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spritsparen (Allgemein)

525Rainer, Wednesday, 27.08.2003, 22:37 (vor 8437 Tagen)

der text wird euch, die ihr ja mit euren alten benzin und dieselschleudern eh nur max 7l verbraucht nicht mehr viel nützen. ich stell es trotzdem für leute hierrein, die der 10l realität in die augen sehn.
das funktioniert wirklich gut, aber es ist halt eine bescheuerte fahrweise!

noch bessere werte hab ich damals mit einer hirnrissigen autobahnmethode erziehlt: sieben strassenpfosten vollgas, kupplung treten und 9 pfosten rollen und dann wieder sieben vollgas, und dann wieder rollen usw usw. das macht bei 130km/h durchschnittstemp mit dem eta einen verbrauch von knapp 7l. erklärung: bei vollgas braucht er 14l aber die hälfte der strecke rollt er im standgas. probierts mal auf ner freien strecke aus wo keine leute hinter euch herfahren.

http://rallywerkstatt.freeyellow.com/benzinspar01.jpg
http://rallywerkstatt.freeyellow.com/benzinspar02.jpg


Re: spritsparen

Frank Diederichsen, Thursday, 28.08.2003, 09:08 (vor 8436 Tagen) @ 525Rainer


Als Antwort auf: spritsparen von 525Rainer am 27. August 2003 22:37:18:


Moin Rainer,
ja, so ähnlich habe ich das in der Fahrschule auch gelernt. War nur etwas ätzend, diese Fahrweise vom Golf 1.8 auf den 200D zu übertragen, der hat nämlich richtig Drehzahl gebraucht. Den 520i fahre ich so, wie das oben beschrieben wird und komme mit um die 9 Liter aus, ohne daß mich Enten und Igel überholen.

Beste Grüße, Frank


Ich fahr mit Automatik eh immer niedertourig. Und das Ergebnis: Nur 12l / 100km

Frajo, Friday, 29.08.2003, 21:29 (vor 8435 Tagen) @ Frank Diederichsen


Als Antwort auf: Re: spritsparen von Frank Diederichsen am 28. August 2003 09:08:24:

Moin Rainer,
ja, so ähnlich habe ich das in der Fahrschule auch gelernt. War nur etwas ätzend, diese Fahrweise vom Golf 1.8 auf den 200D zu übertragen, der hat nämlich richtig Drehzahl gebraucht. Den 520i fahre ich so, wie das oben beschrieben wird und komme mit um die 9 Liter aus, ohne daß mich Enten und Igel überholen.
Beste Grüße, Frank

Hi Folks,

hab gerade wieder getankt. Bei Dauertempo 110-130 je nach Verkehrsfluss fast dauernd mi Tempomat hat meiner auf 624,4 km 74,85l und damit unter 12l / 100km gebraucht...

Ich bin begeistert.

Man sieht sich am Sonntag ?!

Viele Grüsse


Frajo


Da war mein 3.0 S aber wesentlich ökonomischer!

FJB, Saturday, 30.08.2003, 02:30 (vor 8435 Tagen) @ Frajo


Als Antwort auf: Ich fahr mit Automatik eh immer niedertourig. Und das Ergebnis: Nur 12l / 100km von Frajo am 29. August 2003 21:29:46:


Habe im Juli auf 700 km 93.45 Liter gebraucht.
Das ist zwar mehr als Deine 12 L (nämlich 13.35), aber ich bin auch ziemlich hemmungslos zwischen 170 und Vmax (knapp 200 zu dem Zeitpunkt; der Motor war nicht optimal eingestellt) gefahren!

Womit sich wieder etwas bestätigt: Zumindest der Vergaser-M30 wird umso sparsamer, je schneller man fährt!
Bei Tempo 150-170 brauchte ich letztes Jahr noch 17 L. Allerdings hatte ich da noch das Vierganggetriebe.

Mit welchem Motor hast Du diese Verbrauchswerte jetzt gefahren, Frajo? 3.5?
Ich habe meinen 3.5 jetzt aus Kassel geholt (und bedanke mich nocheinmal in der "Öffentlichkeit" hier für die freundliche und kompetente Mithilfe beim Aufladen!).

