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Kann man Rost in der A-Säule aufhalte ?? (Allgemein)

///MOTORWILLY, Saturday, 03.11.2007, 21:56 (vor 6914 Tagen)


<center>http://img3.myimg.de/Bild040c01ac.jpg</center>


Mal was für die Karrosseriespezies. Bin grad dabei an meinem neuen Eta die Innenaustattung komplett umzubauen. Und da hab ich, als die Fussraumlautsprecher ausgebaut hab, in den A-Säulen, da wo dei Schaniere für die Türen angeschweisst sind, guten Rost entdeckt. Jetz kann man natürlich sagen : A-Säule raus, aber geht das auch anders ?? Kann man da was draufsprühen oder dranschmieren was den Rost zumindest stoppt ?? Hammerit oder so ?? Ich hab doch keine Ahnung von sowas...
Wäre für jeden hilfreichen Vorschlag dankbar !

Grüsse, der Willy


Ein Detailfoto wäre hilfreich....

Heiko, Saturday, 03.11.2007, 22:01 (vor 6914 Tagen) @ ///MOTORWILLY


Als Antwort auf: Kann man Rost in der A-Säule aufhalte ?? von ///MOTORWILLY am 03. November 2007 21:56:26:


Hallo "Willy"!

Wenns perfekt und dauerhaft werden soll, raus mit dem Gammel und neues Blech rein, von mir aus auch aus einem Schlachter.

Das Problem bei Rost ist, daß Du gerade an solchen blöden Stellen nie Ruhe mit Entrosten, Versiegeln, Konservieren reinbringen kannst. Es hält meist nicht lange. Daß es keine 20 Jahre halten soll, ist klar, aber 5- 7 Jahre denk ich, solltens schon sein...

Gruß Heiko


Re: Kann man Rost in der A-Säule aufhalte ??

Schumi, Saturday, 03.11.2007, 22:02 (vor 6914 Tagen) @ ///MOTORWILLY


Als Antwort auf: Kann man Rost in der A-Säule aufhalte ?? von ///MOTORWILLY am 03. November 2007 21:56:26:

Mal was für die Karrosseriespezies. Bin grad dabei an meinem neuen Eta die Innenaustattung komplett umzubauen. Und da hab ich, als die Fussraumlautsprecher ausgebaut hab, in den A-Säulen, da wo dei Schaniere für die Türen angeschweisst sind, guten Rost entdeckt. Jetz kann man natürlich sagen : A-Säule raus, aber geht das auch anders ?? Kann man da was draufsprühen oder dranschmieren was den Rost zumindest stoppt ?? Hammerit oder so ?? Ich hab doch keine Ahnung von sowas...
Wäre für jeden hilfreichen Vorschlag dankbar !
Grüsse, der Willy

Hallo Willy,

das gleiche Problem hatte ich vor 5 Jjahren bei meinem alten 3,5-er auch.
Habe die schlechten Blechteile entfernt,dann neue eingeschweißt,alles mit Bleimenige und Fertan bearbeitet,und danach alles mit Hohlraumwachs geflutet.
Bis jetzt ist auf jeden Fall Ruhe...zumindest an den Stellen.

Gruß

Ralf

Re: Kann man Rost in der A-Säule aufhalten ??

etaAndy, Saturday, 03.11.2007, 22:25 (vor 6914 Tagen) @ Schumi


Als Antwort auf: Re: Kann man Rost in der A-Säule aufhalte ?? von Schumi am 03. November 2007 22:02:48:


Moin, moin,
kippst du Mike sander rein und Ruhe is !
Auch bei vorhandenem Rost passiert da gar nix mehr !!!
Gruß Andy.

Who the Hell is Mike Sander ???

///MOTORWILLY, Sunday, 04.11.2007, 12:28 (vor 6913 Tagen) @ etaAndy


Als Antwort auf: Re: Kann man Rost in der A-Säule aufhalten ?? von etaAndy am 03. November 2007 22:25:16:

Moin, moin,
kippst du Mike sander rein und Ruhe is !
Auch bei vorhandenem Rost passiert da gar nix mehr !!!
Gruß Andy.


Ratlosigkeit ??? Bitte genauere Erklärung ??

Grüsse, der Willy


Re: Who the Hell is Mike Sander ???

