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Nochmal 524d Steuer etc. (Allgemein)

Bacigalupo, Saturday, 27.10.2007, 16:07 (vor 6921 Tagen)

Die 713 EUR regen mich weniger auf, ab 500 EUR kanns eh halbjährlich gezahlt werden. 06er Nr hab ich auch, aber das ist keine Lösung für den Alltag. Das Trumm gefällt mir, weils wenig Ausstattung hat (was nicht dran ist, geht nicht kaputt...) und mich der Klang des 6-Zylinder-Nagelbretts an gewisse Volvo-6-Zyl.-Diesel (VW-Motor) erinnert. Außerdem ist das Teil aus zweiter Rentnerhand, cirrusblaumetallic und vom Rost her erstaunlich gut beieinander (außerdem hab ich gestern die Werkstatt interviewt, die den Wagen jahrelang instandgehalten hat). Jetzt wart ich mal, ob mein Gebot von 700 EUR zieht. Was mich mehr stört, ist die Tatsache, daß das Motörchen eine Verteilereinspritzpumpe hat und das gute PÖL nicht ohne Vorwärmung fressen mag. Hier muß also noch ein kleiner Umbau her (der zeitgleich von mir gefahrene 200 D W123 ist da mit umgerüsteten Düsen mit 135bar schon voll zufrieden, selbst bei 100% PÖL im Eintanksystem, aber der hat ja auch die gute Reihenpumpe). Ich hoff nur, daß die 86 PS für menschenwürdige 140 km/h Dauergeschwindigkeit auf der BAB ausreichend sind und nicht jede Steigung zur gefühlten Eiger-Nordwand wird (wie beim 200 D). Vor bald 3 Jahren hatte ich mal einen 524td Automatik, das war ein gräßliches Fuhrwerk, was aber wohl eher an der Automatik lag, die 5-Gang-Version eines Kumpels war dagegen wirklich nett.
MfG
Bacigalupo


Re: Nochmal 524d Steuer etc.

E28driver, Saturday, 27.10.2007, 16:56 (vor 6921 Tagen) @ Bacigalupo


Als Antwort auf: Nochmal 524d Steuer etc. von Bacigalupo am 27. Oktober 2007 16:07:57:


hallo,

was den Verbrauch angeht, ist der 524d unschlagbar, die Leistung vom 524td da kann ich gut drauf verzichten, fahre eh nur Stadt/Überland, der Verbrauch ist beim 524tdA einfach wahnsinnig hoch, da muß ich Dir recht geben. Cirrusblaumetallic ist selten, wann hast Du den gekauft? Vorbesitzer aus Berlin? Hatte da mal einen gesichtet, deshalb frage ich. Werde mir auch mal wieder einen 524d kaufen, muß aber die richtige Farbe haben.

Gruß Oliver

Re: Nochmal 524d Steuer etc.

524d, Saturday, 27.10.2007, 18:16 (vor 6921 Tagen) @ E28driver


Als Antwort auf: Re: Nochmal 524d Steuer etc. von E28driver am 27. Oktober 2007 16:56:31:

hallo,
was den Verbrauch angeht, ist der 524d unschlagbar, die Leistung vom 524td da kann ich gut drauf verzichten, fahre eh nur Stadt/Überland, der Verbrauch ist beim 524tdA einfach wahnsinnig hoch, da muß ich Dir recht geben. Cirrusblaumetallic ist selten, wann hast Du den gekauft? Vorbesitzer aus Berlin? Hatte da mal einen gesichtet, deshalb frage ich. Werde mir auch mal wieder einen 524d kaufen, muß aber die richtige Farbe haben.
Gruß Oliver


Alpinweiss mit Chrom z.B.
<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>

Gruss
Sascha


Re: Nochmal 524d Steuer etc.

