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OT@Schorsch (Allgemein)

TOM-BGL, Tuesday, 10.07.2007, 17:54 (vor 7037 Tagen)

Servus Schorsch,

Du hast doch irgendwann mal was geschrieben von VW-Diesel, wo die Zahnriemenritzel der Kurbelwelle sich lockern. Hab grad an so einem Teil Fehlersuche gemacht. Hatte schlechten Leerlauf, keine Leistung und rauchte stark. Hab dann Steuerzeiten der NW und stat. Förderbeginn geprüft, die waren gut einen Zahn zu spät. Das KW-Ritzel ist Schrott, leider sieht auch die Planfläche der KW sehr mitgenommmen aus und die Nut ist vermutlich doppelt so breit wie sie sein sollte. Jede Reparatur ohne neue
KW ist ja eigentlich Pfusch, aber eine neue KW wird sich nicht rentieren. Weisst Du von einer probaten (Pfusch-) Möglichkeit dass es wenigstens noch ein paar Jahre hält. Das Problem dürfte bei diesen Motoren ja nicht neu sein. Ist ein 95er Passat mit AAZ-Motor.

Vielen Dank im Voraus,

Tom


Re: OT@Schorsch

Heiko, Tuesday, 10.07.2007, 18:02 (vor 7037 Tagen) @ TOM-BGL


Als Antwort auf: OT@Schorsch von TOM-BGL am 10. Juli 2007 17:54:43:


Bei VW passiert das auch oft bei den T4-Dieseln. Es muß eine Reparaturmöglichkeit mit Ersatzteilen geben. Die Welle wird abgedreht und ein passendes Distanzstück wird aufgesetzt/-gepreßt. Frag mal bei den VW-Teilefuzzies nach. Die dürten das kennen.

Eine rabiate Variante wurde von einem bekannten Kfz-Meister an seiner T4-Werkststatthure mit dem knapp 70PS-1,9l-td vorgenommen: Zahnriemenrad einfach mit der Kurbelwelle verschweißen. Das hält mit Sicherheit sehr sehr lange, allerdings wirst Du eine Unwucht in die Kurbelwelle bekommen und irgenwann verabschiedet sich ein Simmerring oder die Lagerung. Das Ding fuhr schon seit Jahren so und jetzt sicher noch in Polen....

Andere Variante wäre, einen gebrauchten ATM zu besorgen...

Gruß Heiko


Re: OT@Schorsch

Student, Tuesday, 10.07.2007, 18:51 (vor 7037 Tagen) @ Heiko


Als Antwort auf: Re: OT@Schorsch von Heiko am 10. Juli 2007 18:02:55:


Jepp, dem kann ich nur beipflichten... festschweißen ist die (zugegebenermassen gepfuschte aber) billigste und dauerhafteste Lösung.

Würd dir empfehlen das ganz mit WIG zu schweißen, hab das selber an einem Passat gemacht, und es ging echt gut. Der Vorteil von Wig ist die nur punktuelle Wärmeeinbringung sowie die (wenn mans kann) geringe Materialzugabe, somit minimierst du vtl. Unwuchten an der Kurbelwelle, die beim Einsatz eines MIG/MAG Gerätes unweigerlich auftreten. (Da kommen ja bei manchen die schönsten Blumenkohlgeschüre raus;-))

Gruß Felix

Re: OT@Schorsch

Schorsch, Wednesday, 11.07.2007, 09:07 (vor 7036 Tagen) @ TOM-BGL


Als Antwort auf: OT@Schorsch von TOM-BGL am 10. Juli 2007 17:54:43:

Servus Schorsch,
Du hast doch irgendwann mal was geschrieben von VW-Diesel, wo die Zahnriemenritzel der Kurbelwelle sich lockern.
Tom

Servus Tom,
ja beim langhubigen (95,5mm Hub/ 79,5 Bohrung)1,9er hat man starke Drehschwingungen, die die Ursprüngliche Verbindung ( übernommen vom Benziner, erstmalig beim 1,5L VW-Urdiesel ( Hub 76mm!!)eingesetzt überlastet.
Es gibt ein Schleifwerkzeug, dass den KW Stumpf am eingebauten Motor nacharbeiten kann.
Dann noch ein neuen Zahnriehmenrad drauf und fertig.
Bei den Dieselschraubern oder im FMSO ist der "Fehler" Standart....
Gruß Schorsch

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