Diesel, Sunday, 04.11.2007, 13:01 (vor 6913 Tagen) @ ///MOTORWILLY


Als Antwort auf: Who the Hell is Mike Sander ??? von ///MOTORWILLY am 04. November 2007 12:28:01:

Moin, moin,
kippst du Mike sander rein und Ruhe is !
Auch bei vorhandenem Rost passiert da gar nix mehr !!!
Gruß Andy.


Ratlosigkeit ??? Bitte genauere Erklärung ??
Grüsse, der Willy

Hallo Willy,

gemeint ist "Mike Sanders' Korrosionsschutzfett". Ein enorm wirksames Fett, ideal geeignet zur Hohlraumkonservierung von Fahrzeugen. Ich benutze es seit 8 Jahre und obwohl ich wirklich ein sehr kritischer Kunde bin, muß ich vorbehaltlos zugestehen, daß dieses Zeug den Rost ein für alle Mal in die Schranken weist. Anders als Wachs, welches im Laufe der Jahre aushärtet, schrumpft und dann aufreisst, bleibt dieses Korrosionsschutzfett (zumindest über die 8 Jahre, seit ich es verwende) stets geschmeidig. Im Sommer kriecht es auch noch nach Jahren in alle Ritzen und Poren. Genial! Für aussenliegende Bereiche und den Unterboden taugt es allerdings nicht so viel, da es im Spritzbereich schnell abgewaschen wird. In Hohlräumen ist es dagegen unschlagbar.

Allerdings ist die Verarbeitung etwas schwieriger als bei Wachs aus der Spraydose, weil ein Kompressor und eine sogenannte Druckbecherpistole benötigt wird.

Grüße, Tom


Danke ! Den Tipp nehm ich mir mal zur Brust ! KWT

///MOTORWILLY, Sunday, 04.11.2007, 13:24 (vor 6913 Tagen) @ Diesel


Als Antwort auf: Re: Who the Hell is Mike Sander ??? von Diesel am 04. November 2007 13:01:52:

Moin, moin,
kippst du Mike sander rein und Ruhe is !
Auch bei vorhandenem Rost passiert da gar nix mehr !!!
Gruß Andy.


Ratlosigkeit ??? Bitte genauere Erklärung ??
Grüsse, der Willy

Hallo Willy,
gemeint ist "Mike Sanders' Korrosionsschutzfett". Ein enorm wirksames Fett, ideal geeignet zur Hohlraumkonservierung von Fahrzeugen. Ich benutze es seit 8 Jahre und obwohl ich wirklich ein sehr kritischer Kunde bin, muß ich vorbehaltlos zugestehen, daß dieses Zeug den Rost ein für alle Mal in die Schranken weist. Anders als Wachs, welches im Laufe der Jahre aushärtet, schrumpft und dann aufreisst, bleibt dieses Korrosionsschutzfett (zumindest über die 8 Jahre, seit ich es verwende) stets geschmeidig. Im Sommer kriecht es auch noch nach Jahren in alle Ritzen und Poren. Genial! Für aussenliegende Bereiche und den Unterboden taugt es allerdings nicht so viel, da es im Spritzbereich schnell abgewaschen wird. In Hohlräumen ist es dagegen unschlagbar.
Allerdings ist die Verarbeitung etwas schwieriger als bei Wachs aus der Spraydose, weil ein Kompressor und eine sogenannte Druckbecherpistole benötigt wird.
Grüße, Tom

Re: Danke ! Den Tipp nehm ich mir mal zur Brust ! KWT

Ulli, Sunday, 04.11.2007, 17:29 (vor 6913 Tagen) @ ///MOTORWILLY


Als Antwort auf: Danke ! Den Tipp nehm ich mir mal zur Brust ! KWT von ///MOTORWILLY am 04. November 2007 13:24:25:


