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Wort zum Sonntag. Oder auch zum Montag. Oder überhaupt. (Allgemein)

Nico Hoffmann, Monday, 07.07.2003, 00:39 (vor 8488 Tagen)

Hallo,

am Wochenende war ich wieder unterwegs und hab' ein paar Fotos gemacht.

http://www.e28-forum.de/bilder/wollenzofen-sa-morgen.jpg

Ich habe einen Interessanten E30 (316 oder 318 M10) gesehen. Offenbar mit
Gas-Umbau(?!):

http://www.e28-forum.de/bilder/wollenzofen-e30-gas-1.jpg

http://www.e28-forum.de/bilder/wollenzofen-e30-gas-2.jpg

Im Motorraum war so ein komisches rundes Blechdings mit Schläuchen dran:

http://www.e28-forum.de/bilder/wollenzofen-e30-gas-3.jpg

http://www.e28-forum.de/bilder/wollenzofen-e30-gas-2.jpg

Weiß jemand, was das Blechdings macht?


E28 gabs natürlich auch. Z.B. dieser 520i mit Seitenschaden:

http://www.e28-forum.de/bilder/wollenzofen-e28-seitenschaden.jpg

Die Federbeindome waren 1a! Überhaupt scheint mir die Rostvorsorge bei den
spätern Modellen (das war ein 86er oder 87er) besser geworden zu sein.


N.

Re: Wort zum Sonntag. Oder auch zum Montag. Oder überhaupt.

MP, Monday, 07.07.2003, 08:36 (vor 8488 Tagen) @ Nico Hoffmann


Als Antwort auf: Wort zum Sonntag. Oder auch zum Montag. Oder überhaupt. von Nico Hoffmann am 07. Juli 2003 00:39:19:


Interessant, ich zähle 4-5 E28...
Mein 87er Edition rostete auch, nur nicht an so kritischen Stellen wie der 85er..

Gruß,

Carsten


Re: Wort zum Sonntag. Oder auch zum Montag. Oder überhaupt.

Steffen, Monday, 07.07.2003, 11:05 (vor 8488 Tagen) @ Nico Hoffmann


Als Antwort auf: Wort zum Sonntag. Oder auch zum Montag. Oder überhaupt. von Nico Hoffmann am 07. Juli 2003 00:39:19:

Hallo,
am Wochenende war ich wieder unterwegs und hab' ein paar Fotos gemacht.
http://www.e28-forum.de/bilder/wollenzofen-sa-morgen.jpg
Ich habe einen Interessanten E30 (316 oder 318 M10) gesehen. Offenbar mit
Gas-Umbau(?!):
http://www.e28-forum.de/bilder/wollenzofen-e30-gas-1.jpg
http://www.e28-forum.de/bilder/wollenzofen-e30-gas-2.jpg
Im Motorraum war so ein komisches rundes Blechdings mit Schläuchen dran:
http://www.e28-forum.de/bilder/wollenzofen-e30-gas-3.jpg
http://www.e28-forum.de/bilder/wollenzofen-e30-gas-2.jpg
Weiß jemand, was das Blechdings macht?

Hallo Nico,
Das Blechding ist der elektronische Verdampfer. Hier in Holland sieht man total viele Wagen mit Gasanlagen (LPG) und das sind auch immer die ersten die man auf'm Schrott seht. Da LPG zerbrennt bei eine höhere Temperatur als normales Benzin, macht es alles kaput (vor allem die Ventilsitzen) und ist revidierung die einzige(und teuere) Lösung. Mann kann dabei härtere Ventilsitzen einpressen lassen und wieder fahren und she dann: es geht wieder sehr schnell kaput.
Die Holländer machen das schon seit den Siebzigern da es billig ist aber auf der lange Termin ist es sehr viel teuerer. Also bestimmt nicht der Lösung da die lebensdauer deines Motors richtig gefährdet wird. Ausserdem sind die LPG teilen richtig Plastikmühl und qualität für auf der Campingplatz.
Deshalb sagt man hier: Gas? Das ist um auf zu kochen! <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
Und wer fährt gerne mit einer Bombe im Kofferraum??? BMW's werden dabei echt abgeraten Gasanlagen ein zu bauen da die sehr empfindlich sind (Leichtmetal)und noch schneller kaput gehen. Aber sogar der 1970'er Buick eines freundes von mir wo wir eine Gasanlage eingebaut haben, leitet richtig darunter obwohl der ganze Motor aus gussmetal besteht..Oh ja: dazu ist deinen Wagen auch noch signifikant langsamer wenn man auf Gas fährt. Nein, wenn man viel fährt und es billiger will, der soll einfach ein Diesel nehmen, das kannste von mir annehmen.