TOM-BGL, Saturday, 27.10.2007, 23:15 (vor 6921 Tagen) @ E28driver


Als Antwort auf: Re: Nochmal 524d Steuer etc. von E28driver am 27. Oktober 2007 16:56:31:

hallo,
was den Verbrauch angeht, ist der 524d unschlagbar,

naja, wers glaubt. Nicht jeder schiebt sein Auto auf der Straße rum daß er den nachfolgenden Verkehr aufhält. Bei normaler Fahrweise braucht ein 524d allein schon wegen seiner nervig kurzen Übersetzung und dem hohen Drehzahlniveau mehr als der 524td. Sogar mein 192PS-td mit LLK braucht nur 6,9l bei maximal 150km/h auf der Autobahn. Das unterbietet kein Saugdiesel.

Vielleicht war Dein tdA einfach nur verschlissen oder falsch eingestellt, aber deswegen brauchst Du das Modell an sich nicht schlechtreden. Max sein tdA braucht angeblich sogar über 12l obwohl ihn der Vorbesitzer Raphael mit 8l gefahren hat. So what?

Meine beiden tdA brauchen unter den vergleichbaren Bedingungen Langstrecke mit Autoanhänger leer hin, beladen zurück 9,5l statt 9l/100km beim originalen, hennaroten Schalter. Das ist mir der Komfort absolut wert.

Grüsse vom Nadelbaum


Re: Nochmal 524d Steuer etc.

E28driver, Sunday, 28.10.2007, 00:33 (vor 6921 Tagen) @ TOM-BGL


Als Antwort auf: Re: Nochmal 524d Steuer etc. von TOM-BGL am 27. Oktober 2007 23:15:58:


hallo,
das mag Dir ja der Verbrauch wert sein, ist aber effektiv zuviel und nur darum ging es hier. Aber das ist ja nicht tragisch, Fehler passieren jedem. Ich hatte ja nur angemerkt (und das stimmt ja) der 524d ist ausgesprochen sparsam.

Gruß Oliver


Re: Nochmal 524d Steuer etc.

TOM-BGL, Sunday, 28.10.2007, 06:08 (vor 6921 Tagen) @ E28driver


Als Antwort auf: Re: Nochmal 524d Steuer etc. von E28driver am 28. Oktober 2007 00:33:05:

Aber das ist ja nicht tragisch, Fehler passieren jedem.

Du hast schon Recht, so 5% Mehrverbrauch sind schon unanständig viel...


Verbrauch d vs. td und sonstiges

Diesel, Sunday, 28.10.2007, 08:42 (vor 6921 Tagen) @ TOM-BGL


Als Antwort auf: Re: Nochmal 524d Steuer etc. von TOM-BGL am 28. Oktober 2007 06:08:54:

Aber das ist ja nicht tragisch, Fehler passieren jedem.

Du hast schon Recht, so 5% Mehrverbrauch sind schon unanständig viel...

Hallo Tom,

wir schleppen Schlachtfahrzeuge regelmäßig mit meinem tdA, der so auf einen Verbrauch zwischen 11,5 und 14l/100km kommt. Im Mittel dürften etwa 12l/100km zusammenkommen. Wobei es sich stark verbrauchstreibend auswirkt, wenn man nicht oder nur selten über 80km/h hinauskommt. Der Wandlersperre ist's geschuldet und zu niedrige Geschwindigkeit treibt den Verbrauch des tdA's bei 80km/h doch ganz enorm in die Höhe. Besonders, wenn hinten noch zwei Tonnen am Haken hängen.

Noch etwas ganz anderes:

Obwohl ich bisher stets der Meinung war, daß ich den Förderbeginn unserer Steinzeitkarren auch ganz gut nach Gefühl und Gehör einstellen kann, habe ich mir (unter Zugrundelegung Deiner Hinweise - man lese und staune!) nun doch mal eine Messuhr und den passenden Adapter zugelegt. Hab dann gestern auch gleich neugierig versucht, den FB zu prüfen und, wenn nötig, zu korrigieren.