Ich will mich hier nicht wieder mit Fans rumstreiten, aber man sollte schon darauf hinweisen das Sanders während der Winterzeit leider nicht kriechfähig ist.
Es ist ein gutes Mittel aber so perfekt wie es teilweise dargestellt wird ist es leider nicht. Je nach Rostbefall ist es aufgrund des beschränkten Kriechvermögens von Sanders sinnvoll mit dünnflüssigeren Mitteln vorzubehandeln, das wird oft vergessen oder geleugnet, ist aber so.
Die richtige Verarbeitung entscheidet über den Erfolg - die zu behandelnden Stellen müssen absolut trocken sein, nach dem Auftragen muß der Bereich einige Zeit erhitzt werden, sonst zieht das Fett nicht richtig in den Rost.
Das kann man alles an rostigem Schrott ausprobieren was ein Mittel drauf hat und was nicht.
Wenn ich schon mit MS was konservieren würde von dem ich weiß das es rostig ist, dann würde ich immer vorher mit Öl oder FluidFilm oder sowas vorbehandeln um sicher zu gehen das der ganze Rost durchtränkt ist, das kann ich nur immer wieder betonen...

Gruß
Ulli


Öl vs. Fett vs. Öl und Fett

Diesel, Sunday, 04.11.2007, 19:34 (vor 6913 Tagen) @ Ulli


Als Antwort auf: Re: Danke ! Den Tipp nehm ich mir mal zur Brust ! KWT von Ulli am 04. November 2007 17:29:15:

Ich will mich hier nicht wieder mit Fans rumstreiten, aber man sollte schon darauf hinweisen das Sanders während der Winterzeit leider nicht kriechfähig ist.
Es ist ein gutes Mittel aber so perfekt wie es teilweise dargestellt wird ist es leider nicht. Je nach Rostbefall ist es aufgrund des beschränkten Kriechvermögens von Sanders sinnvoll mit dünnflüssigeren Mitteln vorzubehandeln, das wird oft vergessen oder geleugnet, ist aber so.
Die richtige Verarbeitung entscheidet über den Erfolg - die zu behandelnden Stellen müssen absolut trocken sein, nach dem Auftragen muß der Bereich einige Zeit erhitzt werden, sonst zieht das Fett nicht richtig in den Rost.
Das kann man alles an rostigem Schrott ausprobieren was ein Mittel drauf hat und was nicht.
Wenn ich schon mit MS was konservieren würde von dem ich weiß das es rostig ist, dann würde ich immer vorher mit Öl oder FluidFilm oder sowas vorbehandeln um sicher zu gehen das der ganze Rost durchtränkt ist, das kann ich nur immer wieder betonen...
Gruß
Ulli

Hallo Ulli,

am Öl stören mich zwei Dinge:

<ol><li> Es hält nicht wirklich lange
<li> Man kümmert sich üblicherweise später nicht mehr um eine Nacharbeit an der Hohlraumversiegelung</ol>

Bei Fett ist das anders. Zwar hast Du sicher Recht, wenn Du schreibst, daß das Fett zunächst einmal ordentlich kriechen muß, um einen 100%igen Schutz zu entwickeln und diese Kriechfähigkeit bei Temperaturen unter 20°C nicht gegeben ist. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt und in der kurzen Zeit bis dahin wird kein Schweller endgültig durchrosten - außer er war 'eh schon am Ende. Dafür muß man sich nie wieder um eine Fettversiegelung kümmern. Jedenfalls nicht in der nächsten Dekade!

Die Idee Öl und Fett bei Kälte unmittelbar nacheinander zu sprühen, ist sicher sinnvoll. Aber der Aufwand steigt schon recht gewaltig an. Wenn ich dann sehe, wie viele Leute schon die normale Fettversiegelung scheuen, dann wird man die vermutlich kaum für zwei komplette Versiegelungen direkt nacheinander begeistern können.

Grüße, Tom


Re: Öl vs. Fett vs. Öl und Fett

Ulli, Sunday, 04.11.2007, 21:28 (vor 6913 Tagen) @ Diesel


Als Antwort auf: Öl vs. Fett vs. Öl und Fett von Diesel am 04. November 2007 19:34:32:


