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Bild des Tages

Zum Gruseln (Allgemein)

Nico Hoffmann, Thursday, 30.01.2003, 19:09 (vor 8641 Tagen)


<center>http://www.asamnet.de/~hoffmani/bmw/bilder/mix/tuer-rest.jpg</center>


Das da ist die (ehemalige) rechte hintere Tür meines Wagens.
Ich hab' sie durch eine halbwegs rostfreie Tür, die "nur"
eine kleine Delle hat ersetzt.

Jeder, der einen "rostfreien" E28 besitzt oder einen zum Kauf
angeboten bekommt, möchte bitte die Dichtung unten an den Türen
herausnehmen und den Blechfalz (im Bild nicht mehr vorhanden)
*genau* ansehen.
Viele E28 besitzen dort mehr oder weniger starke Anrostungen,
die im Frühstadium noch beseitgt werden können.

N.

Warum ich Türen mit Dellen drin verbaue?
Hab' ich erst nach dem Kauf gesehen. Außerdem ist sie in
Wagenfarbe (achatgrün-metallic) und war nicht allzu teuer.


Das trifft sich gut....

alex, Thursday, 30.01.2003, 19:34 (vor 8641 Tagen) @ Nico Hoffmann


Als Antwort auf: Zum Gruseln von Nico Hoffmann am 30. Januar 2003 19:09:22:


Hallo Meister!
Ich habe auch einen in achatgrünmet.
Alle Türen sind bis auf kleine,sehr kleine Beulchen sehr gut erhalten.Vor allem die hinteren.
Ich habe vor den Wagen dieses Jahr komplett mit neuen Belchteilen,neu lackieren zu lassen.
Habe mir in den letzten zwei Jahren alle Teile (org. BMW Teile) bis auf eine Motorhaube bei Lagerauflösungen,Restposten und ebay ergattern können.
Und das zu einem Preis,den ich hier gar nicht nennen darf.....
Nur mal im voraus gefragt,hast Du interesse an den Teilen?
Als Ersatz etc...
Wenn Du willst,sende ich Dir ein Foto von dem Wagen per E-mail zu.
Schreib mir halt mal.
alex

Re: Zum Gruseln

erwin, Thursday, 30.01.2003, 22:41 (vor 8641 Tagen) @ Nico Hoffmann


Als Antwort auf: Zum Gruseln von Nico Hoffmann am 30. Januar 2003 19:09:22:


Hallo Nico,

dann behandele Deine neue alte Türe mal mit Mike-Sanders-Fett, schön mit dem Pinsel in den Falzrahmen der Dichtung steichen. Dann kannst Du ruhig schlafen.

Ich habe leider auch geschlafen, genau an der von Dir gezeigten Stelle, als ich meinen 85er M535 vor gut 13 Jahren mit dem Fett bearbeitet habe.

Gruss,

Erwin

An den MS Guru..

525Rainer, Friday, 31.01.2003, 12:02 (vor 8640 Tagen) @ erwin


Als Antwort auf: Re: Zum Gruseln von erwin am 30. Januar 2003 22:41:04:

<center>http://rallywerkstatt.freeyellow.com/E28/neuaufbau/unterboden01.jpg</center>


Hallo Erwin,

mann kennt sich aus dem e24 Forum..

Hallo Nico,
dann behandele Deine neue alte Türe mal mit Mike-Sanders-Fett, schön mit dem Pinsel in den Falzrahmen der Dichtung steichen. Dann kannst Du ruhig schlafen.

ich werd alle meine dichtungen, sei es türen oder scheiben mit Fluid Film gel bestrichen satt einsetzen. das zeug riecht so gut, ist schön weich und lässt ich auch gut wieder abwischen. Mal sehn wie Sanders riecht.
in die kleinen hohlräume der türen werd ich mit den Dosen FF ASR vordringen.

ansonsten werde ich für alles andere wie du gesagt hast MS Fett verwenden. hab den autobild 3 jahres test gelesen und der hat mich überzeugt das FF Liquid A nix ist für Alltagseinsatz. Ausser evtl Abläuflöcher für nen Tag abkleben und dann Schweller Vorspülen weil es ja besser kriecht als das MS Fett.