Eine Stunde später hatte ich Pärchen blutige Hände mehr und war noch immer damit beschäftigt, die Verschlußschraube aus der Pumpe zu drehen. Während ich dann so würgte und drehte, fiel mir ein, daß ich als nächstes den dicken Messadapter mitsamt taschenuhrgroßer Messuhr da unten durchfädeln, einstellen und ablesen muß und, was schwerer wiegt, schließlich die Verschlußschraube mit ihrem Dichtring auch noch wieder rein kriegen muß. Zudem wollte ich eine Stunde später mit dem Auto nach Hannover fahren, konnte mir also keine längerfristige "Reparatur" leisten. Aumann!

Nun ist das bei mir noch ein wenig verschärfter als beim Serien-td, weil ein fetter PÖL-Wärmetauscher unter dem Ausgleichsbehälter wohnt und sich vier zusätzliche Schläuche von dort unter den Luftsammler schlängeln. Lektion 1: So geht's nicht! Jedenfalls nicht, ohne zuvor das Kühlmittel abzulassen, den Ausgleichsbehälter und einige andere Schläuche zu lösen bzw. auszubauen.

[link]http://www.e28-teile.de/bilder/foren/esp_enge.jpg" />

Ich hab dann beschlossen, diese Messung bei <b>ausgebautem Motor</b> vorzunehmen. Das Getriebe muß ja sowieso noch mal gewechselt werden (Umbau auf Schaltgetriebe, der hohen Kosten des tdA als Zugfahrzeug halber) und dafür nehme ich die komplette Antriebseinheit raus. Dann brauche ich mich nicht stundenlang mit soo'nem Scheiss selbst zu verstümmeln.

Wie auch immer. Dann habe ich den Förderbeginn noch einmal einen Tick nach spät verstellt, weil ich bereits zuvor einmal festgestellt hatte, daß eine spätere Einspritzung dem Geklingel des Automatikgetriebes sehr wirksam Einhalt gebietet. Die gestrige Probefahrt zeigte dann auch den nunmehr ruhigen Lauf des Motors ohne auffällige Klingelneigung. Und so möchte ich als Lektion Nr. 2 anführen, daß ich mir den ersten Getriebetausch inlusive einer kompletten Motorrevision hätte sparen können, wenn ich den FB gleich richtig mit Messuhr eingestellt hätte. Die Ursache des Geklöters habe ich nämlich gesucht, seit ich den Wagen gekauft habe. Er klöterte vom ersten Tag! Dann hab ich die Einspritzpumpe aus diversen Gründen (meist PÖL-bedingt) wohl mindestens 10 mal ein- und ausgebaut und auch gewechselt, es aber nie gewagt, den Förderbeginn auf so spät einzustellen, daß sich ein korrektes (Getriebe-)Betriebsgeräusch ergab. Bei PÖL-Betrieb bevorzugen wir bei den Mercedes-Motoren aus Gründen der Abgasqualität allgemein einen sehr frühen Förderbeginn, was die Vorkammermotoren offenbar deutlich besser wegstecken, als der Wirbelkammerdiesel des BMW. Lektion Nr. 3. Bei kaltem Motor war das Geräusch immer OK, nur hub bei Betriebstemperatur immer ein fieses Getriebeklingeln an, welches seine Ursache offenbar in frühzündungsbedingten Drehschwingungen der Kurbelwelle fand. Schon blöd, wenn man sich den Ärger gleich selbst einbaut...

Grüße, Tom


Ich würd den tdA so lassen wie er ist....

TOM-BGL, Sunday, 28.10.2007, 11:46 (vor 6921 Tagen) @ Diesel


Als Antwort auf: Verbrauch d vs. td und sonstiges von Diesel am 28. Oktober 2007 08:42:58:


Hi Tom,

ich hab meinen tdA gleich nach dem Kauf vor 3 Jahren Anhängerzugtauglich gemacht, indem ich das serienmässige 3,15er Differential gegen eins mit i=3,64 tauschte. Dies hat den positiven Effekt daß die Wandlerkupplung schon bei 78...82km/h schließt. Das permanente Hin- und Herschalten bei LKW-Marschtempo hat mich einfach genervt.