Hallo Tom,
also ich mache an rostgefährdeten Stellen auch einen kompletten 2K Lackaufbau unter die Spachtelmasse damit es da nicht rostet wenn der Spachtel durch Steinschläge o.ä. Wasser zieht - äußerst sinnvoll, aber ist den meisten Leuten auch zu aufwändig oder sie machen sich erst gar keine Gedanken darüber...
Aber wer den Aufwand einer MS Versiegelung nicht scheut, der sollte denke ich kein großes Problem haben da vorher mal ne Ladung Öl reinzusprühen - erst recht wenn es nur um bestimmte Stellen geht.
Übrigens die von mir beschriebene Methode Fett mit Öl zu verrühren ist ziemlich gut - man erreicht eine Gel-artige Viskosität mit dementsprechend möglichen Schichtstärken - der Rost kann sich perfekt mit dem Öl vollsaugen während das zurückbleibende Fett einen Langzeitschutz gewährt. Wenn man das mit Verdünnung vom Lackierpistole reinigen auf Spritzviskosität einstellt kommt man je nach EP auf einen Literpreis von unter 2 Euro - das ist Top!
Da kann man schonmal 'n paar alte Kisten mit volljauchen...
Ich bin halt immer dazu geneigt Möglichkeiten zu finden wie es alles noch billiger geht und trotzdem gut ist...
Wenn ich mal zur Abwechslung in anderen Dimensionen denken würde, dann würde ich mir erstmal mit nem Endoskop die Hohlräume ansehen (falls dabei lauter abgeplatzter Müll zum Vorschein kommt würde ich den erstmal entfernen...) und dann je nach Befund behandeln - bei den meisten alten Gurken würde das dann warscheinlich auf ne Fluidfilm Liquid A Kur mit anschließender (nach zwei/drei Wochen Einwirkzeit) Sanders (oder Sanders ähnlichen Fluidfilm Produkten) Versiegelung hinauslaufen, aber jeweils mit vorangehender Trocknung und anschließendem mehrstündigen Aufenthalt in der Heizkabine (evt. danach sogar abschließend nochmal Fett auftragen, da während des Heizvorgangs die Schichtstärken wieder abgenommen haben...).
Ansonsten zählen für mich halt Preis, Wirkung und einfache Verarbeitung...

Gruß
Ulli


Fahrende Fettsteinhöle

Diesel, Monday, 05.11.2007, 06:17 (vor 6913 Tagen) @ Ulli


Als Antwort auf: Re: Öl vs. Fett vs. Öl und Fett von Ulli am 04. November 2007 21:28:16:


Hi Ulli,

Sanders-Fett habe ich auch schon mal mit etwas Pflanzenöl "cremiger" eingestellt, was Deiner Tipp recht nahe kommen dürfte. Allerdings tropft es seit dem aus diesem Wagen wie aus einer Fettsteinhöle. Man ist wirklich dauernd dabei und nimmt mit einem Spachtel oder Lappen die Fetthäufchen vom Parkplatz auf, damit man sie nicht auf dem Weg oder gar im Haus verteilt. Weshalb ich das unter normalen Umständen nicht noch einmal täte. Ich meine, "Kriechwirkung" ist das eine, aber "Rauslaufen" irgendwie etwas anderes...

Wenn man nun erst Öl sprüht und dann Fett hinterher - ergibt das dann nicht dasselbe Problem? Vermischen sich dann nicht spätestens im Sommer Öl und Fett zu einer Masse mit deutlich verringerter Viskosität, die dann wieder aus allen Ritzen und Spalten rinnt?

Grüße, Tom

Re: Fahrende Fettsteinhöle

Ulli, Monday, 05.11.2007, 11:50 (vor 6912 Tagen) @ Diesel


Als Antwort auf: Fahrende Fettsteinhöle von Diesel am 05. November 2007 06:17:07:


Hallo Tom,
hoffentlich hast nicht so viel davon drin, denn Pflanzenöl enthält Glycerin (hygroskopisch) und Fettsäuren, deshalb nehme ich das auch nicht...
Was das Tropfen angeht - das ist notwendiges übel, aber das ein dünner Ölfilm die Viskosität einer später aufgesprühten Fettschicht so zu verringern vermag das alles der Schwerkraft folgt glaube ich nicht, und das ist auch nicht die Erfahrung der Leute die das machen, denn das ist ja doch ein einigermaßen häufig angewendetes Verfahren. Sinnvoll ist es dabei sicher dem Öl eine angemessene Einwirk/Abtropfzeit zu gewähren...
Bei mir tropft übrigens nur eine Zeit lang Öl raus, das Fett bleibt offenbar drin, finde ich nicht schlecht.

