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Shell V-Power (Allgemein)

Cord, Thursday, 24.07.2003, 20:08 (vor 8470 Tagen)

Moin,
in der aktuellen Motorrad wurde der "Wunderkraftstoff" von Shell auf Leistungssteigerung getestet. Hat leider bei den Moppeds nichts gebracht.
Das liegt aber nach Aussage von Motorrad an den kleineren Brennräumen der Motorradmotoren. Der Sprit macht sich vorallem bei neueren PKW-Motoren
mit so genannten Klopfsensoren positiv bemerkbar.
Bei Motoren die zum materialmordenen Klingeln neigen,also auch teilweise
bei unseren BMW-Motoren, hat es aber aufgrund der hohen Oktanzahl von 100
Vorteile. Das wurde zumindest bei zum Klingeln neigende Motorradmoteren festgestellt. Kostet aber auch 15 Cent mehr als Normalbenzin.
Na denn..Prost.


Re: Shell V-Power

Benny, Friday, 25.07.2003, 06:01 (vor 8470 Tagen) @ Cord


Als Antwort auf: Shell V-Power von Cord am 24. Juli 2003 20:08:39:


Hallo,

Kannste getrost alles vergessen! Frag mich bitte nicht in welcher Fachzeitschrift ich es gelesen hab (arbeite an ner Tankstelle, da liest man alles), jedenfalls haben die Jungs, ich glaub es war sogar ne Initiative vom Stern, das neue V-Power bei zig verschieden modernen Autos mit den Super Plus Stoffen von Esso, BP, Jet und Aral verglichen, und dabei in zig Testreihen NICHT EINMAL einen Vorteil von V Power geschweige denn den versprochenen Leistungszuwachs feststellen koennen.

Dies ist laut den Autoherstellern auch vollkommen logisch, da ihre Motoren maximal 98 Oktan (normales Super Plus) ausnutzen koennen und fuer 100 Oktan gar nicht entwickelt worden sind und daher das Potential das in dem Sprit steckt gar nciht ausnutzen koennen.

Bei Modernen Autos bringt das neue V-Power also nur etwas, wenn der Motor fuer 100 Oktan ausgelegt ist, und bis dato gibt es nciht einen Automobilhersteller auf der Welt, der solche Motoren baut!

Be unseren aelteren Motoren mag die hoehere Oktanzahl von nutzen sein, aber den hoeheren Preis rechtfertigt das schon mal gar nicht...

Ich tanke weiterhin Super Plus

Viele Gruesse aus Canada

Benny


Re: Shell V-Power

Bombär, Friday, 25.07.2003, 08:53 (vor 8470 Tagen) @ Benny


Als Antwort auf: Re: Shell V-Power von Benny am 25. Juli 2003 06:01:31:


An manchen Tankstellen steht an der Zapfsäule die Oktanzahl nach einer bestimmten DIN Norm auch noch dran. Achtet da mal darauf was da bei V-Power dran steht => 98 Oktan. Die Messung mit der Shell nämlich auf 100 Oktan kommt, ist eine andere, wie der restliche Kraftstoff bewertet wird ;-).

Allerdings will ich noch erwähnen, dass ich bei meinem 525i teilweise doch auch V-Power tanke, weil ich knapp 1 Liter weniger verbrauche und er auf der ebene mit V-Power knapp 10 km/h mehr schafft als mit "normalem" Super-Plus


Re: Shell V-Power - Placebo ?

Jost, Friday, 25.07.2003, 08:57 (vor 8470 Tagen) @ Cord


Als Antwort auf: Shell V-Power von Cord am 24. Juli 2003 20:08:39:


Hallo,
von Technischem gänzlich unbeleckt,
kann ich folgende Erfahrung kund tun:
Mein M5 startet mit dem Vmax beser und
die Gasannahme bei abruptem Gasgeben
ab 4000u/min ist entschieden besser.

So nun die Gretchenfrage:
Placebo oder wirklicher technischer Hintergrund ?

