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CO Wert am M30 zu hoch (Technik und Reparaturen)

DS_E28, Plauen, Saturday, 07.05.2016, 09:21 (vor 3743 Tagen)

Hallo zusammen,

ich bräuchte ein bisschen Hilfe. Ich war gerade bei TÜV und AU und habe die AU nicht bestanden, da die CO Werte bei Leerlauf bei 5,8% und bei erhöhten LL bei 7,6% lagen. Der Lambdawert kam nur auf 0,8. Beim Fahrzeug handelt es sich um einen 635CSI mit Kat. und 185PS.
Da die Werte bei der letzten AU vor 2 Jahren noch passten und am Wagen keine Veränderungen vorgenommen wurden, ist die Frage, wo der Fehler herkommt. Kann die Lambdasonde defekt sein und kann man die prüfen? Wagen ist erst seit Mai wieder auf der Straße. Kann eine längere Autobahnfahrt zu freibrennen helfen?

Was mir noch aufgefallen ist, ist das der Wagen etwas mehr Sprit braucht als üblich. Kann aber auch Einbildung sein. Vorhin bei der AU lief der Wagen im LL und ging dann einfach ohne Vorwarnung aus. Nach ca. 10min ließ er sich wieder starten und läuft problemlos. Kann hier ein Zusammenhang mit dem LL-Regler bestehen?

Danke schon mal für hilfreiche Antworten. :-(

Grüße Dirk

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CO Wert am M30 zu hoch

Ekkhardt, 74193 Schwaigern, Saturday, 07.05.2016, 11:51 (vor 3743 Tagen) @ DS_E28

Lambdasonde und Luftmengenmesser sind da die Hauptverdächtigen! Unterdruckleitung zum Fuel Rail (Einspritzleiste) noch ok ? Bei dem Lambda (wie wurde es übrigens gemessen?) ist ein Mehrverbrauch zwangsweise normal. Außerdem geht dabei auf Dauer auch eine Menge Benzin ins Öl, was dem Motor bestimmt auch nicht gut tut.

CO Wert am M30 zu hoch

M.S., Straubing-Bogen, Saturday, 07.05.2016, 13:49 (vor 3743 Tagen) @ Ekkhardt

Falls er heftig lange gestanden hat, extrem viele Kaltstarts... tausche das Motoröl. Kann es sein... und dann wäre mal ein harter Ritt nötig, kill aber dabei die Lager nicht, Benzin schmiert nicht.

Wäre aber selten viel Reparaturstau...

Wahrscheinlicher: Falschluft, Entlüfterschlauch Ventildeckel tot. Oder Riss im Ansaug.

Noch wahrscheinlicher: Lambdasonde tot. Es kommen am schwarzen Kabel nur noch 0,0V an. Dann fettet er richtig krass an. Soll: um 0,6V-0,7V... bitte nur mit einem GUTEN Multimeter messen. Innenwiderstand ab 10 MegaOhm... sonst wird's nix, weil das Signal hochohmig ist.

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CO Wert am M30 zu hoch

DS_E28, Plauen, Saturday, 07.05.2016, 17:23 (vor 3743 Tagen) @ M.S.

Hallo,

danke für die schnellen Antworten. Also der Wagen ist nur im Sommer angemeldet und bekommt pro Saison seinen Ölwechsel. Standzeit hat er also keine, außer die Wintermonate. Sonst wird er regelmäßig bewegt (Korsika, Südfrankreich ...).

Die Schläuche habe ich mal optisch geprüft und nichts festgestellt, werde am Montag noch mal mit Bremsenreiniger testen.

Wie genau misst man die Lamdasonde? Aus Motorkabelbaum (dreipoliger Stecker) das schwarze Kabel gegen Masse? Geht das mit einem Multimeter? Habe die Sonde schon mal vor 8 Jahren gegen eine Universalsonde von UNIFIT getauscht. Vielleicht ist diese defekt über die Jahre.
Noch eine Frage. Kann das extreme Anfetten zum Absterben des Motors im Stand führen, wie es vorgekommen ist? Wie gesagt nach 10 Min. konnte ich wieder normal starten.

Grüße Dirk

CO Wert am M30 zu hoch

M.S., Straubing-Bogen, Sunday, 08.05.2016, 09:28 (vor 3742 Tagen) @ DS_E28

Ja, die Sonde wird gegen Motormasse gemessen, ein einfaches gutes Multimeter genügt. Alte Zeigermessinstrumente haben einen zu kleinen Innenwiderstand und das Signal bricht zusammen. Hochwertige sind aber ideal... man sieht die Welle des Signals.

Die Sonde heißt "Sprungsonde", das tut sie wortwörtlich im Signal. Es ist ein ansteigendes Sägezahnsignal, der Spitzenwert ist der interessante Meßwert.

0V: sehr mager oder Sonde nicht warm oder Sonde schlicht tot. Sie braucht 2-3 Minuten um überhaupt ein Signal zu bilden und muss knackig warm werden. so ab 200-300 Grad liebt sie's...

0,5V-0,65 V: in etwa Lambda=1... da sollte sie rumhüpfen im Leerlauf

0,7V-0,9V fetter Betrieb.

Blöd ist, mit dem Multimeter misst man Gleichspannungen und kein hüpfendes Sprungsignal, noch dazu mit etwa 1-10Hz.

Egal, Hauptsache keine 0V...

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CO Wert am M30 zu hoch

DS_E28, Plauen, Friday, 13.05.2016, 12:35 (vor 3737 Tagen) @ M.S.

Hallo,

wollte mal ein kurzes Update zum Thema bringen. Also Ansaug habe ich auf Falschluft geprüft und hier ist alles i.O. Alle Temperaturgeber bringen die richtigen Werte.

Dann habe ich mir eine neue Lambdasonde von Bosch besorgt und gestern gewechselt. Beim Wechseln war zu sehen, dass sich die alte Sonde aus dem Gewinde gerüttelt hat, war also nicht mehr richtig fest bzw. nur noch ein Gewindegang. Der Gewindestutzen im Kat ist aber ok und die neue Sonde lies sich normal festziehen. Ich denke hier liegt die Ursache für das Fehlverhalten, da falsche Werte an der Sonde gemessen wurden. Aufschluss gibt´s heute Nachmittag beim erneuten Testen.

Hat das mit dem Gewinde schon mal jemand gehabt? Habe ich so noch nie gesehen. Die Kabel der Sonde waren auch nicht verdreht, die alte Sonde muss sich also losgerüttelt haben.:-(

Grüße Dirk

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