Gruß
Ulli

Re: Danke ! Den Tipp nehm ich mir mal zur Brust ! KWT

etaAndy, Tuesday, 06.11.2007, 19:10 (vor 6911 Tagen) @ Ulli


Als Antwort auf: Re: Danke ! Den Tipp nehm ich mir mal zur Brust ! KWT von Ulli am 04. November 2007 17:29:15:

Ich will mich hier nicht wieder mit Fans rumstreiten, aber man sollte schon darauf hinweisen das Sanders während der Winterzeit leider nicht kriechfähig ist.

Hm...
wenn du schon im Winter Mike Sanders Fett kritisierst...

...alle die unbedingt dieses Wundermittel verwenden möchten,
stellen ihr Auto halt einige Stunden in die warme Lackierkabine,
in der sonst der Lack gebacken wird.

Ausserdem, wenn ich weiß bei welchen Temperaturen die verarbeitung Sinnvoll ist, dann mach ich das eben genau dann wenn es die Temperaturen hergeben...

Ich stelle mich da gern drauf ein !

Gruß Andy.


Re: Danke ! Den Tipp nehm ich mir mal zur Brust ! KWT

Ulli, Tuesday, 06.11.2007, 22:01 (vor 6911 Tagen) @ etaAndy


Als Antwort auf: Re: Danke ! Den Tipp nehm ich mir mal zur Brust ! KWT von etaAndy am 06. November 2007 19:10:51:

Hm...
wenn du schon im Winter Mike Sanders Fett kritisierst...

Wenn du meinst das ich kritisiere hast du was falsch verstanden, ich versuche nur Anwendungsfehlern und falschen Vorstellungen entgegenzuwirken.

...alle die unbedingt dieses Wundermittel verwenden möchten,
stellen ihr Auto halt einige Stunden in die warme Lackierkabine,
in der sonst der Lack gebacken wird.

Das habe ich ja geschrieben das das sein muß, wobei man den Wagen dann, wie ich schon erwähnte, besser auch vor der Behandlung ausgiebig in der Heizkabine trocknen sollte um keine Feuchtigkeit unter dem Fett zu haben...

Da die Kapillarwirkung vom MS Fett nicht besonders gut ist vermag es kaum in die Mikrofalze vorzudringen, in denen das Rostgeschehen seinen Anfang nimmt.
Auch unter Einwirkung von Hitze wird das nie so funktionieren wie mit Öl oder Fluidfilm, das ist nunmal so.
Wenn MS nun den ganzen Winter über nicht weiter kriechen kann, und man die Gammelstellen nicht mit anderen Mitteln vorbehandelt hat, läuft man Gefahr das der Rost sich besonders in dieser Zeit weiter ausbreiten kann.

Sanders ist eben kein Wundermittel sondern "nur" ein gutes Korrosionsschutzfett. Es hat, so wie alles andere auf der Welt auch, seine Vor- und seine Nachteile, und warum sollte ich die verschweigen?
Das ist also nicht als Kritik zu verstehen sondern als Anwendungshinweis.
Und ein gutes Ergebnis hängt bei MS Fett wesentlich mehr von der korrekten Anwendung ab, als bei Fluidfilm o.ä.

Gruß
Ulli


Lieber nicht lesen... ;-)

Diesel, Tuesday, 06.11.2007, 23:40 (vor 6911 Tagen) @ Ulli


Als Antwort auf: Re: Danke ! Den Tipp nehm ich mir mal zur Brust ! KWT von Ulli am 06. November 2007 22:01:37:

...und warum sollte ich die verschweigen?...

Hier ist das Problem äußerst trivial: Jeder hat ein Mittel seiner Wahl und das MUSS nun mal schon deshalb das beste sein, weil er es benutzt. Wie die Automarke, der Fußballverein und der Wohnort. Man idealisiert sowas fast zwingend. Ich glaube auch nicht, daß Du als "Ölmann" nun gerade davon frei bist.

Letztlich weiß ich nicht, ob es Mittel gibt, die besser als das von mir verwendete sind. Nach meiner bisherigen Erfahrung ist "meins" aber zumindest "ausreichend gut", da bisher kein merklicher Rost durchgekommen ist. Das Öl besser kriecht vermute ich auch, allerdings befürchte ich noch eher, daß sich Ölschichten relativ schnell verflüchtigen. Aber ich muß zugeben, daß ich es nicht wirklich weiß.

