Wieder so ein Niederschlag (Allgemein)
Als Antwort auf: 100m vom Frankfurter Polizeipräsidium wohne ich... von Koblenz 525e am 22. August 2007 20:37:53:
Hallo Daniel,
zunächst mein Beileid für diesen üblen Akt blinden Vandalismus. Leider trifft sowas uns Autofahrer - abhängig von Ort und Art des Parkplatzes - immer mal wieder. Beinahe noch schlimmer als der Schaden selbst, erscheinen mir aber die Standard-Antworten eines auf frischer Tat Ertappten, wenn man mal ganz ernsthaft nach der Motivation für das zerstörerische Tun fragt (Richter können davon ganze Arien singen...). Hier der Evergreen unter den Antworten:
<b>"Weiß nich..."</b>
(Das der Betreffende seine eigene Motivation nicht kennt, ist natürlich Unsinn. Nur würde er gegen seine innersten Moralvorstellungen verstoßen, wenn er zugeben würde, aus blanker, ungehemmter Wut über irgendetwas eine Motorhaube zerstört zu haben. Also geht er einer eventuell schmerzhaften Einsicht aus dem Weg, belügt sich und uns und behauptet "Weiß nich...")
Wir Betroffenen machen es in diesem Fall so: Wir fahren mit dem Wagen zum Lackierer, machen einen Termin aus, ermahnen den Herrn über den bunten Kleister den Farbton möglichst genau zu treffen und untermauern unsere Forderung durch einen deutlich motivationsstiftenden 50,- Euro-Schein, mit dem wir verführerisch winken und den wir als zusätzlichen Bonus für den Fall eines besonders guten Lackierergebnisses ankündigen. Nach drei Tagen holen wir den Wagen wieder ab, gehen einen Trinken und schlafen drüber. Und freuen uns über die schön lackierte Haube.
Und wenn dann noch immer die Wut im Bauch ätzt, dann mache man aus seinem Herzen keine Mördergrube, sondern zerkratze irgendeinem unbekannten, der stellvertretend für alle Arschlöcher dieser Welt steht, seine hübsch lackierte Motorhaube.
Zwar fühlt man sich danach auch nicht besser, aber man weiß dann wenigstens ganz sicher, daß sich der Täter hinterher auch nicht besser, sondern nur hohler gefühlt hat. <img src=http://www.bmw-freunde-rhein-main.de/smilies/157.gif alt=rosaelephant>
Grüße, Tom