Ich habe leider auch geschlafen, genau an der von Dir gezeigten Stelle, als ich meinen 85er M535 vor gut 13 Jahren mit dem Fett bearbeitet habe.
Gruss,
Erwin

Hab mir jetzt mal die Seite von Sanders angeschaut. Ich werd mir dessen Druckbecherset bestellen.
Die Fettbänder werd ich z.B. gleich statt der dichtmasse mit der der kotflügel normalerweise aufgesetzt wird benutzen.

Es wird sich zeigen wie sich alles bewährt. nächsten frühling werd ich das zeug entweder verfluchen oder ich fang als aussendienstmitarbeiter bei MS an :-)

Grüsse Rainer

PS: weisst du eigentlich dass ich wegen dir seit neuestem den UBS in den ganz kleinen Ecken mit einem extra Stumpfen Schraubenzieher abschabe nur um die Werks-Phosphatierung weitgehenst zu erhalten? nur wegen dir :-)


www.e28.de.vu

An Rainer, vom MS Guru..

erwin, Friday, 31.01.2003, 22:57 (vor 8640 Tagen) @ 525Rainer


Als Antwort auf: An den MS Guru.. von 525Rainer am 31. Januar 2003 12:02:51:


Hallo Rainer,
nun treffen wir uns mal im richtigen Forum.
Entschuldige bitte, das ich Dir letztens nicht mehr so ausführlich antworten konnte, ich hatte schön was um die Ohren. Nun zu Deinem Text!

Hab mir jetzt mal die Seite von Sanders angeschaut. Ich werd mir dessen Druckbecherset bestellen.

Die Fettbänder werd ich z.B. gleich - statt der Dichtmasse mit der Kotflügel - normalerweise aufgesetzt wird benutzen.<

Das habe ich auch gemacht. So etwa 95/96 habe ich mir einen Kotflügel am Radlauf angeknickt. Da ich seit meiner Glas-Zeit Spachtel verabscheue habe ich einen neuen Kotflügel montiert und mit dem Fett die Naht zum Innenflügel abgedichtet. Bis heute keine Probleme !! Aber statt der Fettbänder - damit dichtest Du besser z.B. die großen Ablauflöcher im Wagenboden von oben und unten ab (sind übrigens nur für den Ablauf der VBH/Phosphatierung drin, wenn die Karosse aus dem Bad auftaucht). Auch Stellen, die verstärkt Steinschlag ausgesetzt sind (Kotflügel unten) kannst Du damit schützen.

Für die Auflagefläche des Kotflügel kann ich Dir eine andere Rezeptur empfehlen.
Mische etwa 2/3 Mike-Sanders-Fett und 1/3 „Unterbodenschutz auf „Wachsbasis“ im flüssigen Zustand zusammen, ggf. auch ½ zu ½. Du musst das probieren. Damit wird die Pampe im kalten Zustand etwas fester, aber das Fett ist eingelagert und reagiert im Sommer wie üblich. Verarbeite die Pampe aber nur im Sommer oder in einer beheizten Kabine, aber das hatten wir ja schon...:-).

Streiche auch auf der Unterseite der Türen die kleine C-Schiene, die den Türdichtgummi hält damit ein - Gummi abziehen, einpinseln und Gummi wieder drauf – das habe ich nämlich verpasst und da habe ich nun die rostige Quittung.

Es wird sich zeigen wie sich alles bewährt. nächsten Frühling werd ich das Zeug entweder verfluchen oder ich fang als Aussendienstmitarbeiter bei MS an :-).<

Dann hast Du ja gleich einen „Vorführwagen“ :-).