Andererseits finde ich solche Rechthaberthreads irgendwie auch krank. Wir ergänzen uns nicht, um ein bestimmtes Optimum für alle zu finden, sondern konkurrieren um Eitelkeiten. Und da kann ich uns drei nur gratulieren, weil unter den vielen "Normalos" hier im Forum, sind wir vermutlich die drei Oberlehrer und Korinthenkacker vom Dienst.

Nehmen wir's mit Humor... <img src=http://www.bmw-freunde-rhein-main.de/smilies/73.gif alt=behämmert>

Grüße, Tom


Re: Lieber nicht lesen... ;-)

Ulli, Wednesday, 07.11.2007, 14:45 (vor 6910 Tagen) @ Diesel


Als Antwort auf: Lieber nicht lesen... ;-) von Diesel am 06. November 2007 23:40:22:

...und warum sollte ich die verschweigen?...

Hier ist das Problem äußerst trivial: Jeder hat ein Mittel seiner Wahl und das MUSS nun mal schon deshalb das beste sein, weil er es benutzt. Wie die Automarke, der Fußballverein und der Wohnort. Man idealisiert sowas fast zwingend. Ich glaube auch nicht, daß Du als "Ölmann" nun gerade davon frei bist.

Wieso? Ich benutze doch verschiedene Mittel abhängig vom Anwendungsfall.

Letztlich weiß ich nicht, ob es Mittel gibt, die besser als das von mir verwendete sind. Nach meiner bisherigen Erfahrung ist "meins" aber zumindest "ausreichend gut", da bisher kein merklicher Rost durchgekommen ist. Das Öl besser kriecht vermute ich auch, allerdings befürchte ich noch eher, daß sich Ölschichten relativ schnell verflüchtigen. Aber ich muß zugeben, daß ich es nicht wirklich weiß.

Das Thema hatten wir doch schon, das Öl zunächst keinen guten Langzeitschutz bietet und daher öfters nachbehandelt werden muß, bis sich mit der Zeit eine klebrige Schicht aus Öl und Dreck gebildet hat, wie man sie von versifften Unterböden kennt...
Hier ging es jedoch darum MS Fett mit einer Ölbehandlung zu kombinieren um die Vorteile beider Methoden in einer vernünftigen Kompromisslösung unter zu bringen. Und es geht letztlich nicht darum welches Mittel "besser" ist, sondern darum welche(s) Mittel für welchen konkreten Anwendungsfall am geeignetsten sind (ist).

Andererseits finde ich solche Rechthaberthreads irgendwie auch krank. Wir ergänzen uns nicht, um ein bestimmtes Optimum für alle zu finden, sondern konkurrieren um Eitelkeiten. Und da kann ich uns drei nur gratulieren, weil unter den vielen "Normalos" hier im Forum, sind wir vermutlich die drei Oberlehrer und Korinthenkacker vom Dienst.

Das kann ich nicht nachvollziehen - mag sein das es immer ein wenig negativ klingt wenn ich mich zu MS Fett äußere, das ist aber nicht so gemeint. Das liegt nur daran das mir die Darstellung als Wundermittel nicht paßt, denn das ist es nicht.
Mein Vorschlag die Fett- mit einer Ölbehandlung zu kombinieren kommt doch wohl einer Ergänzung in Richtung Optimum recht nahe, oder?
Das ich immer ganz gern mal irgendwelche billige Plörre empfehle kommt daher das ich die ganzen namhaften Produkte nicht so viel besser finde wie sie teurer sind.

Ob es unter einer Fettschicht weiterrostet läßt sich ja leider nicht so gut erkennen, man kann also durchaus das Gefühl haben der Rost wäre gestoppt...

Es ist doch eigentlich ganz einfach:

Für rostfreie Hohlräume sind Fett oder auch Wachsprodukte (die guten, die erst nach 30 Jahren verspröden) gut geeignet

In leicht angerosteten Hohlräumen bringen Fettprodukte gute Ergebnisse

Bei fortgeschrittener Korrosion sollte einer Fettkonservierung eine Ölbehandlung vorangehen, oder eine nachbehandlungsintensivere Ölkonservierung vorgenommen werden

Beispiele empfehlenswerter namhafter Mittel: MS Fett, Elaskon, Teroson Wachs, FF Liquid A, FF Liquid AR, WD-40

Low budget: neues Motor/Getriebeöl, normales Mehrzweckfett, techn. Vaseline, Wachs, bzw. bliebige Mischungen dieser Produkte

Da kann sich dann jeder was raussuchen was zu seinem Anwendungsfall und seinen Preisvorstellungen passt, und was er sich von der Verarbeitung her zutraut bzw. zumuten will.