Gruß,
Jost

Moin,
in der aktuellen Motorrad wurde der "Wunderkraftstoff" von Shell auf Leistungssteigerung getestet. Hat leider bei den Moppeds nichts gebracht.
Das liegt aber nach Aussage von Motorrad an den kleineren Brennräumen der Motorradmotoren. Der Sprit macht sich vorallem bei neueren PKW-Motoren
mit so genannten Klopfsensoren positiv bemerkbar.
Bei Motoren die zum materialmordenen Klingeln neigen,also auch teilweise
bei unseren BMW-Motoren, hat es aber aufgrund der hohen Oktanzahl von 100
Vorteile. Das wurde zumindest bei zum Klingeln neigende Motorradmoteren festgestellt. Kostet aber auch 15 Cent mehr als Normalbenzin.
Na denn..Prost.

V-Power Test in der Auto Bild

Klaus, Friday, 25.07.2003, 09:12 (vor 8470 Tagen) @ Benny


Als Antwort auf: Re: Shell V-Power von Benny am 25. Juli 2003 06:01:31:


Die Auto Bild hatte V-Power getestet, auch im Spiegel stand was drin. Laut der Auto BILD hat es NUR bei einem alten 75 PS-Golf meßbar was gebracht, weil der Wagen durch permanente Kurzstrecken-Nutzung starke Ablagerungen im Brennraum hatte, die die Kompression erhöhten und dadurch den Wagen quasi für 100 Oktan empfänglich machten. Find ich lustig!

Ansonsten sind im V-Power laut Shell sehr viele auch teure Zusätze enthalten, die den Motor ruhiger laufen lassen, gründlicher verbrennen lassen und somit für scheinbaren Leistungszuwachs sorgen. In Wirklichkeit handelt es sich lediglich um eine bessere und somit effektivere Verbrennung, die sich leistungssteigernd auswirkt. Inwieweit sich das aber auch negativ auf die Lebensdauer auswirkt, kann natürlich niemand sagen.

Ich persönlich habs in mehreren alten 5ern getestet (E12 Ihr wißt schon) und finde, es bringt nix, macht mich aber arm. Mir ist es egal, ob der Wagen vielleicht um ein halbes dB ruhiger läuft, aber mir ist nicht egal, ob die Tankfüllung 10 Euro mehr kostet! Das sind 20 Mark! Würde man es immer tanken, wären es aufs Jahr sicherlich 500-1000 Euro - für mich ist das sehr viel Geld für den Effekt, den es bringt.

Ich verwende seit geraumer Zeit teil- oder sogar vollsynthetisches Öl für meine Motoren, und konnte damit besonders bei den hochverdichteten Maschinen eine deutliche Verbesserung der Laufeigenschaften feststellen. Und das zu einem Bruchteil des V-Power-Preises.

Aber das muß jeder selbst wissen.


Re: V-Power Test in der Auto Bild

Frank Diederichsen, Friday, 25.07.2003, 09:40 (vor 8470 Tagen) @ Klaus


Als Antwort auf: V-Power Test in der Auto Bild von Klaus am 25. Juli 2003 09:12:32:


Hallo Klaus,

Die Auto Bild hatte V-Power getestet, auch im Spiegel stand was drin. Laut der Auto BILD hat es NUR bei einem alten 75 PS-Golf meßbar was gebracht, weil der Wagen durch permanente Kurzstrecken-Nutzung starke Ablagerungen im Brennraum hatte, die die Kompression erhöhten und dadurch den Wagen quasi für 100 Oktan empfänglich machten. Find ich lustig!

sag' mal, wie hartnäckig sind solche Ablagerungen eigentlich? Kriegt man die mit der Zeit "weggeblasen"? Ich hatte ja den ganzen Winter das Problem, daß meine "Grotte" bei bestimmten Drehzahlen geklingelt und ein Besuch beim Boschdienst in der Hinsicht auch nicht viel gebracht hat. Allerdings hat die Kiste unter mir ersteinmal 10000km Überlandverkehr gekriegt, dachte immer, daß sie sich dabei freibrennen müßte. Insofern habe ich auch kein Experimente mit Super bzw. Superplus unternommen.

