mittel gibt. in form von fetten wie sanders und FF. das sieht dann halt immer schmierig und staubig aus aber ich glaube das ist der preis fürs nicht weiterrosten. </p>
<p>man müsste mal erfragen mit was z.B. der Mercedes Restaurator Kienle arbeitet. Restaurationen dieser Firma sind extrem wertsteigernd und die verwenden bestimmt beste mittel und wege um ihren guten ruf zu wahren.</p>
<p>grüsse rainer</p>
<p><br />
</p>
]]></content:encoded>
<link>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=19029</link>
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<pubDate>Tue, 13 May 2003 23:26:06 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator> 525Rainer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>@ Nico Hoffmann - Abhandlung zur Blechbeschichtung</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Nico,</p>
<p>zu deine Fragen</p>
<blockquote><p>Nun, wegen einem zugeschweißten Loch im Schweller kann man schlecht&lt;<br />
die Karosserie in ein Phosphorbad tauchen, meinst du sowas?&lt;</p>
</blockquote><p>Du wirst wohl keine Firma finden, die so was macht. Die Autobauer schon gar nicht.<br />
Kleinere Firmen die so eine Prozedur in Lohnarbeit durchführen würden habe die Beckengrössen nicht.<br />
Allesdings wäre es in der Tat für die gebrauchte Karosse am besten, sie zu entlacken und komplett neu zu phosphatieren, mit ETL beschichten und neu lackieren. Aber für das Geld wird es wohl auch eine neue Rohkarosse geben.  </p>
<p>Was ist denn ein Inhibitor?<br />
Ein Inhibitor ist eine der Säure beigemischte Substanz. Säuren mit Inhibitor lösen z.B. Rost auf greifen das Metall aber nicht an. Ein Stück Blech löst sich in Salzsäure auf.<br />
Ob es aber Salzsäure mit Inhibitor gibt, das weiss (glaube) ich nicht.</p>
<blockquote><p>Und hier gibt es bei den <br />
Produkten wieder gewaltige Unterschiede, manche können zwar bedingt entrosten, <br />
mit der anschliessenden Phosphatschicht ist es dann aber nicht weit her. <br />
Nachdem man ich die Oberfläche einem cremeartigen Produktes zu Neutralisation <br />
mit Wasser abgewaschen hatte, war das Blech schon wieder verrostet....ab in die <br />
Tonne mit dem Zeug. Ich habe eine Säure mit Inhibitor, die löst den Rost <br />
porentief aus und phosphatiert die Oberfläche mit einer sicher eine Woche <br />
resistenten Schicht.</p>
</blockquote><p>Was ist das für ein Mittel? Kann man die kaufen oder ist das ein<br />
Eigengebräu?<br />
Ich habe es noch aus einer früheren Firma. Darin wurden Schalthebel phosphatiert.<br />
Ich kann mir denken, das &quot;Ready Metal&quot; etwas ähnliches ist. Es gibt auch noch &quot;Creme Ex&quot;, was sich zwar leichter verarbeiten lässt als meine Säure, man spart das Fixerbesteck, aber die Wirkung ist schwächer. Ich gehe jetzt alle mit Creme Ex bearbeiten Stellen mit meiner Wattemethode noch mal nach.</p>
<p>Dann kommt richtiges Zinkchromat (grüngelb) drauf und dann Exoxydgrundierung, dann Füller und dann Lack drauf. ich habe nochmal einen Bekannten in einem  BMW-Werk darauf angesprochen. Diese &quot;EinfachüberdenRostnichtschleifenundnichtstrahlenmüssenKorossionsschutzmittel&quot; werfe ich allesamt an die Wand. </p>
<blockquote><p>Das Problem sind Säuerereste, die man nicht miteinlackieren/grundieren </p>
</blockquote><p>
sollte.<br />
