Re: Die Drehunwilligkeit des 3.5ers. (Allgemein)
Als Antwort auf: Die Drehunwilligkeit des 3.5ers. von FJB am 05. Mai 2004 00:48:54:
Hallo,
die Drehunwilligkeit ist tatsächlich da, denn mein 3,0CS scheint subjektiv oben besser zu gehen, weil von unten tut sich gar nichts.
Mit einer schärferen Nockenwelle würde der 3,5 L aber wahrscheinlich den Reiz von unten verlieren, schwer zu sagen.
Diese Umbau würde ich aber jedenfalls in Verbindung mit Einzeldrosselanlage verbinden (Weber DCOE oder Einspritzung, die Saugbrücken dazu habe ich schon). Denn wenn schon, dann richtig ... 
Gruss
David
High!
Jaja, der 3.5er ist drehunwilliger als die kleineren bis inclusive den 3.2/3.3.
Habe meinen 3.5er Werkskatmotor vor drei Wochen länger laufen lassen und ein wenig herumgeorgelt, fand allerdings den Unterschied im Stand kaum merklich selbst im Vergleich zu meinem alten Vergaser-3.0.
Vielleicht bildete ich mir die Drehunwilligkeit ja auch nur ein.
Aber bald werde ich den direkten Vergleich daneben haben, nämlich, wenn der original E3-3.0 s im Originalzustand läuft.
Mr. Meinung liegt es weniger am nicht vorhandenen Fächerkrümmer, denn den haben die 2.5-3.3 Liter-M30er auch nicht, sondern vor allem an der viel zahmeren Nockenwelle des 3.5, die eben im oberen Drehzahlbereich den Gasdurchsatz zu sehr zuschnürt.
Der Werkskat 3.5er ist hier noch schlimmer als die 218 PS-Maschine, er hat nur 260°.
Ich habe vor, nach Typisierung ein kleines Kopftuning machen zu lassen, und zwar mit Planung um 0.65 mm und Austausch der 260° Nockenwelle gegen die 272er der 2.5-3.3-Varianten.
Das dürfte mindestens denselben Effekt haben wie Dein komplizierter Auspufftraktjob, David.
Den Auspuff rühre ich überhaupt nicht an, denn ich mag keine akustischen Abweichungen vom Original.
Schöne Grüße nach Pilsen aus dem Salzkammergut (Ischl)!!