Als Antwort auf: Re: Klappernder 87er eta von Bjoern am 12. Februar 2003 12:05:08:
Also wenns eher hell klappert,könnte schon mal die Nockenwelle
etwas eingelaufen sein.Würde sich aber am Ventilspiel(Vergrößert
sich zwischen den Intervallen stark)bemerkbar machen.
Eingelaufene Nockenwelle ist eher ein regeläßiges Klicken oder
Tackern als ein Klappern. Ich kann' das beim eta 
Die Klickfrequenz ist eher langsam, da i.d.R. nich alle Nocken
eingelaufen sind und sich die Nockenwelle nur halb so oft dreht
wie die Kurbelwelle.
Eher würden
da noch die Pleuellager i.V. mit der schwächelnden Ölpumpe in Frage
kommen.Direkt nach dem Kaltstart dauerts kurz bis die Lager alle mit Öl
versorgt sind,deshalb klappert er kurz.
Ja? Ich dachte, das sagt man eher defekten (undichten)
Hydrostößeln nach.
Auf der einen Seite ist das erhöhte
Spiel in den Lagern dafür verantwortlich(ist bei den km eher dem
Verschleiß zuzuordnen)auf der anderen Seite ist sicher auch die
altersschache Ölpumpe dafür verantwortlich.
Hm. Ausgeleierte Lager sollen dem Vernehmen nach vor allem bei
heißem Motor klappern (das dürfte dann schon fast das Endstadium
sein). Das ist aber zumindest kein typischer Eta-Defekt.
Wenn's ein 122 oder 125PS-Eta wäre, hätte ich gesagt: Völlig
normal, dass der nagelt wie die Sau, wenn er ganz kalt ist.
Die 129-PS-Maschinen sollen das Kaltstartklappern der älteren
Etas aber nicht mehr haben...
Schonmal um den Motor herum gesucht? Ansaugsystem, Auspuff,
Nebenaggregate?
wobei man anmerken sollte:
man sollte dasöl nutzen,
das man schon immer verwendet.
wenn man schon imemr 10w40 teilsyn reintut,
dann ist ein wechsel auf 0w40 vollsynth nicht anzuraten...
...das aggressivere 0w wird nur die dichtungen zerfressen...
Halte ich für ein Märchen. Nach Norm sind beide Ölsorten
gegeneinander ersetzbar und sogar mischbar (wenn nicht der
Hersteller anderes vorschreibt). Wenn Dichtungen "kaputtgehen"
waren sie sicher schon vorher so angegriffen, dass sie blos
noch durch die Dreckkruste "dicht" waren...
Mein eta hat die Umstellung von Baumarktöl auf Syntheresaft
nach 250 000km problemlos verkraftet 
Ich würde aber eine andere Viskosität als 0W40 einfüllen.
Schau' mal in die Betriebsanleitung, da ist eine Grafik drin.
(bei mir Seite 4-11)
Ein 10W40-Öl ist da für den Temperaturbereich von -20 bis +10
Grad empfohlen, ein 15W40 von -10 bis +30, und ein 15W50 von
-20 bis +40.
Ich würde sagen, ein 0W40 ist eher ideal für E28, die am
Nordpol gefahren werden 
Ich hatte lange Jahre ein 10W60 und bin jetzt auf ein
kostengünstigeres 15W50 umgestiegen. Also bloss nicht zu dünn 
Man muss auch bedenken, dass eine Viskositätsklasse eben eine
Viskositätsklasse ist, und noch nicht unbedingt was über die
Schmierqualitäten des Öls aussagt. Da gibt es sicher gute und
schlechte Öle, sowohl bei den mineralischen als auch bei den
Syntheseölen.
Möge der Saft mit euch sein,
N.