Mfg, Steffen (und nie Gas im BMW verwenden wenn mann die länger behalten will)

E28 gabs natürlich auch. Z.B. dieser 520i mit Seitenschaden:
http://www.e28-forum.de/bilder/wollenzofen-e28-seitenschaden.jpg
Die Federbeindome waren 1a! Überhaupt scheint mir die Rostvorsorge bei den
spätern Modellen (das war ein 86er oder 87er) besser geworden zu sein.

N.

Gasbetrieb im PKW

Klaus, Tuesday, 08.07.2003, 09:57 (vor 8487 Tagen) @ Steffen


Als Antwort auf: Re: Wort zum Sonntag. Oder auch zum Montag. Oder überhaupt. von Steffen am 07. Juli 2003 11:05:40:


na aber hallo ...

das klingt ja so als wenn Autogas doch nicht die sauberste und beste Lösung sei wie uns viele vormachen. Aber gut hierzu einmal einen Beitrag aus der Praxis zu hören. Bombe im Kofferraum? Hm, passiert da oft etwas? Eher unpraktisch wenn vom Kofferraum nur noch die Hälfte oder weniger zur Verfügung steht.

Bei uns kommt zu den sehr hohen Einbaukosten von mindestens EURO 2000,-- noch hinzu, es bringt keine steuerlichen Vorteile solange auch der Benzintank eingebaut ist und man mit Benzin fahren kann. Allerdings hat man mit beiden Sythemen zusammen je nach Fahrzeug eine ungeahnte Reichweite. Das mit dem Leistungsverlust ist bekannt, rentabel wird das Ganze denke ich nur bei einem entsprechend großen Preisunterschied Benzin/Gas und hohen km-Leístungen. Aber dann doch wohl eher Diesel bzw. Turbodiesel und großer Kofferraum :).

Ob die Motore schneller verschleißen? Ob die Vintilsitzringe notwendig sind oder nicht und ob diese bei gasbetrieb Schaden nehmen kann ich nicht sagen. Vielleicht liegt das auch am spezifischen Leistungsgewicht und ist bei hoch belasteten ( hochverdichteten ) Motoren so? Vielleicht kann da jemand weitere Erfahrungswerte beitragen?

Ich kenne Gas aus den 50ern, da liefen viele Opel Blitz 6-Zylinder Benziner aus Kostengründen mit Flaschengas. Aus dieser Zeit sind aber keine häufigeren Motorschäden bekannt und die Blitze liefen viele viele Jahre und Kilometer. Allerdings handelte es sich um einen äußerst robusten und wenig belasteten 2 1/2 Liter Motor aus Grauguß. Er war baugleich mit dem des Opel Kapitän und wurde bereits zur Vorkriegszeit auch im Opel Blitz LKW verwendet. Da war er mit Änderungen zugunsten des Drehmomentes versehen ( u.a. Nockenwelle ), obwohl der Motor sowieso schon ein Dampfhammer war und im PKW ( außer Anfahren ) fast ausschließlich im direkten Gang des Dreiganggetriebes gefahren werden konnte).

Ein frühes Stadium des "Gasantriebes" war übrigens das Fahren mit Holzgas vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg mangels Kraftstoff. Das funktionerte auch, war aber eine langwierige Angelegeheit und recht schmutzig <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/grmpf.gif alt=grmpf>

Wen das Fahren mit Holzgas interessiert schaue auf den Link unten oder nehmen einen dieser Links:

http://pub37.ezboard.com/ffahrenmitholzgasfrm1

http://de.geocities.com/agriserve2000/hog1.txt

http://www.xs4all.nl/~classic2/Opel13.html

http://www.fortunecity.com/uproar/picture/717/BUESSING/holzv.htm

http://www.muenster.org/uiw/fach/chemie/material/inhalt/holzgas.htm


Re: Gasbetrieb im PKW

Steffen, Tuesday, 08.07.2003, 10:51 (vor 8487 Tagen) @ Klaus


Als Antwort auf: Gasbetrieb im PKW von Klaus am 08. Juli 2003 09:57:16:

na aber hallo ...
das klingt ja so als wenn Autogas doch nicht die sauberste und beste Lösung sei wie uns viele vormachen. Aber gut hierzu einmal einen Beitrag aus der Praxis zu hören. Bombe im Kofferraum? Hm, passiert da oft etwas? Eher unpraktisch wenn vom Kofferraum nur noch die Hälfte oder weniger zur Verfügung steht.

Ja, da passiert schon mal was..Deshalb darf man Heutzutage hier nur noch neue Gasanlagen einbauen da das plastikmühl auch eben schneller kaput geht (und gefährlich wird) Einbauanlagen sind hier ab so 500e erhältlich und kann man selber einbauen, man muss aber danach gleich zum TUV um checken zu lassen ob das richtig gemacht ist.