Beste Grüße, Frank


Re: Shell V-Power

Uwe(CH), Friday, 25.07.2003, 10:05 (vor 8470 Tagen) @ Bombär


Als Antwort auf: Re: Shell V-Power von Bombär am 25. Juli 2003 08:53:40:


Hallo Zusammen
Um es mal zusammenzufassen. Ich arbeite ja bei einem Benzin-und Oilkonzern. Eine höhere Oktanzahl bewirkt ob mit Klopfsensor oder ohne dasselbe. Das V-Oktan beinhaltet mehr Sauerstoffmoleküle was eine bessere Verbrennung und Nutzung des Kraftstoffes bringt. Beim verbleiten Super früher war der Sauerstoffanteil geringer als beim heutigen Bleifrei. Demzufolge wurde beim Wechsel von Verbleit auf Unverbleit ganz sicher Ausser acht gelassen, das die Motoren zu Mager anfangen zu laufen. Beim Einspritzer ist es ja nicht so, die Elektronik merkt das und reguliert es selbst.
Mit einmal V-Oktan tanken merkt man ein nichts. Also sind die Tests von Motorrad oder Autobild oder wer sonst noch Tests gemacht hat reine Zeitverschwendung. Ich habe bei meinem M535i den Versuch mit 104 Oktan gemacht und das aufem Prüfstand. Ein Fass davon kostete mich runde 600 Euro und man merkte erst ab der 3ten Füllung ein Unterschied. Das öchste Drehmoment kam bei etwa 500rpm tiefer und die Leistung ging um knappe 2kW hoch.
Ich tankte früher immer 95 Oktan und jetzt immer 98 Oktan. Meiner säuft seither rund ein Liter weniger. Ich komme auf Durchschnittlich 10,6l/100km und das bei 70% Stadtverkehr und 30% Autobahn aber während ca. 4 Monaten gemessen und gerechnet. Bei uns ist der V-Oktan nicht erhältlich, da der Benzolgehalt zu hoch sei. Wiederum eine Falschaussage unseres Landes. Der Benzolgehalt liegt nämlich im Toleranzbereich und sie haben nur den Toleranzbereich am oberen Limit ausgenutzt. Das Benzin kommt bei uns alles der gleichen Raffinerie. Nur bei S.. muss der Tankwagenfahrer noch an eine Stelle wo nur sie den Schlüssel haben und für die Menge an Benzin die er geladen hat prozentual ein Zusatz hinzufügen. Durchs fahren wirds im Tank gemischt und so kommts an uns Endverbraucher.
Also, eine Füllung reicht nie aus um was zu bemerken. Was sicher ein guter Nebeneffekt ist, durch die bessere Verbrennung werden die Ablagerungen soweit es geht abgebrannt.
So, ich hoffe ich habe Euch nicht gelangweilt mit meiner Ausführung.
Grüsse aus der Schweiz
UWE


Hoch und Tief

Re: Shell V-Power

Klaus, Friday, 25.07.2003, 12:09 (vor 8470 Tagen) @ Uwe(CH)


Als Antwort auf: Re: Shell V-Power von Uwe(CH) am 25. Juli 2003 10:05:49:


Danke für diesen interessanten Beitrag


Re: Shell V-Power

525Rainer, Friday, 25.07.2003, 17:09 (vor 8470 Tagen) @ Uwe(CH)


Als Antwort auf: Re: Shell V-Power von Uwe(CH) am 25. Juli 2003 10:05:49:


endlich mal fakten,

danke auch von mir..

grüsse rainer


Re: Shell V-Power - Bericht im Spiegel

Thomas2, Friday, 25.07.2003, 21:24 (vor 8469 Tagen) @ Cord


Als Antwort auf: Shell V-Power von Cord am 24. Juli 2003 20:08:39:

Moin,
in der aktuellen Motorrad wurde der "Wunderkraftstoff" von Shell auf Leistungssteigerung getestet. Hat leider bei den Moppeds nichts gebracht.
Das liegt aber nach Aussage von Motorrad an den kleineren Brennräumen der Motorradmotoren. Der Sprit macht sich vorallem bei neueren PKW-Motoren
mit so genannten Klopfsensoren positiv bemerkbar.
Bei Motoren die zum materialmordenen Klingeln neigen,also auch teilweise
bei unseren BMW-Motoren, hat es aber aufgrund der hohen Oktanzahl von 100
Vorteile. Das wurde zumindest bei zum Klingeln neigende Motorradmoteren festgestellt. Kostet aber auch 15 Cent mehr als Normalbenzin.
Na denn..Prost.