Es ist die erste Katversion des 3.5 mit den halbkugeligen Kolbenböden - Ihr wißt schon. 1:8 Verdichtung, Normalbenzin 91 Oktan, 290 nm, 185 PS, durch Planen vielleicht tunbar auf <200 PS 300 nm 95 Oktan (Eurosuper). Der Verbrauch - bei diesem Katmotor gar nicht so viel niedriger als bei meinem 3.0-Vergasermotor - würde wohl durch das Planen etwas absinken, aber durch die d.d. Kat bedingte fette Mischung sicher noch auf einem höheren Niveau bleiben als bei der 218 PS-Version, die bereits einen echten Magermotor darstellt.

Grüße! FJB.


Ja ja, aber Superbenzin hat auch eine höhere Dichte ;-DDD

Frajo, Sunday, 31.08.2003, 08:43 (vor 8433 Tagen) @ FJB


Als Antwort auf: Da war mein 3.0 S aber wesentlich ökonomischer! von FJB am 30. August 2003 02:30:37:

Habe im Juli auf 700 km 93.45 Liter gebraucht.

Das ist wirklich nicht schlecht. Ich komme mit den 98l Tank auch immer so zwischen 700 und 850km aus. Da ist dann aber Flüssiggas drin und das hat eine geringere Energiedichte als Benzin, so daß der Verbrauch zwangsläufig zwischen 20 und 30% höher liegt, als auf Benzin....

Das ist zwar mehr als Deine 12 L (nämlich 13.35), aber ich bin auch ziemlich hemmungslos zwischen 170 und Vmax (knapp 200 zu dem Zeitpunkt; der Motor war nicht optimal eingestellt) gefahren!

Womit sich wieder etwas bestätigt: Zumindest der Vergaser-M30 wird umso sparsamer, je schneller man fährt!

Den Effekt hatte ich auch mal mit einem Audi 100 mit 2.0l Vierzylinder mit Doppelregistervergaser. Das Ding brauchte hier immer so um die 13l. Auf einer langen Vollgasetappe kam er dagegen mit 11l aus...

Mit welchem Motor hast Du diese Verbrauchswerte jetzt gefahren, Frajo? 3.5?

Na mit meinem eta, natürlich...

Ich habe meinen 3.5 jetzt aus Kassel geholt (und bedanke mich nocheinmal in der "Öffentlichkeit" hier für die freundliche und kompetente Mithilfe beim Aufladen!).

Es ist die erste Katversion des 3.5 mit den halbkugeligen Kolbenböden - Ihr wißt schon. 1:8 Verdichtung, Normalbenzin 91 Oktan, 290 nm, 185 PS, durch Planen vielleicht tunbar auf <200 PS 300 nm 95 Oktan (Eurosuper). Der Verbrauch - bei diesem Katmotor gar nicht so viel niedriger als bei meinem 3.0-Vergasermotor - würde wohl durch das Planen etwas absinken, aber durch die d.d. Kat bedingte fette Mischung sicher noch auf einem höheren Niveau bleiben als bei der 218 PS-Version, die bereits einen echten Magermotor darstellt.
Grüße! FJB.


Viele Grüsse

Frajo


Re: Naja, aber immerhin nur 95 Oktan, nicht 98.

FJB, Monday, 01.09.2003, 18:45 (vor 8432 Tagen) @ Frajo


Als Antwort auf: Ja ja, aber Superbenzin hat auch eine höhere Dichte ;-DDD von Frajo am 31. August 2003 08:43:46:


Mit 91 fährt mein 3.0 nicht.
Da fängt er trotz seines Alters an zu klingeln.
Grüße, FJB.