Auch die Schaltstrategie, die Fahrstufe IV möglichst lange zu halten kommt erst jetzt beim Gespannfahren richtig zur Geltung, da er an einer Steigung unter Vollgas bei sinkender Geschwinidigkeit noch auf IV mit Wandlerbrücke bleibt und erst bei knapp 90km/h in III zurückschaltet. Ist das Ende der Steigung schon in Sicht kann man durch Lupfen des Gaspedals um 1cm das Zurückschalten bis auf gut 80km/h herauszögern und fährt so solange man nicht von kriechende Wohnwagengespannen aufgehalten wird immer mit einem gscheidn Wirkungsgrad.

Auf der anderen Seite läuft er auf der Gerade locker Tacho 200 bei 4500/min und ist somit nur einen Tick kürzer übersetzt als ein td-Schalter. Also vollkommen vertretbar und entgegen den Bedenken der tdA-Fans von damals immer noch vollkommen Alltagstauglich. Noch dazu läuft er außer bei schnellen Autobahnfahrten immer sparsamer als bei der ellenlangen Serienübersetzung.

Eigentlich wollte ich den unverbastelten Motor so lassen aber mich störte die leichte Rußneigung bei dem für Anhängerbetrieb typischen Betriebspunkt "hohe Last im Bereich von 2000/min". Also hab ich dann doch an der ESP rumgedreht um ihm das Rußen abzugewöhnen und den Ladedruck auf 0,9 bar eingestellt. Nun schnürt er mit knapp 2t am Haken solche Achtprozenter wie auf der A7 Kirchheim-Kassel richtig satt durch, ohne auf unter 80km/h abzufallen. Der Verbrauch von 11,5l/100km auf dieser Strecke Piding-Tuttlingen-Hamburg-Piding war aber auch nicht repräsentativ, da erstens mein werter zweiter Fahrer bei seinen Schichten nichts von einem Tempolimit wissen wollte und zweitens der Anhänger hin und zurück mit einem Audi60 bzw. einem anderen 524td beladen war.

Diesen Frühling haben wir einen e30 Diesel aus Stuttgart geholt. Verbrauch bei durchschnittlich 95km/h Tacho und trotz Aichelberg und Geislinger Steige sowie Umweg übers Allgäu bei temporär eingschalteter Klima exakt 9,7l. Ohne mich selbst zu belügen und mit 4 interessierten Zeugen an Bord. Alter, ich schwör <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif alt=smile>

Wenn Du öfters Anhänger ziehst würd ichs mir echt überlegen, ein Schaltgetriebe einzubauen. Versuchs doch mal mit einer 3,64 oder 3,73er Übersetzung sodaß die Wandlerkupplung zumeist geschlossen ist und beobachte den Verbrauch. Ich find den tdA genial, Anhänger ziehen mit einem td Schalter ist rückblickend die reinste Würgerei. Der tdA zieht den Anhänger an der Ampel weg wie nix.

Die SW12-Zentralschraube an der ESP sitzt oft sehr fest, da hast Du Recht. Obwohl man die nach Auflegen eines neuen Dichtrings eigentlich nicht anknallen muss wie blöd dass sie dicht wird, dann gehts das nächste mal viel leichter. Den Ausgleichsbehälter schraub ich auch immer ab, aber sind ja nur 2 Schrauben und der kleine Schlauch zum Kühler. Ich lass den Behälter immer angeschlossen und häng ihn lediglich hoch daß ich das Kühlwasser nicht ablassen muss. Aber wie gesagt, meine Schmerzgrenze beim Schrauben liegt dank Lancia, Alfa u Co um einiges höher <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>

Viel Glück bei Deinem Umbau und beim FB-Messen! Bin mal gespannt was da beim Pöl-Betrieb als Idealwert rauskommt.