PS: weisst du eigentlich dass ich wegen dir seit neuestem den UBS in den ganz kleinen Ecken mit einem extra Stumpfen Schraubenzieher abschabe nur um die Werks-Phosphatierung weitgehenst zu erhalten? nur wegen dir :-). <

Ich wusste bisher nicht, das meine Worte so gewichtig sein können.
Du machst ja einen Aufwand – das erinnert mich 1:1 an meine Glas-Aktionen. Ist der Unterboden auf dem Foto blank? Oder ist das eine neue Beschichtung? Du bist ja geradezu besessen vom Erhaltungswahn der Karosse :-). Bedenke, es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Es ist das natürliche Bestreben jeder Karosse, seit sie aus rostigem Erz zu Blech veredelt wurde, wieder dahin zu gelangen wo sie hergekommen ist. Dein Bestreben ist gewissermaßen nicht im Sinne Deiner Karosse.

Was verwendest Du übrigen als Haftprimer, nachdem die Karosse sandgestrahlt wurden???
An meiner Diva muss ich auch etwas nacharbeiten. Im Reparaturbereich bin ich über den Stand der Technik nicht gut informiert.

Uns nun noch ein Tipp zum Entrosten!! Sandstrahlen ist ja gut und schön, aber du erwischst doch nicht immer den Rost porentief!! Das Zauberwort heisst „Phosphorsäure“. Phosphatierung...nun Phosphorsäure....das muss doch bald ein Kopfwurm für dich sein. Aber Spaß beiseite. Ich habe noch einen Liter eine Phosphorsäure mit Inhibitor– ganz wichtig. Wo man das Zeug herbekommt weiß ich nicht (Autozubehör sicher sehr schwierig, dann eher ein Chemikalienvertrieb oder eine galvanische Verzinkerei). Den Liter den ich da noch habe, hüte ich wie meinen Augapfel.

Ich fülle die Flüssigkeit in eine kleine Spritze setze, je nach Anwendung eine Metallkanüle auf oder nehme die Kunststoffummantelung einer großen Infusionskanüle (aus der Apotheke). Damit kannst Du sehr punktuell die Roststellen behandeln. Wenn man normale Haushaltswatte auf die Stelle legt und dann die Watte mit der Phosphorsäure tränkt, dann kann man auch senkrechte oder Stellen über Kopf behandeln. Ein- bis zweimal an Tag etwas nachdosieren, damit die Stelle feucht bleibt (nur so kann die Säure wirken) dann ist nach einer Stunde bis zu 2 Tagen kein Rost mehr da – und das porentief, wie aus der Waschmittelwerbung.
Und der Clou dabei, der Phosphorsäure löst den Rost auf und der Inhibitor verhindert, das Metall gelöst wird...und dann hast Du als besondere Zugabe noch eine schöne Phosphatschicht.

Wasche die rostfreien Stellen mit entsalztem Wasser ab und dann gleich mit Spiritus nachwischen.
Das entsalzte Wasser spült die Reste der Phosphorsäure weg und der Spiritus das Wasser, damit die Stelle trocken ist.
Du kannst damit auch blanke Blechstellen behandeln und baust so wieder eine schwache, aber immerhin eine Phosphatschicht wieder auf.

Aber Vorsicht an lackierten Teilen. Die Phosphorsäure greift den Lack an! Sie Löst ihn zwar nicht auf, aber wenn Du z.B. einen Spritzer Phosphorsäure auch eine Lackfläche einwirken lässt, dann verändert sich das Aussehen der Lachschicht.

Ich drücke Dir weiter die Daumen, für einen erfolgreichen Ausgang der Schlacht – Rainer gegen Rost und schöne Grüße,

Erwin

Re: Doppel(unter)bödige Strategien

525Rainer, Saturday, 01.02.2003, 21:12 (vor 8639 Tagen) @ erwin


Als Antwort auf: An Rainer, vom MS Guru.. von erwin am 31. Januar 2003 22:57:22:

<center>http://server3003.freeyellow.com/rallywerkstatt/E28/neuaufbau/unterboden01.jpg</center>


Hallo Erwin,

ja sowieso, das internet beansprucht schon einige zeit. ich sollt jetzt auch lieber am auto weitermachen aber abends wird es noch kälter draussen und da liegt man nicht gerne auf dem pflasterboden unterm auto.