Dann läßt sich das Säureverfahren aber auch nur auf einigermaßen<br />
zugänglichen Stellen anwenden. Wenn ich einen Hohlraum mit Säure feucht<br />
mache, kriege ich ja die Rückstände nie wieder raus (d.h. ich schneide <br />
sie ein oder zwei Jahre später mitsamt den Blechresten um den Hohlraum<br />
herum vom Fahrzeug ab...)&lt;</p>
<p>Ich habe keine Hohlräume behandeln müssen. Abwaschen muss man zudem mit VE-Wasser (destilliertes Wasser).  </p>
<blockquote><p>Ich habe mal BOB getestet....&quot;Spoppt den Rost dauerhaft&quot;. Die Flüssigkeit habe <br />
auf frischgestrahltes Blech aufgetragen, 2 Tage gewartet und dann mal mit der <br />
Drahtbürste drüber gewischt. Im Nu war nichts mehr davon zu sehen.....ab in die <br />
Tonne mit BOB.</p>
</blockquote><p><br />
Die Sache mit der Haftung geht nach meinen Erfahrungen Hand in Hand mit<br />
Vibrationen/Verwindungen des Blechs. Wo alles recht steif ist und sich das<br />
Blech nicht bewegt, hat es eine Farbschicht viel leichter als an einer<br />
Stelle, wo das Blech &quot;arbeiten&quot; kann.<br />
Relativ gute Erfahrungen habe ich im Unterbodenbereich mit Flüssigkunststoff<br />
gemacht, der eigentlich zum Versiegeln von Betonböden gedacht ist. Das<br />
Zeug wird sehr hart und ist mechanisch ziemlich stabil. Hält aber nur da,<br />
wo sich das Blech wirklich nicht rühren kann (unten an der A-Säule z.B.).</p>
<p>Nimm Mike Sanders Fett. Ich habe mit ihm telefoniert und er macht auch eine steifere Mischung, mir lösemittelfreiem Wachs.</p>
<blockquote><p>Wie oft wendest du die Watte? Wie geht das mit der Kanüle genau?&lt;</p>
</blockquote><p>Die Watte kannst du mehrmals täglich oder einmal am Tag wechseln. Je öfter du sie wendest, dass frische Säure an die Kontaktfläche kommt, je schneller ist die Sache erledigt.<br />
Du kannst mit der Kanüle einfach an verschiedenen Stellen in die Watte stechen und frische Säure einspritzen. Der Effekt ist wie Watte wenden. </p>
<blockquote><p>Was hältst du eigentlich von Schweißprimern?</p>
</blockquote><p>
ich hab' mit den Zueg recht gute Erfahrungen gemacht (ausser, dass die<br />
Schweißpunkte nicht mehr so gleichmäßig geraten).</p>
<p>Teile, die ich ohne Schweißprimer drangebraten habe, sind längst wieder<br />
vom Auto weggerostet, buchstäblich. Seit ich Schweißprimer verwende, halten<br />
die Schweißstellen deutlich besser ('perfekt' möchte ich aber nicht sagen).&lt;</p>
<p>Die Schweissprimer sollte man dringen anwenden. Sie verhinder, bzw. erschweren die Sauerstoffzufuhr ins Blech und schliessen bei überlappenden Blechen die Schweißstelle durch einen Schmelzring ab.</p>
<p><br />
Eine Frage noch. Was hältst du von den Fett-Mittelchen (auf Lanolin(?)-Basis)<br />
zur Hohlraumkonservierung, die derzeit in aller Munde sind?<br />
Bisher habe ich soviel positives davon gehört, dass mir die Sache fast <br />
schon wieder suspekt ist. Sind die wirklich so gut?</p>
<p>Damit habe ich bisher keine Erfahrung. Sie kriechen wohl schneller aber man muss sie öfter erneuern.</p>
<p>Gruss,</p>
<p>Erwin</p>
]]></content:encoded>
<link>http://e28-forum.lewonze.de/forum/index.php?id=19022</link>
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<pubDate>Tue, 13 May 2003 21:24:53 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>erwin</dc:creator>
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