Re: spritsparen

Daniel Muß, Friday, 29.08.2003, 14:22 (vor 8435 Tagen) @ 525Rainer


Als Antwort auf: spritsparen von 525Rainer am 27. August 2003 22:37:18:


Hallo,

mmmmmmh, interessant. Also ich werde das bei meinem eta jetzt so versuchen, fahre den sonst mit 8-9l, wenn viel Stadt dabei auch mit 10l.
Drehe aber auf der Bahn auch mach höher, Vollgas allerdings oft, da es mit so vorkommt als würde die eta-Maschine dann auch am saubersten laufen.
Diese Fahrweise ist für einen eta und alle noch stärkeren e28 prima umzusetzen, nur mal eine Frage: Wie bitte soll man mit einem 520i so fahren, bis max.2000? Also im Ernst, ich hatte jahrelang einen e30 320i, so kommt man ja nicht vom Fleck, der zieht unter 3000 doch nun wirklich nicht die Wurst vom Brot!
Danke für diese interessante bebilderte Anleitung, da kann sogar ein technischer Laie wie ich sich unter der Drosselklappe was vorstellen.

Prima!

Gruß Daniel


Re: spritsparen

MP, Friday, 29.08.2003, 16:47 (vor 8435 Tagen) @ Daniel Muß


Als Antwort auf: Re: spritsparen von Daniel Muß am 29. August 2003 14:22:30:


Das habe ich schon mit meinem 520i so gemacht u es war kein Thema u es geht sogar ansatzweise mit meinem 40 PS Polo. Hier fehlt mir der DZM, um die Schaltdrehzahl zu nennen, aber es geht. Aber normalerweise, wenn keiner hinter mir ist, denn die würde ich dann schon etwas aufhalten.

Gruß,

Carsten

Hallo,
mmmmmmh, interessant. Also ich werde das bei meinem eta jetzt so versuchen, fahre den sonst mit 8-9l, wenn viel Stadt dabei auch mit 10l.
Drehe aber auf der Bahn auch mach höher, Vollgas allerdings oft, da es mit so vorkommt als würde die eta-Maschine dann auch am saubersten laufen.
Diese Fahrweise ist für einen eta und alle noch stärkeren e28 prima umzusetzen, nur mal eine Frage: Wie bitte soll man mit einem 520i so fahren, bis max.2000? Also im Ernst, ich hatte jahrelang einen e30 320i, so kommt man ja nicht vom Fleck, der zieht unter 3000 doch nun wirklich nicht die Wurst vom Brot!
Danke für diese interessante bebilderte Anleitung, da kann sogar ein technischer Laie wie ich sich unter der Drosselklappe was vorstellen.
Prima!
Gruß Daniel

Re: spritsparen

525Rainer, Friday, 29.08.2003, 18:13 (vor 8435 Tagen) @ MP


Als Antwort auf: Re: spritsparen von MP am 29. August 2003 16:47:31:


es fällt überhaupt nicht auf, auch wenn mann das mit nem 516er machen würde. es gibt doch heute soviele die alle zeit der welt haben und mit standgas durch die gegend gondeln.


He, Leute, das ist ächt skuril! Aus der Sicht des Dampfmaschinenspezialisten

FJB, Saturday, 30.08.2003, 02:01 (vor 8435 Tagen) @ 525Rainer


Als Antwort auf: Re: spritsparen von 525Rainer am 29. August 2003 18:13:52:


völliger Blödsinn, was der Laie da schreibt, denn die Ersparnis, die sicherlich vorhanden sein wird, hat andere Gründe als die angegebenen:
Es wird unter dem Strich weniger heftig beschleunigt und langsamer gefahren.
So simpel ist das. Und Leistung kostet eben. Wenn man darauf verzichtet: ->Einsparung.

Nur könnte die Einsparung noch höher sein, wenn die gleich niedrigen Beschleunigungszeiten und Geschwindigkeiten gefahren würden und der Motor dabei aber drehzahlmäßig ständig in der Nähe seines maximalen Drehmomentes gehalten würde.

Niedrige Drehzahl ist nämlich nicht alles, wie auch ich lernen mußte, denn es werden zwar die Zylinder weniger häufig in der Zeiteinheit mit Benzin-Luftgemisch gefüllt, aber dafür ist der Unterdruck im Saugrohr umso größer, und es wird davon umso mehr pro Füllungsakt angesogen, was aber immer ineffizienter in Bewegung umgesetzt wird, je weiter unterhalb der Drehzahl des maximalen Drehmomentes man den Motor drehen läßt.