Hi,
das selbe hat der ADAC auch getestet, Bericht steht im Spiegel, siehe unten:

Bericht Shell V-Power

Re: Shell V-Power

Uwe (CH), Sunday, 27.07.2003, 16:42 (vor 8468 Tagen) @ Klaus


Als Antwort auf: Re: Shell V-Power von Klaus am 25. Juli 2003 12:09:21:

Danke für diesen interessanten Beitrag

Hi Leute
Danke für die Lorbeeren.<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/oh.gif alt=oh> Ich interessiere mich einfach für die Sachen die Neu kommen und studiere auch die Hintergründe. Es hängt sehr mit meinem Beruf als Chefmechaniker bei so einem Konzern der mit Krach-Flutschmitteln arbeitet zusammen. Da kann ich natürlich ein bisschen in die Hintergründe, sprich Rezepte reinschnüffeln und so Vergleiche anstellen, an die sonst wohl kene Tester kommen. Wie gesagt, die Leistung ist minimal und wird wohl manschmal übertrieben, aber der Verbrauch und die sauberere oder bessere Verbrennung sind Fakten. Habs ja an meinem M535i ausprobiert und getestet.<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
Grüsse
Uwe

Moin, Leutchen, mit elektromechanischer Unterbrecherzündung bringt das was.

FJB, Tuesday, 29.07.2003, 18:46 (vor 8465 Tagen) @ Cord


Als Antwort auf: Shell V-Power von Cord am 24. Juli 2003 20:08:39:


Ihr müßt halt auch Euren Zündzeitpunkt verstellen - auf bösartig früh!

Weiß gar nicht, ob das bei Euren E28ern mit den eletronischen Zündanlagen ohne Klopfsensor überhaupt geht, aber:

Bei meinem E3, der auf 98 Oktan ausgelegt ist und eine Unterbrecherzündanlage hat, gelingt es mit Sicherheit, die 100 Oktan dieses Shell-Produktes durch Vorverstellung des Zündzeitpunktes auszureizen;
vorausgesetzt, die Verdichtung des Motors ist noch original und nciht, wie bei meinem, auf einen de-facto Oktanbedarf von nur noch 95 Oktan herabgesunken.
Iss so.
Aber 91 Oktan sind echt zu wenig für meinen E3, das habe ich schon ausprobiert.

Durch Vorverstellung des Zündzeitpunktes könnte ich ihn allerdings wieder auf 98 Oktan bringen . ... aber wahrscheinlich auch nicht mehr auf 100 - oder doch?

Die Klofsensorautomobile bringen deshalb nichts (wie im ADAC-Test veröffentlicht), weil die elektronische Zündung auf einen Maximalwert von 98 eingestellt ist und dann nicht NOCH mehr weiter nach vorne, auf früh, verstellt - aus Sicherheits- und Garantieleistungsgründen.

Aber bei einer selbst einstellbaren Unterbrecherzündanlage ....
Da dürften 10% Leistungssteigerung sicherlich drin sein, überhaupt, wenn man sein Schatzi von 95 auf 100 Oktan manuell umstellt.
Nur ... muß man dann auch immer die 100 Oktan tanken, sonst klingelt er!

Aber auch die Ausreizung der 98 Oktan, wie vom Hersteller seinerzeit vorgesehen, würde sicherlich mehr Leistung, nämlich die Originalleistung, bringen (die der 3.0 S mit der Auslegung auf 95 Oktan sicherlich gar nicht hat.

FJB. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/oh.gif alt=oh>


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