Als Antwort auf: Ölwechsel von Fabs am 10. Mai 2004 12:34:47:
Hallo Fabs,
Nicht, dass ich noch nie einen Ölwechsel selbstgemacht hab, aber noch nicht beim E28.
Nun wollte ich mal fragen, ob es was zu beachten gibt, und ob man nun im warmen oder kalten Zustand wechselt usw. Tips, Tricks alles was euch dazu einfällt.
ich wechsel immer bei warmem Motor, es sei denn, die Karre hat ein Jahr lang gestanden, da habe ich es auch schon mal so abgelassen, allerdings beim Benz, nicht beim BMW. Erst lasse ich das Öl ab (Auto sollte vorne und hinten angehoben werden, sonst läuft nicht alles raus). Danach schraube ich den Ölfilter ab. Dabei klemme ich immer eine kleine Schüssel direkt darunter dicht an den Motorblock, das vermeidet größere Sauereien. Wenn bei Dir auch die hinteren Schrauben der Verkleidung weg sind, kannste auch die Schüssel zwischen Motorblock und Verkleidung klemmen, geht noch besser <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>. Na,ja, und dann halt das übliche: neuen Ölfilter, Ablaßschraube mit neuem Dichtring wieder ran, Öl langsam nachfüllen, bis der Ölstand auf Max., dann Motor kurz laufen lassen, noch mal Ölstand prüfen und ggf. 1/4 Liter nachfüllen, ist die Menge, die erst noch in den Ölfilter gepumpt wird, nochmal laufen lassen, Ölfilter und Ablaßschraube auf Dichtigkeit überprüfen, ggf. Probefahrt.
Ich weiß, sind Basics, aber auch dabei kann man ja einiges falsch machen.
Logen. Öl, Ölfilter oder Ablaßschraube vergessen und dann den Motor anschmeißen, aber das sind ja keine E28-spezifischen Sachen.
Kann man das Automatikgetriebeöl eigentlich auch ohne Probleme selbst wechseln? Was gibts dabei zu beachten?
Man kann schon. Allerdings ist es eine Riesensauerei und man braucht einen Torxschlüssel zum Lösen des Filters bzw. Ölsieb. Das neu Befüllen ist auch so eine Sache. Wenn man einfach die Menge reinschüttet, die in der Betriebsanleitung steht, trieft die Suppe an allen Ecken und Enden wieder raus, weil sich meistens noch etwas Altöl im Wandler sammelt. Leider kenne ich das Verfahren nicht mehr auswendig, jedenfalls füllt man wohl etwas ein, läßt irgendwann den Motor laufen, schaltet von Hand sämtliche Fahrstufen durch und füllt dann ggf. nach. Aber da mußte die Experten fragen.
Mit den Werkstätten ist das so eine Sache, gibt viele, die haben da schlicht keinen Bock drauf oder sind zu dämlich<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/sauer.gif alt=sauer>. Ich mußte auch zwei mal hin, weil se bei mir einfach so die 2 oder 3 Liter reingeschüttet haben. Allerdings hat der Chef die Sache am nächsten Morgen höchst selbst bereinigt.
Beste Grüße, Frank
Beste Grüße, Frank