Schicksal meines 528i (Zulassung möglich?) (Allgemein)
N'abend,
meine rote Ruine dürfte ja inzwischen auch bekannt sein. Hier noch mal in Kürze:
Es handelt sich um einen 528i aus '84 mit ABS, Sperrdiff, 5Gang Schongetriebe und ESSD. Türpappen, Beifahrersitz und was zum Fenster hochheben fehlt. Karosseriemässig hat er schon einige Durchrostungen. Allerdings habe ich aus aktuellem Anlass dieses Wochenende druntergelegen und mußte feststellen, dass man das alles schon schlimmer gesehen hat. Interessanter ist allerdings die Geschichte von dem Wägelchen:
Ursprünglich ist der Bock mal in der BRD zugelassen gewesen. Dann lief er eine Weile in den Niederlanden. Von dort ist er von einem gewissen Andi(?) wegen seiner perlbeigen Lederausstattung als Teilespender "reimportiert" worden. Nach der Amputation der Innenausstattung ist der Hobel dann über Eckhard Giese bei mir gelandet. Zu dem Fahrzeug gibt es noch eine Kopie des letzten deutschen Briefes, sowie ein niederländisches Pamphlet.
Letzteres, so hat mir Steffen gerade gemailt, ist eine Eintageszulassung für die Fahrt zur niederländischen Zulassungsbehörde und somit im Prinzip für mich bedeutungslos.
Mich würde jetzt mal interessieren, ob es überhaupt möglich ist, für den Wagen eine reguläre Zulassung zu bekommen. Eigentlich war mal geplant, den auf 07er laufen zu lassen, aber das fällt ja jetzt weg. Ich war mit der Briefkopie und den niederländischen Papier mal beim Kreis und habe nachgefragt. Dort wurde mir zwar zugesagt, dass ich für den Zossen einen neuen Brief bekommen könnte, wenn ich eine §21er und eine Deckungskarte der Versicherung vorweisen könnte, aber eingedenk der Tatsache, dass die mit dem niederländischen Papier gar nix anfangen konnten, und in vorigen Telefonaten schon Sprüche kamen wie "Die Fahrzeughistorie muß lückenlos dokumentiert sein" und "da können wir ihnen auch nicht helfen" würde ich darauf jetzt nicht unbedingt eine Vollrestauration aufbauen.
Und an diejenigen, die die letzten Tage fleissig mitgelesen haben: Ja, die Rede war von Ausschlachten. Das Getriebe soll amputiert und verkauft werden. Auf den ersten Blick entbehrt meine obige Frage dann natürlich nicht einer gewissen Schwachsinnigkeit, aber da das Getriebe ziemlich geölt und laut Tacho schon 275000 runter hat, ist es vermutlich ziemlich Banane, ob ich das nun überholen lasse, oder später mal ein überholtes neu dazu besorge (Wenn ich denn wirklich eine Restauration in Angriff nehme!).
Mich würde im Moment wirklich nur interessieren, ob der Ofen theoretisch noch mal laufen kann, oder ob das zwangsweise an den Mühlen der Bürokratie scheitern wird. Klassischerweise werden brieflose Karren ja eigentlich nur als Teilespender verwendet.
Sorry, falls das alles etwas konfus klingt. Ich versuche gerade, da etwas Ordnung reinzukriegen.
Erstmal viele Grüße
Frank