Gruß
Ulli


Re: Warum nicht ?

etaAndy, Wednesday, 07.11.2007, 17:17 (vor 6910 Tagen) @ Diesel


Als Antwort auf: Lieber nicht lesen... ;-) von Diesel am 06. November 2007 23:40:22:


Hallo Tom,
also ich bin deiner Meinung was den Humor angeht...<img src=http://www.bmw-freunde-rhein-main.de/smilies/148.gif alt=Big Grin>
Aber wer ist hier schon normal ? <img src=http://www.bmw-freunde-rhein-main.de/templates/standard/img/smilies/57.gif alt=gruebel>
Ausser die Nobodys die hier mal durchfließen weil es grad praktisch ist was zu fragen bzw.antwort zu bekommen.
Alle "dauerkunden hier ham doch "ihre Macke"<img src=http://www.bmw-freunde-rhein-main.de/smilies/totlach.gif alt=totlach>.
Die persönliche Sichtweise (Bedarfslage) eines jeden finde ich bereichert uns wohl, allerdings muß man sich da nicht zu sehr drin verbeißen diese als allgemeingültige Weißheit auf den Rest der Welt übertragen zu wollen !
Und da ist das Problem !
Ich lach mich immer fast schlapp, wenn andere regelrecht anspringen,
weil ich etwas ganz anders sehe oder es anders gebrauchen kann als es in ihr Weltbild (E28 Welt) passt...
Solange wir nicht zu bissig werden....seh ich das meiste nicht so eng.
Und von wegen "Korinthenkacker" <img src=http://www.bmw-freunde-rhein-main.de/smilies/148.gif alt=Big Grin>, sieh es mal so...
wieviel schlechter wäre unsere Gesellschaft wenn wir den "egalos" das Feld überlassen würden ? <img src=http://www.bmw-freunde-rhein-main.de/smilies/68.gif alt=Ironie!>
Vielfalt bereichert eine (unsere) Gesellschaft auf jeden Fall !
Wie langweilig wäre es, wenn alle gleich wären ?
Dann wären wir alle nicht hier und würden "alte Kisten" fahren (wollen) !
Egal ob 518 oder M5.
In diesem Sinne...take it easy.
Gruß Andy.

Andererseits finde ich solche Rechthaberthreads irgendwie auch krank.

Wir ergänzen uns nicht, um ein bestimmtes Optimum für alle zu finden, sondern konkurrieren um Eitelkeiten. Und da kann ich uns drei nur gratulieren, weil unter den vielen "Normalos" hier im Forum, sind wir vermutlich die drei Oberlehrer und Korinthenkacker vom Dienst.

Nehmen wir's mit Humor... <img src=http://www.bmw-freunde-rhein-main.de/smilies/73.gif alt=behämmert>
Grüße, Tom

Re: Kann man Rost in der A-Säule aufhalte ??

Franky, Saturday, 03.11.2007, 22:34 (vor 6914 Tagen) @ ///MOTORWILLY


Als Antwort auf: Kann man Rost in der A-Säule aufhalte ?? von ///MOTORWILLY am 03. November 2007 21:56:26:

Mal was für die Karrosseriespezies. Bin grad dabei an meinem neuen Eta die Innenaustattung komplett umzubauen. Und da hab ich, als die Fussraumlautsprecher ausgebaut hab, in den A-Säulen, da wo dei Schaniere für die Türen angeschweisst sind, guten Rost entdeckt. Jetz kann man natürlich sagen : A-Säule raus, aber geht das auch anders ?? Kann man da was draufsprühen oder dranschmieren was den Rost zumindest stoppt ?? Hammerit oder so ?? Ich hab doch keine Ahnung von sowas...
Wäre für jeden hilfreichen Vorschlag dankbar !
Grüsse, der Will

Moin Willi,

wie sehen den deine Schweller im vorderen Bereich aus?
Bei mir war da schon recht viel Gammel...speziell im Falz ganz unten, wo Außen- u. Innenschweller verschweißt sind.
Ich habe in meinem Fall die Schweißpunkte entfernt, den Schweller aufgebogen, losen Rost so gut es ging entfernt, den ganzen Mist wieder verschweißt und anständig mit Kriechwachs ertränkt. Ok, das ist nur ein Alltagsauto und kein Museumsstück.