die ablaufdeckel kleb ich mit normaler karosseriedichtmasse ein. die sind bei mir ja sichtbar im innenraum und da möcht ich kein fett als schmutzfänger haben. Thema Sanders und Wachsvermischen. Hast du FF Gel schon mal gesehn? Das Mittel ist zur Zeit mein lieblingsmittel. Umweltfreundlich, riecht saugut und ich denke im gegensatz zum liquid ist es wirklich beständig. Jede schraube und Blechmutter wird in Zukunft mit dem Zeug eingesetzt. Kannst dir ja mal auf meiner Seite die Rubrik "federbeindom" anschauen. da benutz ich es als schweissprimer und sehn kann manns da auch. die domreperatur hat wirklich saugut hingehaun. musst mal anschaun, ist abgeschlossen.

Ist der Unterboden auf dem Foto blank? Oder ist das eine neue Beschichtung?
Was verwendest Du übrigen als Haftprimer, nachdem die Karosse sandgestrahlt wurden???

nein, das ist die alte Werks phosphatierung die direkt unter dem UBS steckt. ich hab noch nicht mal abgewischt. Was meinst du wieso ich mir die arbeit mach und keine beize oder flamme einsetz? nur wegen dir :-) .. auf meiner seite gibts jetzt einen neuen link mit dem titel "unterboden" .. da sind 3 neue fotos von heute drin. da kannst du genau sehn wo die blanken stellen, der rost, und die werksgrundierung ist (die grosse fläche in grau ist die gute alte werksgrundierung und die schwarzen/silbrigen flecken sind die blanken stellen. meistens bei kanten und sicken wo ich den bürstenzopf stärker andrücken musste). das bisschen rost strahl ich nur geziehlt selber mit quarzsand etwas ab. ich glaub du stellst dir mein sandstrahlen etwas zu gross vor. ich strahl nur gepunktet (tff tfff) die kleinen stellen die man normalerweise auch mit der bürste entrosten würde, nicht den ganzen unterboden!

grundieren tu ich mit 2 grundierungen. ich bin zu ner autolackiererei bei uns in der nähe gelaufen, wo ich weiss, dass die sehr häufig auch oldtimer sandstrahlen und lackieren. der meister hat selber oldtimer und restauriert auch privat autos. ich hol mir das von denen empfohlene zeug immer wieder literweise in blechdosen. ich denke mal so ein fachbetrieb hat gewährleistung auf die arbeit und kann sich keine schlechten produkte leisten. man hat mir empfohlen mit so ner hellbraunen glasurit PKW Grundierung quasi als rostschutz nur einen hauch über die fläche drüberzugehn und dann nass in nass mit dem laut denen Besten grundierfüller dens gibt :(glasurit 2k grundierfüller) ne schicht drüberzuziehn. am unterboden werd ich dann wie im radhaus oder motorraum gleich nass in nass lackieren und nicht schleifen.
der grundierfüller ist wirklich gut, ob das hellbraune zeug das für den rostschutz gedacht ist was taugt, weiss ich nicht.
im restaurationsforum schwärmen fast ALLE so von der roten VW Rostschutzgrundierung. dass lässt mir keine ruhe. ich glaube ich muss die nächste woche bestellen! als erstrestaurator kann ich nicht wissen was das beste ist. aber beim nächsten auto weiss ichs.

ja, das mit der phosphorsäure hab ich auch schon gehört. es gibt ja diese fertigen produkte beim KSD. die chemischen entroster.. ich war mir nicht sicher ob das wirklich was taugt aber wenn du´s sagst, werd ich mal was bestellen. aber beim nächsten auto dann :-) .. da mein unterboden hellgrau wird, seh ich ja den rost schon beim entstehen und besser halt immer mal wieder nach wenn wirklich was gleich rosten würde. ist sozusagen ein "open source" auto.
das geniale an so nem bereinigten unterboden und auch radhäusern ist dass man die ganze blechkonstrukion von nem e28 genau sehn kann, auch wenn man nicht bei bmw gearbeitet hat :-)

also bis dann

rainer


www.e28.de.vu

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