So, jetzt hab ich die Werte durch den Getrieberechner gejagt. Aussagekräftig ist hierbei ja nur der 4. Gang ab etwa 80 km/h.
Berechnet mit 225/50 R 16 auf der HA, Diff 3,15 und 0,73 Übersetzung 4. Gang
1600 = 82,2 km/h hier schaltet in etwa die Wandlerüberbrückung zu.
1750 = 90,6
2000 = 103,5
2250 = 116,5
2500 = 129,4
2750 = 142,3
3000 = 155,3
3250 = 168,2
3500 = 181,1
3750 = 194,1
4000 = 207,0
4250 = 220,0
4500 = 232,9
4750 = 245,8
5000 = 258,8
5250 = 271,7
5300 = 274,3
Und das bringt mich zum nächsten Problem, denn die abgelesene Drehzahl auf meinem DZM steigt nicht linear an. Wenn ich meine Werte auf einem Graph eintrage, ist die Linie alles andere als gerade. Sie beschreibt eher ganz leichten Bogen. Dabei wird die Differenz zwischen Soll und Ist immer größer, je höher die Drehzahlen sind. Beispiel: Bei 130 km/h sind es 800 1/min Abweichung und bei 180 km/h sind es 900 1/min Abweichung.
Beobachtet habe ich auch schon, dass die Drehzahlwerte dann noch ziemlich akkurat sind, wenn es arschkalt im Auto ist. Bei steigender Fahrzeuginnenraumtemperatur wird die Abweichung größer. Kann aber auch an der Motortemperatur liegen. Mein KI ist eigentlich voll OK. Keine Verätzungen, neue Akkus und nachgelötet ist auch schon alles.
Eigentlich ist das ganze ziemlich kacke, denn mit umhängen der Nadel komm ich nicht hin, weil ja dann immer ein Bereich nicht stimmt. Einzige Möglichkeit ist, die Nadel da hin zu hängen, damit sie im am häufigsten genutzten Drehzahlbereich akkurate Werte anzeigt. Aber dann hängt die Nadel bei Standgas auf unter null.
Weiß jemand, was das Justieren des Drehzahlgebers am Schwungrad bewirkt? Gibts da solche Erfahrungen wie "wenn du ihn weiter reinsetzt, zeigt er mehr an, bei raus weniger"?