Die Euro 2 Aktion E12 und E28 IG für den Eta   |   Online-ETK   |   Online-ETK (modern)
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Fortsetzung.... (Allgemein)

k27 ⌂, Kempen, Thursday, 01.09.2011, 13:10 (vor 5514 Tagen)

http://www.e28-forum.de/forum/index.php?id=246404

Hallo liebe Gemeinde,

ganz kurz zur Erinerung:
Ich war ja der Meinung, den 125 PS Eta (M20B27) mit einem Zylinderkopf und gesamter Peripherie des M20B20 zu kombinieren.
Dieses System habe ich schon mal gefahren, aber nie richtig gut vorbereitet - hat aber super funktioniert. Ich hatte in der Zeit von 2000 bis 2004 einen orig. 125PS-Eta (Gott hab ihn selig), der dann aber leider aufgrund der doch super-schlechten Karosserie einem 520i mit Motor bzw. Kopfschaden weichen mußte. Es war klar, was hier passierte. Der M20B20 flog raus und der M20B27 hielt Einzug in diesem hübschen 520i aus 1987.

Es wurde die Peripherie des Zweiliters auf den kompletten Eta-Motor gepackt. Alles lief an sich sehr gut - ich hatte dann zeitgleich noch eine Gasanlage mit Venturi-System verbaut und habe angefangen, viele Kilometer mit meinem halben Eta zu fahren. Alles soweit gut. Dann geschah das, was hier bestimmt sehr Viele nachvollziehen können: Der Kopf hatte sein Endstadium erreicht und den Dienst quittiert mit dem finalen Gruß der Majonaisenbildung im oberen Stockwerk!!!
Nun hatte ich ob meiner M30-Lastigkeit keinen passenden Ersatz für diese Zylinderkopf-Aktion. Da ich aber feststellte, daß der Brennraum des Zweiliters gleich war und sich der Kopf (außer der Nockenwellenlagerung) aber darin unterschied, daß der Eta noch zwei zusätzliche 6mm-Wasserbohrungen - wie übrigens einige M30-Zylinderköpfe es auch haben - mußte ich diese nun "einfach" manuell am Zweiliter-Exemplar nachrüsteen. Gesagt, getan!!! Davor hatten mir einige Fachleute abgeraten, aber ich war davon nicht abzubringen. Der Wagen mußte ja auch wieder laufen und wenn es denn klappen sollte, war es natürlich eine Supersache, da ich noch bestimmt 5 Stück dieser recht unliebsamen Zylinderköpfen des Zweiliters im Lager liegen hatte.
Dieser Motor lief dann mit einem angepaßten Chip entsprechend weitere 30.000 KM in diesem 1987er E28-520i völlig problemlos und richtig spurtstark, da er durch die Verwendung der Zweiliter Nockenwelle die Eta-Charateristik etwas verloren hatte. Er drehte nun williger hoch und lief eigentlich wie ein etwas optimierter "Renn-Eta" mit der 129PS-Version. Es wurde auch immer längere Strecken bevorzugt. Klasse Sache.
Da ich damals aber andere Sorgen (el. Probleme) mit diesem Antrieb im E28 hatte, also völlig unabhängig vom vollzogenen Umbau, mir das Auto aber richtig ans Herz gewachsen war, habe ich ihn dann doch irgendwann auf einen neuwertigen M30-Antrieb umgebaut. Das ursprüngliche o.g. Konzept war aber nie von mir in Frage gestellt worden!!

Der dazu ausgebaute M20B27 blieb auch deshalb immer schön im Lager. Nun hatte ich meiner Frau zuliebe einen E28-520i, wieder ein 1987er, von Schaltung auf Automatik umgebaut. Mir war schon bewußt, daß ich da keinen Rennwagen konstruiert habe, aber was das für eine schlechte Lösung war, ist mir nie wirklich bewußt gewesen.
Mann, oh Mann. Unfassbar schlecht!!!

Da kam dann auch wieder die Überlegung auf, deen bewährten M30-Umnbau durchzuführen.
Hier sprach aber der Aufwand, den M20 gerade erst auf die Automatik umgebaut zu haben, eine schon andere Sprache....

Da kam die Idee auf, den eingangs beschriebenen Motor der ersten Lösung nochmals einzuplanen. Nach langen Hin- und Herüberlegen, habe ich dann diese Möglichkeit meiner heiligen M30-Lösung vorgezogen.
Ich sollte es nicht bereut haben, wie es sich nun Schritt für Schritt herausstellt. Wir haben hierzu diesen gebauten M20B20-2,7 Motor wieder aus dem Lager gezerrt und ein bißchen nett gemacht und technisch unter der Prämisse der geringen Kosten durchgecheckt (Bilder folgen).
Es sei sicher noch erwähnswert, daß der Unterbau mittlerweile echte 450 TKM gelaufen hatte und im Trotz auf dese Laufleistung eine unglaubliche Kompression auf das Datenblatt hämmerte. Da waren die Würfel gefallen.
Die erst 8.000 - 10.000KM zuvor erneute Nockenwelle und die dazugehörigen Kipphebel waren sehr schlecht (billige Zubehörteile) und wurden im Zuge dieser Aktion wieder gegen makellos-gebrauchte aus einem anderen M20B20 getauscht. Der Kopf wurde hierzu nicht demontiert, da im Zuge dieser Arbeiten vor ca. 10TKM im damals noch eingebauten Zustand im ursprünglichen E28 auch die Kopfdichtung ersetzt wurde. Da ich den M20-Köpfen nicht sooo traue, haben wir dies ohne Demontage des Kopfes erledigt.
Auch waren Zahnriemen und Spannrolle damals erst mit erneuert worden. Wieder ein Vorteil. Die Pleuelager wurden auch schon bereits vor ca. 70TKM gewechsel und diesmal nur überprüft - Ergebnis: Spitzenzustand, da er immer gepflegt wurde!! Wieder ein Vorteil!

