Als Antwort auf: Re: @525Rainer - Sandstrahlen und Zinkchromat oder PU-Grundierung ?? von 525Rainer am 08. Mai 2003 21:24:22:
Hallo Rainer,
was Du da siehst, das kommt NUR in fragen, wenn Du anschliessend die Karosse wieder durch die Vorbehandlungsanlage und elektostatisch Taucklackieranlage bei einem Autobauer laufen lassen kannst.
Ansonsten bastelst Du für viel, viel Geld zukünftge Rostlaube, die man nur bei Sonneschein fahren kann.
Die Leute, die sowas mache haben nicht den Schimmer einer Ahnung von anorganische und organischen Schichten und deren Vernetzung !!
Das sind gutgläubige Dilettanten, die eine Menge Zeit und Geld investieren um etwas zu >verschlimmbessern<.
Ich werde mir mal die Mühe machen und Dir die entsprechenden Seiten aus meiner Diplomarbeit und aus der Dürr-Oberflächenfibel (Brancheninterne Bibel) scannen und mailen.
Warum glaubst Du, daß die Autobauer auf der einen Seite bei Anbeuteilen mit dem 1/10 Pfennigen rechnen und auf der andereen Seite locker 20 - 30 Millionen Euro und mehr in eine Vorbehandlungs- und ET-Anlage investieren, wenn man den Lack auch einfach auf das nackte Blech spritzen kann !!
Also, mein Lieber, Finger weg von sowas !!
Gruss,
Erwin
PS: Ich habe nur ein paar, max. fingernagelgrosse Stellen zu strahlen. Der Wagen ist abgedeckt und der Staub spielt nicht die grosse Rolle. Aber Danke für Deine Infos. Der schlimmste Schaden sind die Bodendeckel. Die Ränder der Bodenplatte schneide ich bis zur Schräge ab, entferne den äusseren Rand der Bodendecke über dem Tankgeber (d = 155 mm). Die Deckel passen umgedreht genau in die Öffnung. Dann werde ich sie verzinken, mit Plastiknieten im Boden fixieren und mit Sikaflex 227 oder Teroson-Karosseriekleber ankleben. Danach sowohl von unten als auch von innen das Fettband in überlappenden Lagen nebeneinader aufbringen. Das hält dann.