Bei uns kommt zu den sehr hohen Einbaukosten von mindestens EURO 2000,-- noch hinzu, es bringt keine steuerlichen Vorteile solange auch der Benzintank eingebaut ist und man mit Benzin fahren kann. Allerdings hat man mit beiden Sythemen zusammen je nach Fahrzeug eine ungeahnte Reichweite. Das mit dem Leistungsverlust ist bekannt, rentabel wird das Ganze denke ich nur bei einem entsprechend großen Preisunterschied Benzin/Gas und hohen km-Leístungen. Aber dann doch wohl eher Diesel bzw. Turbodiesel und großer Kofferraum :).

Steurliche Vorteile? Hier bezahlt man sowieso 2 bis 3 mal soviel Steur wenn man eine Gasanlage hat egal ob man immer noch ein Benzintank drinnen hat; man soll also richtig viel fahren bevor das 'break even point'da ist.
Das die Motoren schneller verschleissen ist hier kein Diskussionspunkt mehr. Gussmetal kann indertat mehr haben (aber welcher PKWHersteller verwendet das noch im Zyl.kopf?) und das ist auch weil der Freund von mir immer noch auf Gas fährt: es ist sooo billig da man hier ab 25 Jahre überhaupt keine Steuer mehr bezahlt, man baut Gas ein und hat dann auch fast keine Verbrauchskosten mehr! Oldtimerversicherung ist hier so 70euro pro Jahr. Es gibt also fast nichts billigeres als ein Ami zu fahren mit Gasanlage, älter als 25 Jahren.
über Reichweite: mit Gas nimmt dein wagen sign. mehr Sprit. Buick V8, 350-4Barrel Hi-Compression: Benzin 1l pro 6 km (16,6l./100km), auf Gas 1l.pro 4km (25l./100km). Dazu ist mit Gas immer ein 80% Füllnippel verplichtet (Bombe); die reichweite ist also nicht sooo viel mehr.

Lass das Gas einfach in der Küche und nimm nen td; das ist jedenfalls meine Meinung. Worum denkst du, fahren nicht alle LKW auf Gas? Was man hier in Holland noch macht, sind die sogenannten 'schwarze Gasanlagen'. Da man, wenn dein Auto noch keine 25 jahren alt ist, sehr viel Steur zahlen muss, bauen manche die Gasanlage aus bevor den Tüv und nachher wieder ein. Auf dem Fahrzeugschein steht dann nicht das es auf LPG (Liquid Petroleum Gas) fährt, du bezahlst den extra steuer nicht und den Sprittkosten auch nicht!! Ist aber nicht ganz legal <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>

Oh ja: wenn das alles noch nicht genug ist: die meisten Wagen mit Gasanlagen haben richtige Startproblemen und wer wählt bewusst dafür???

Mach's gut, Steffen.

Ob die Motore schneller verschleißen? Ob die Vintilsitzringe notwendig sind oder nicht und ob diese bei gasbetrieb Schaden nehmen kann ich nicht sagen. Vielleicht liegt das auch am spezifischen Leistungsgewicht und ist bei hoch belasteten ( hochverdichteten ) Motoren so? Vielleicht kann da jemand weitere Erfahrungswerte beitragen?
Ich kenne Gas aus den 50ern, da liefen viele Opel Blitz 6-Zylinder Benziner aus Kostengründen mit Flaschengas. Aus dieser Zeit sind aber keine häufigeren Motorschäden bekannt und die Blitze liefen viele viele Jahre und Kilometer. Allerdings handelte es sich um einen äußerst robusten und wenig belasteten 2 1/2 Liter Motor aus Grauguß. Er war baugleich mit dem des Opel Kapitän und wurde bereits zur Vorkriegszeit auch im Opel Blitz LKW verwendet. Da war er mit Änderungen zugunsten des Drehmomentes versehen ( u.a. Nockenwelle ), obwohl der Motor sowieso schon ein Dampfhammer war und im PKW ( außer Anfahren ) fast ausschließlich im direkten Gang des Dreiganggetriebes gefahren werden konnte).
Ein frühes Stadium des "Gasantriebes" war übrigens das Fahren mit Holzgas vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg mangels Kraftstoff. Das funktionerte auch, war aber eine langwierige Angelegeheit und recht schmutzig <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/grmpf.gif alt=grmpf>
Wen das Fahren mit Holzgas interessiert schaue auf den Link unten oder nehmen einen dieser Links:
http://pub37.ezboard.com/ffahrenmitholzgasfrm1
http://de.geocities.com/agriserve2000/hog1.txt
http://www.xs4all.nl/~classic2/Opel13.html
http://www.fortunecity.com/uproar/picture/717/BUESSING/holzv.htm
http://www.muenster.org/uiw/fach/chemie/material/inhalt/holzgas.htm

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