Gruß Tom

Aber das ist ja nicht tragisch, Fehler passieren jedem.

Du hast schon Recht, so 5% Mehrverbrauch sind schon unanständig viel...

Hallo Tom,
wir schleppen Schlachtfahrzeuge regelmäßig mit meinem tdA, der so auf einen Verbrauch zwischen 11,5 und 14l/100km kommt. Im Mittel dürften etwa 12l/100km zusammenkommen. Wobei es sich stark verbrauchstreibend auswirkt, wenn man nicht oder nur selten über 80km/h hinauskommt. Der Wandlersperre ist's geschuldet und zu niedrige Geschwindigkeit treibt den Verbrauch des tdA's bei 80km/h doch ganz enorm in die Höhe. Besonders, wenn hinten noch zwei Tonnen am Haken hängen.
Noch etwas ganz anderes:
Obwohl ich bisher stets der Meinung war, daß ich den Förderbeginn unserer Steinzeitkarren auch ganz gut nach Gefühl und Gehör einstellen kann, habe ich mir (unter Zugrundelegung Deiner Hinweise - man lese und staune!) nun doch mal eine Messuhr und den passenden Adapter zugelegt. Hab dann gestern auch gleich neugierig versucht, den FB zu prüfen und, wenn nötig, zu korrigieren.
Eine Stunde später hatte ich Pärchen blutige Hände mehr und war noch immer damit beschäftigt, die Verschlußschraube aus der Pumpe zu drehen. Während ich dann so würgte und drehte, fiel mir ein, daß ich als nächstes den dicken Messadapter mitsamt taschenuhrgroßer Messuhr da unten durchfädeln, einstellen und ablesen muß und, was schwerer wiegt, schließlich die Verschlußschraube mit ihrem Dichtring auch noch wieder rein kriegen muß. Zudem wollte ich eine Stunde später mit dem Auto nach Hannover fahren, konnte mir also keine längerfristige "Reparatur" leisten. Aumann!
Nun ist das bei mir noch ein wenig verschärfter als beim Serien-td, weil ein fetter PÖL-Wärmetauscher unter dem Ausgleichsbehälter wohnt und sich vier zusätzliche Schläuche von dort unter den Luftsammler schlängeln. Lektion 1: So geht's nicht! Jedenfalls nicht, ohne zuvor das Kühlmittel abzulassen, den Ausgleichsbehälter und einige andere Schläuche zu lösen bzw. auszubauen.
[link]http://www.e28-teile.de/bilder/foren/esp_enge.jpg" />
Ich hab dann beschlossen, diese Messung bei <b>ausgebautem Motor</b> vorzunehmen. Das Getriebe muß ja sowieso noch mal gewechselt werden (Umbau auf Schaltgetriebe, der hohen Kosten des tdA als Zugfahrzeug halber) und dafür nehme ich die komplette Antriebseinheit raus. Dann brauche ich mich nicht stundenlang mit soo'nem Scheiss selbst zu verstümmeln.
Wie auch immer. Dann habe ich den Förderbeginn noch einmal einen Tick nach spät verstellt, weil ich bereits zuvor einmal festgestellt hatte, daß eine spätere Einspritzung dem Geklingel des Automatikgetriebes sehr wirksam Einhalt gebietet. Die gestrige Probefahrt zeigte dann auch den nunmehr ruhigen Lauf des Motors ohne auffällige Klingelneigung. Und so möchte ich als Lektion Nr. 2 anführen, daß ich mir den ersten Getriebetausch inlusive einer kompletten Motorrevision hätte sparen können, wenn ich den FB gleich richtig mit Messuhr eingestellt hätte. Die Ursache des Geklöters habe ich nämlich gesucht, seit ich den Wagen gekauft habe. Er klöterte vom ersten Tag! Dann hab ich die Einspritzpumpe aus diversen Gründen (meist PÖL-bedingt) wohl mindestens 10 mal ein- und ausgebaut und auch gewechselt, es aber nie gewagt, den Förderbeginn auf so spät einzustellen, daß sich ein korrektes (Getriebe-)Betriebsgeräusch ergab. Bei PÖL-Betrieb bevorzugen wir bei den Mercedes-Motoren aus Gründen der Abgasqualität allgemein einen sehr frühen Förderbeginn, was die Vorkammermotoren offenbar deutlich besser wegstecken, als der Wirbelkammerdiesel des BMW. Lektion Nr. 3. Bei kaltem Motor war das Geräusch immer OK, nur hub bei Betriebstemperatur immer ein fieses Getriebeklingeln an, welches seine Ursache offenbar in frühzündungsbedingten Drehschwingungen der Kurbelwelle fand. Schon blöd, wenn man sich den Ärger gleich selbst einbaut...
Grüße, Tom