Das war schon bei den Dampflokomotiven so und ist beim Verbrennungsmotor nicht anders: Die Flachland-Schnellzuglok ist im Gebirge nicht nur schwach, sondern völlig ineffizient und gänzlich unwirtschaftlich: Weil sie nur den einen, großen Gang (2 Meter-Treibräder; Dampfloks haben kein Getriebe) hat und mit ihrer Dampfmaschine nicht in den "süßen" Geschwindigkeitsbereich kommen kann, in der Drehmoment und Ökonomie am höchsten sind. Insbesondere Stop-and Go Betrieb im Vororteverkehr machte Schnellzudampflokomotiven ökonomisch immer frühzeitig den Garaus, weshalb diese Dampflokgattung immer die erste war, die entfernt wurde, wenn neuere technische Entwicklungen in den Lokomotivbau eingeführt wurden, wie z.B. die Verbundtechnik, der Rauchröhrenüberhitzer, eine neue Kolbenschiebertechnik, die Ventilsteuerung oder das Giesl-Blasrohr.

Es ist also unwissenschaftlich und abenteuerlich, was jener Autojournalist da schrieb, auch wenn es sich in der Praxis bestätigt. Es hat fast den Anschein, als hätte er sich einen Spaß gemacht und lacht sich ins Fäustchen darüber, daß man ihm draußen im Volk jeden Blödsinn glaubt, den er sich so ausdenkt. Der typ hatte entweder den Schalk im Nacken oder er war wirklich so blöd zu glauben, was er da verbreitete, sorry, Rainer.


Re: He, Leute, das ist ächt skuril! Aus der Sicht des Dampfmaschinenspezialisten

Nico Hoffmann, Monday, 01.09.2003, 22:55 (vor 8432 Tagen) @ FJB


Als Antwort auf: He, Leute, das ist ächt skuril! Aus der Sicht des Dampfmaschinenspezialisten von FJB am 30. August 2003 02:01:10:

völliger Blödsinn, was der Laie da schreibt, denn die Ersparnis, die sicherlich vorhanden sein wird, hat andere Gründe als die angegebenen:
Es wird unter dem Strich weniger heftig beschleunigt und langsamer gefahren.
So simpel ist das. Und Leistung kostet eben. Wenn man darauf verzichtet:

->Einsparung.

Nur könnte die Einsparung noch höher sein, wenn die gleich niedrigen >Beschleunigungszeiten und Geschwindigkeiten gefahren würden und der Motor dabei
aber drehzahlmäßig ständig in der Nähe seines maximalen Drehmomentes gehalten
würde.


Da gab es auich mal irgendwo Ansätze: Motoren mit variablem Hubraum, die
immer im Effizienzmaximum betrieben werden können. Konstruktiv aufweniger
als herkömmliche Motoren. Hat sich nicht durchgesetzt.

Niedrige Drehzahl ist nämlich nicht alles, wie auch ich lernen mußte, denn es
werden zwar die Zylinder weniger häufig in der Zeiteinheit mit
Benzin-Luftgemisch gefüllt, aber dafür ist der Unterdruck im Saugrohr umso
größer, und es wird davon umso mehr pro Füllungsakt angesogen, was aber immer
ineffizienter in Bewegung umgesetzt wird, je weiter unterhalb der Drehzahl des
maximalen Drehmomentes man den Motor drehen läßt.

Du bist verwirrt. Es ist zwar richtig, daß die Motoren bei extrem niedriger
Drehzahl schlecht laufen, aber der Saugrohrunterdruck, den du da zu sehen
glaubst, ist ja grade der springende Punkt: Wenn Rainers Artikelschreiber
die Drosselklappe voll aufmacht, ist der nämlich gar nicht vorhanden. Darum
gehts doch die ganze Zeit...?