Mal sehen wie lange das hält.

Wenn der Befall bei Deinem Wagen nicht zu stark ist würde "ich" versuchen, den Rost durch versiegelung einzudämmen.
Das muß aber jeder selbst entscheiden.

Gruß
Franky


Re: Kann man Rost in der A-Säule aufhalte ??

Ulli, Sunday, 04.11.2007, 00:12 (vor 6914 Tagen) @ ///MOTORWILLY


Als Antwort auf: Kann man Rost in der A-Säule aufhalte ?? von ///MOTORWILLY am 03. November 2007 21:56:26:


Du kannst auch einfach Mehrzweckfett mit Öl zu einem Fettfluid aufrühren und draufpinseln, oder mit Verdünnung oder Benzin auf Spritzviskosität einstellen und mit der Hohlraumsonde versprühen - hat den Vorteil das der Rost sich zu jeder Jahreszeit das Öl aus dem Fett saugt, funzt prima.
Auch Mehrzweckfett pur wirkt sehr gut denn der Rost zieht sich das Grundöl aus dem Fett, den Effekt kann man sich schon nach kurzer Einwirkzeit auf einem Stück Pappe ansehen... Dann kommt kein Sauerstoff und kein Wasser mehr nach und das Rostgeschehen wird tüchtig abgebremst.

Gruß
Ulli


wieso nicht Phosphatieren?

Rudi, Monday, 05.11.2007, 20:38 (vor 6912 Tagen) @ ///MOTORWILLY


Als Antwort auf: Kann man Rost in der A-Säule aufhalte ?? von ///MOTORWILLY am 03. November 2007 21:56:26:


Hallo,
will ja ned rumgscheidln und hab ganz ehrlich auch ned alle beiträge
gelesen weil i heid ned de zeit dazu habe aber hier ein kleiner chemiker trick:
Man gehe zum Apotheker seines vertrauens und besorgt sich phosphorsäure und etwas zinkphosphat. setze eine verdünnte (ca10%) säure auf (ACHTUNG VERÄTZUNGSGEFAHR! NUR DIE SÄURE IN KALTES WASSER GEBEN NIE UMGEKEHRT!) und gebe eine priese zinkphosphat dazu. dann den rost regelmäßig damit bestreichen bis er schwarz wird. das ist dann eine stabile eisenphosphatschicht die luftdicht ist! Dann noch fett oder hohlraumschutz drauf ud fertig! Diese Methode nennt man bondern und ist nix anderes als die ganzen rostumwandler! eignet sich auch zur rostvorsorge! kosten für zwei autos ca 20 euro!

viele Grüße
Rudi


Deshalb, weil...

Ulli, Monday, 05.11.2007, 23:56 (vor 6912 Tagen) @ Rudi


Als Antwort auf: wieso nicht Phosphatieren? von Rudi am 05. November 2007 20:38:44:


der Rost nie vollständig umgewandelt wird sondern immer nur teilweise. Daher werden Rostumwandler eigentlich nur als Notlösung für nach dem Entrosten in den Poren verbleibenden Restrost angewandt, wenn Sandstrahlen oder Ausschleifen der Poren nicht in Frage kommt.
Wenn du ein gut verrostetes Stück Blech mit Umwandler behandelst und danach das ganze abschleifst, dann wirst du dabei mit größter Warscheinlichkeit auf jede Menge nicht umgewandelten Rost stoßen - darin hält sich zumeist genügend Sauerstoff und Feuchtigkeit sodaß es weiterrosten kann und wird.
Die schwarze Schicht, die sich an der Oberfläche gebildet hat, würde nun die Hohlraumversiegelung daran hindern den verbliebenen Rost zu durchtränken um Sauerstoff und Feuchtigkeit zu verdrängen.
Ein weiteres Problem stellt in den Hohlräumen das notwendige, gründliche Abwaschen der Produktreste dar, um den Säureüberschuß wieder zu entfernen...

Gruß
Ulli


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