Re: Ich würd den tdA so lassen wie er ist....

Andreas V, Sunday, 28.10.2007, 14:57 (vor 6920 Tagen) @ TOM-BGL


Als Antwort auf: Ich würd den tdA so lassen wie er ist.... von TOM-BGL am 28. Oktober 2007 11:46:44:

Diesen Frühling haben wir einen e30 Diesel aus Stuttgart geholt. Verbrauch bei durchschnittlich 95km/h Tacho und trotz Aichelberg und Geislinger Steige sowie Umweg übers Allgäu bei temporär eingschalteter Klima exakt 9,7l. Ohne mich selbst zu belügen und mit 4 interessierten Zeugen an Bord.

Kann ich bestätigen, daß das möglich ist. Ich hab mit meinem tdA nur ein einziges mal einen KFZ-Anhänger incl KFZ geschleppt, von Aachen nach Nürnberg und zurück. Ohne jedes Tuning oder Änderungen an der Übersetzung, das heißt die meiste Zeit bin ich auf Stufe III um die 90-100 gefahren

Verbrauch zu meiner Verblüffung und Begeisterung ebenfalls unter 10l.

Ah, ein Pöler! :-)

Diesel, Saturday, 27.10.2007, 17:34 (vor 6921 Tagen) @ Bacigalupo


Als Antwort auf: Nochmal 524d Steuer etc. von Bacigalupo am 27. Oktober 2007 16:07:57:

...Was mich mehr stört, ist die Tatsache, daß das Motörchen eine Verteilereinspritzpumpe hat und das gute PÖL nicht ohne Vorwärmung fressen mag. Hier muß also noch ein kleiner Umbau her (der zeitgleich von mir gefahrene 200 D W123 ist da mit umgerüsteten Düsen mit 135bar schon voll zufrieden, selbst bei 100% PÖL im Eintanksystem, aber der hat ja auch die gute Reihenpumpe)...

Hallo Bacigalupo,

freut mich sehr, das sich hier noch ein paar andere Unverzagte finden, die den M21 bepölen. Hier gibt's außer mir noch den Schorsch, der kennt sich sehr gut aus mit PÖL und M21. Ich fahre neben einem 200D (W124, natürlich 100% PÖL) noch einen 524tdA im Eintank mit Umbau und 90 bis 100% PÖL, je nach Temperatur.