In der Fortsetzung wird sich dann zeigen, wie es weitergeht....;-)

to be continued:-D

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k27 ⌂, Kempen, Thursday, 29.09.2011, 20:23 (vor 5485 Tagen) @ k27
bearbeitet von k27, Thursday, 29.09.2011, 20:53

Moin...

Nun habe ich mich selbst ausgetrickst und zu schnell die Bestätigen Taste gedrückt... Daher nun etwas zügig in der Abfolge.;-)

Der Motor ist ja nun verbaut und läuft auch im Großen und Ganzen wirklich recht ordentlich. Es gibt aber ein paar Dinge, die mich schon etwas stutzig machen. Aber der Reihe nach.

Ich fahre jetzt im Benzin-Modus mit 750i-M70-Einspritzdüsen, da ich keine guten 2,7 Liter Varianten zur Hand hatte. Ferner fahre ich ja nun die gebrauchte, aber wirklich gute Nockenwelle eines M20B20 mit samt den dazu gehörigen Kipphebeln. Diesmal ist auch das Saugrohr des M20B20 verbaut, was ich damals in der Schalterversion nicht gemacht hatte. Da fuhr ich das Eta-Teil. Damals hatte ich auch eine "vermeintliche" M20B20-Febi-Welle mit diesen Kipphebeln verbaut, die ja gerade mal 6-8.000 KM gehalten hatten. Es sollte aber ebenfalls eine Zweiliter-Welle gewesen sein. Damals hatte der Wagen mit dem orig. SG geklingelt, daß es einem schlecht wurde.
Steuergerät ist heute immer noch das werkseitige 152-SG des Werks-Zweiliters, was bislang erstmal noch nicht verändert wurde. Nun kommt der Hit: ich hatte nun wieder ein heiloses Geklingel erwartet, wie auch bei anderen Umbauten mit dem hochverdichteten Eta. Weit gefehlt. Der Motor klingelt nicht??! Er läuft gut und hat auch recht ordentliche Leistungsentfaltung.Gerade oben heraus ist er trotz Automatik recht flott. Zumindest im direkten Vergleich zu vorher. Die Automatik scheint mir allerdings nicht mehr die Beste zu sein, da die Schaltvorgänge zum Teil recht ruppig sind und der Schaltvorgang manchmal etwas verzögert wirkt. Ist ja auch noch das ursprüngliche M20B20-Getriebe verbaut. Wenn es schlimmer wird, kommt ein Eta-Automatik-Getriebe hinein. Aber dies wird gefahren, bis der Arzt kommt.
Zu diesem Thema aber mal direkt eine Frage an die M20-Fraktion: Mir persönlich schaltet die Automatik auch viel zu nervös runter beim Beschleunigen - ich liebe es eigentlich, mal tief im verbleibenden Gang zu beschleunigen. Ist quasi gar nicht möglich, da er sofort wenigstens eine Stufe runterschaltet. Dadurch kommt eine ungewollte Hektik auf. Der E28 hat einen kleinen Kasten unter der Rücksitzbank, wo irgendwas von Kickdown draufsteht - von einem richtigen SG will ich jetzt erstmal nicht wirklich sprechen, da es schon recht klein ist. Liegt hier das Übel begraben? Sowas gibt es bei "meinen M30" so nicht - daher meine Frage an die M20-Welt... Wie kann man dies ändern, ohne den halben Wagen umzubauen? Einfach mal ohne dieses Kästchen fahren? Oder ein anderes einbauen? Das Problem sollte (wenn es normal sein sollte) doch nicht nur ich haben, oder?

Zurück zum Motor: Aber warum dieser M20B27 mit 2,0 Liter Peripherie nicht klingelt, ist schon interessant.. Ist es das Saugrohr mit den wesentlich besseren Übergängen am Zylinderkopf des M20B20? Oder aber die ggf. optimal passenden Einspritzventile des M70?? Oder gar beides zusammen?? Viele Fragen, die ich so nun nicht erwartet hätte. Denn die Steuerzeiten stimmten damals im Schalter, als auch jetzt beim Aktuellen. Das kann nicht die Ursache sein. Dafür läuft er auch zu schön.

Ich werde mal die Stuergeräte dieser Generation der Reihe nach probieren, um zu sehen, welches Kennfeld am besten paßt. Das angepaßte aus dem Schalter M20B27 von damals wird sicher nicht der wahre Jakob sein, da hier sicher die Zündung recht weit gen Spät gelaufen sein wird, um den Klingelmann auszubauen. Daher wird die Steuerzeit mit dem 152-SG m.E, schärfer sein.. Ggf. mal das 153-SG des 325i oder das 154-SG vom Renneta versuchen...

Aber bislang bin ich zufrieden, da man mit diesem E28 wieder fahren kann. Ist kein 535i, aber auch beileibe kein M20B20 mehr.. Das ist auch gut so...

To be continued..;-)

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