Das war schon bei den Dampflokomotiven so und ist beim Verbrennungsmotor nicht
anders: Die Flachland-Schnellzuglok ist im Gebirge nicht nur schwach, sondern
völlig ineffizient und gänzlich unwirtschaftlich: Weil sie nur den einen,
großen Gang (2 Meter-Treibräder; Dampfloks haben kein Getriebe)

Dampfmaschinen und KFZ-Motoren? Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

Der typ hatte entweder den Schalk im Nacken oder er war wirklich so blöd zu
glauben, was er da verbreitete, sorry, Rainer.

Der 'Typ' hat ziemlich genau ins Schwarze getroffen.

N.

Du läßt dabei aber außer acht, daß Du hiebei

FJB, Saturday, 30.08.2003, 03:37 (vor 8435 Tagen) @ 525Rainer


Als Antwort auf: spritsparen von 525Rainer am 27. August 2003 22:37:18:


ständige Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge vornimmst, die Deinem Verbrauch sicherlich nicht förderlich sein können.

So viel, wie Du dabei verlierst, wird schwer durch Weglassen von Drosselklappenverluste wiederinzubringen sein.

Ist es nicht in der Praxis auch günstiger, die Geschwindigkeit zu fahren, die im großen Gang bei der Drehzahl des maximalen Drehmomentes (bei Dir 3500 U/min, glaube ich, wenn Du Solex fährst, entsprechend 116.65 km/h, wenn Du Viergang und 1:3.45 hast) anfällt, als dieselbe Durchschnittsgeschwindigkeit mit Deiner Drosselklapenverlustreduktionsmethode zu fahren?
Es muß fast so sein.

Interessant allerdings, daß die Bedienungsanleitung bei 60 km/h im 4. Gang niedrigere Werete angibt als bei 90 und 120 km/h.

Interessant aber auch, daß der Verbrauch bei 40 km/h im 4. Gang höher ist als bei 60 km/h, wie eine Tabelle in der Bedienungsanleitung zeigt, was ebenso die Theorie mit dem niedertourigen Fahren widerlegt.
Ich habe das jahrelang praktiziert und mich immer gefragt, warum es mir nie gelungen war, Benzin zu sparen.
Die Vollgasetappe auf der Autobahn mit dem E3 hat mich hingegen überrascht, was die Theorie mit den Drosselklappenverlusten wiederum ansatzweise bestätigt.


ewige Theorie

525Rainer, Saturday, 30.08.2003, 07:11 (vor 8434 Tagen) @ FJB


Als Antwort auf: Du läßt dabei aber außer acht, daß Du hiebei von FJB am 30. August 2003 03:37:47:

ständige Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge vornimmst, die Deinem Verbrauch sicherlich nicht förderlich sein können.

was heisst hier "ich lasse ausser acht". vielleicht, aber mein wagen hat sich darum nicht gekümmert.
welche verzögerung? von 140 auf 120 ausrollen lassen? kann schon sein, dass du das als e3 fahrer als "verzögerung" bezeichnest. bei mir ist verzögerung "bremsen".
ich probier einfach jeden scheiss aus ohne es physikalisch auszutüfteln und auszudisskutieren oder es mir vorher im kopf zusammenzuspinnen. mach halt einfach den praxisversuch mit deinem e3 auf nem 50km langen geraden autobahnstück und sag mir dann wieviel du gebraucht hast. aber komm mir nicht mit 8,65477l.
vorraussetzung ist dass du dir eine geschwindigkeit unter 140km/h aussuchst wegen dem luftwiderstand und dass dein fahrzeug so übersetzt ist dass es im 5. von 120 - 140 auf kürzerer strecke beschleunigt als dass es von 140 - 120 ausrollt. und nein, ich will jetzt nicht wissen was du glaubst was dein auto verbrauchen WÜRDE.