Als PÖL-spezifischen Umbau habe ich den üblichen Platten-WT, Hardi-Pumpe, ESP-Hochdruckteil-Heizung, geändertes Glührelais, Standheizung und spezielle Einspritzdüsen mit 200bar Öffnungsdruck drin. Alles in allem läuft er nun sogar mit PÖL (*Luftsprung_mach*), ist aber doch unglaublich weit von der gediegenen PÖL-Seligkeit eines 200D entfernt. Die erste Pumpe hab ich vor Jahren auch schon geschreddert und dann mit einer zweiten und dritten einiges versucht, den Pumpen-Hochdruckteil durch läppen des Kolbens besser an PÖL anzupassen. Hat aber fiese Nebenwirkungen verursacht, weshalb ich heute wieder mit weitgehend originaler vierten Pumpe unterwegs bin. Zweitank ist für mich keine Lösung, da ich sehr viel im Kurzstreckenverkehr unterwegs bin, was bei Zweitank letztlich doch wieder zu reinem Dieselbetrieb führt.

Wenn ich noch eine Meinung zum Besten geben dürfte:

Einen laderlosen M21 zu bepölen, halte ich für keine gute Idee. Beim td hat man wenigstens noch die Leistung, die gegenüber dem unkritischen Lanz-Motor des Mercedes einiges reissen kann, aber beim Saug-M21 steht der PÖL-Aufwand m.E. einem ausgesprochen schlechten Verhältnis zum Effekt.

Viel Vergnügen beim bepölen des M21... <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>

Grüße, Tom


Pumpe schrotten...

Bacigalupo, Sunday, 28.10.2007, 10:10 (vor 6921 Tagen) @ Diesel


Als Antwort auf: Ah, ein Pöler! :-) von Diesel am 27. Oktober 2007 17:34:26:


Also auf E-Pumpen-Zerstören hab ich keine Lust, da würde ich das PÖLEN sogar kpl. lassen. Das Auto soll auf Strecken eingesetzt werden, jeweils 30 km pro Fahrt ohne Abstellen zwischendurch. Falls ein Mischbetrieb 50:50 PÖL/Diesel funktioniert, wäre das schön. Ich würde auch mit reinem Diesel fahren, wenn der Schlitten bei normalem Tempo max 8 Liter brauchen würde. Wir haben ja noch den Benz fürs PÖLEN. Ich erwarte mir vom M21 Diesel wenigstens den günstigen Verbrauch eines Volvo 240/740 Diesel (von denen hatte ich einige Exemplare und war recht zufrieden). Ich habe halt extensive Dieselerfahrung: 300 D 123 Automatik, 200 D 123 5-Gang, 240 D/8 3.0 Aut., Volvo 244/245/745 Diesel, 300 D 124 5-Gang, 250 D 124 5-Gang, 250 TDT 124 5-Gang (ein Italienspezialmodell), 300 TDT 210 Aut., 190 D 2.0 201 5-Gang, 190 D 2.5 5-Gang, C 250 TDT 202 5-Gang, 524 td Aut. und kenn mich daher schon ein bißchen mit Dieseln aus. Ein Diesel der 80er (Sauger) mit max 3 Litern Hubraum und 5-Gang sollte einfach mit 8 Litern bei normaler Fahrweise (nicht über 140) zufrieden sein. Wenn er noch PÖLEN kann, schön, ich kann aber drauf verzichten, wenn die Einspritzpumpe und das Tanksystem (z.B. Satteltank im 202) nicht dafür geeignet sind. Beim E28 gefällt mir einfach, daß das Auto steiul stehende Scheiben und genug Kopffreiheit sowie eine sehr gute Übersichtlichkeit und einen tiefen Kofferraum bietet, außerdem nicht so rundgelutscht wie viele moderne Eierautos aussieht (wir haben noch einen /8 Benziner für besondere Anlässe und schätzen übersichtliche Autos mit steilen Scheiben und tiefen Kofferräumen).
MfG
Bacigalupo


Re: Pumpe schrotten...

Diesel, Sunday, 28.10.2007, 10:18 (vor 6921 Tagen) @ Bacigalupo


Als Antwort auf: Pumpe schrotten... von Bacigalupo am 28. Oktober 2007 10:10:03:


Als wenn man auf Pumpenschrott nun gerade Lust hätte, hehe...

Grüße, Tom


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