vergiss das mal gleich wieder!
Hallo!
Metalllic-Lack mit einem Pinsel auftragen halte ich ja für gewagt und ich weiss nicht, wie beschissen die Dose gewesen sein muss, die der Ralf hatte, aber:
aus einer Lackiererei oder Lackzulieferer angemischte Sprühdosen bestehen tatsächlich aus dem gleichen Lack der auch in einer Sprühpistole verarbeitet wird. Für die Dosen wird dieser allerdings ziemlich "dünn" angemischt. Eine Dose hat halt nur einen Betriebszustand, man kann nichts einstellen oder korrigieren im Gegensatz zu einer Lackierpistole. Deswegen ist das Arbeiten mit der Pistole natürlich schöner. Kostet aber auch, ca 200 Euro für die Pistole, Kompressor, Schlauch, etc. sowie der erhöhte Aufwand beim Reinigen der Pistole. (Dose einfach nur Sprühkopf tauschen und fertig ;) )
lohnt sich daher nur bei regelmäßigem Benutzen oder grossen Flächen.
Die Dose erfordert etwas Übung und Geduld, erzielt aber die gleichen Ergebnisse wie Pistole wenn mans kann. Für grosse Flächen oder häufigem Lackieren ist das aber nur bedingt tauglich, zumal sich irgendwann die Kosten gegenüber Pistole nicht mehr rentieren.
Wie gut die Dosen aus dem "Regenbogenregal" sind, zB. ATU, kann ich nicht sagen, noch nie benutzt.
Zur Farbangleichung: Die Dose wird natürlich nach Katalog und Farbnummer angemischt, da sind naturgemäss gerade bei alten Autos durchaus grosse Farbunterschiede drin. Wäre aber bei Pistole gleich. Erst wenn ein Lackierer Proben lackiert und ans Auto hält, kann er den Farbton perfekt anpassen. Soll auch mit so einem Spektrummeter gehe, hab ich allerdings noch nicht in Aktion gesehen. Müsstest das Auto aber auch da vorführen.
Fazit: keine Angst vor Dosen, aber Lackieren egal womit ist letztendlich Übungssache. Idealerweise kann man an versteckten Stellen üben bevor man die Beule mitten in der Tür in Angriff nehmen muss.
Gruss
Patrick