servus rainer


Re: Hi! Schau doch einmal genau auf die Uhr und probiere es aus,

FJB, Saturday, 30.08.2003, 16:24 (vor 8434 Tagen) @ 525Rainer


Als Antwort auf: ewige Theorie von 525Rainer am 30. August 2003 07:11:29:


dasselbe Tempo wie mit Deinen Vollgas-/Rollversuchen in der Nähe Deines Drehmomentgipfels zu fahren, und ich kann Dir nur sagen, Du wirst überrascht sein.
Eines weiß ich genau: Daß ich mit dem 3.0 nie auf 8.64 L oder was komme. Das wäre ächt sensationell. Obwohl - wenn ich auf der 700 km-Vollgasetappe nur zwischen 13 und 15 Litern brauchte ....
Aber bei Vollgas hat man eben keine Drosselklappenverluste, wie Du bemerktest, und außerdem ist der Motor bei dieser Distanz fast zwei Stunden weniger lang in Betrieb, wenn man Vollgas fährt - weil man früher ankommt!
Was wiederum bestätigt: Man braucht immer weniger, je schneller man fährt.
Mit dem Lancia machte ich übrigens die gleiche Erfahrung.
Vor zwei Tagen mal langsam (~120) nach Kassel gefahren: 8.8 L. Sonst immer gerast, meist Vollgas, V. Gang, 160-200: <8 L.
Was sagtest Du, war Dein niedrigster Wert mit dem M30-B25-Solex?
Grüße, FJB.

Polemik könntest Du Dir allerdings sparen. Wenn Du von 140 auf 120 ausrollst,

FJB, Saturday, 30.08.2003, 16:35 (vor 8434 Tagen) @ FJB


Als Antwort auf: Re: Hi! Schau doch einmal genau auf die Uhr und probiere es aus, von FJB am 30. August 2003 16:24:39:


was ist das denn Anderes als:
- Verzögerung,
- Verlangsamung,
- Geschwindigkeitsreduktion,
- Geschwindigkeitsabfall,

ist doch alles dasselbe, egal, ob nun die Bremsen greifen oder nicht.

In einem hast Du allerdings recht:
Diese "Verzögerung" tritt lediglich durch Reibungswiderstände während des Fahrens auf, gegen die sowieso angekämpft werden muß, und es kann sein, daß der geringe Verlust, der durch die Geschwindigkeitsschwankung entsteht, durch die verbesserte Effizienz des Motors bei voll geöffneter Drosselklappe wieder wettgemacht wird.

Solange sich das Ganze im Bereich des Drehmomentgipfels oder satter Motorleistung abspielt, was mit 120-140 km/h bei 1:3.45 ja auch der Fall ist.
Also zwischen 3500 und 5500 U/min.

Noch effizienter dürfte es sein, wenn Du den Motor beim Rollen abdrehst.
Und ihn wieder anrollst (wenn das nicht zu sehr bremst).

Werde das ausprobieren und bei Gelegenheit berichten.
Habe bereits vor 1 Jahr einen Zündunterbrecherschalter am Armaturenbrett installiert (wie "Engine Stop" beim Motorrad).
Grüße, FJB.


@ 525Rainer und FJB

Frajo, Sunday, 31.08.2003, 08:36 (vor 8433 Tagen) @ FJB


Als Antwort auf: Polemik könntest Du Dir allerdings sparen. Wenn Du von 140 auf 120 ausrollst, von FJB am 30. August 2003 16:35:46:


Hi Leute,

ich erinnere mich noch gut an einen "Test" in der Motorrad, in der die Jungs mit einer vergleichbaren Methode (Im höchsten Gang bis auf 90 oder so beschleunigen und dann bis auf 60 ausrollen lassen usw...) eine Kawa GPZ305 Beltdrive auf (wenn ich mich recht entsinne) unter 3l getrieben haben, wobei 6 normal gewesen wären...
Die haben das Spielchen auf eine Langstrecken-Distanz gespielt, bis der Tank leer war und haben es so, wenn ich mich recht entsinne fast bis Barcelona geschafft (hat aber gedauert !!!)

Ich weiss allerdings nicht mehr, in welcher Ausgabe das war.


Viele Grüsse

Frajo


OK, habe schon zu probieren begonnen und bin gespannt, wann ich mit dem Lancia

FJB, Wednesday, 03.09.2003, 00:53 (vor 8431 Tagen) @ Frajo


Als Antwort auf: @ 525Rainer und FJB von Frajo am 31. August 2003 08:36:32:


auf 5 Liter runterkomme.
FJB.


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