Schäden am Automatikgetriebe/Hinweise von BMW (Allgemein)
Als Antwort auf: Anekdote von Koblenz 525e am 12. Juli 2004 15:46:43:
hier die offizielle BMW-Service-Information (leider nicht im Original, aber abgeschrieben):
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BMW Service Information
Allgemeine Hinweise
Getriebeschäden bei AU
alle mit Automatikgetriebe
Sachverhalt: Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe kann es anlässlich der AU zu Schäden bzw. Ausfall der Lamellenkupplungen kommen, wenn die Prüfschritte bei höheren Drehzahlen eine zu lange Zeitdauer in Anspruch nehmen.
Dies betrifft bei Dieselmotoren primär die Prüfung der Höchstdrehzahl unbelastet, wenn sie wie derzeit vorgeschrieben länger als 1,2 Sekunden dauert sowie bei Otto-Fahrzeugen mit Lambdaregelung (G-Kat) die Konditionierungsphase von 3 Minuten bei n = 3.000 U/min.
Ursache dieser Schäden ist der hohe Druck im Hydrauliköl-Kreislauf bei Motordrehzahlen über ca. 2.500 U/min, welcher über betriebs- bzw. verschleißbedingte Leckagestellen zu einer Druckbeaufschlagung der Kupplungslamellen führt. Wegen der bei Wählhebelstellung P oder N stillstehenden Antriebswelle tritt dann erhöhter Verschleiß an den Belegen dieser Kupplungen auf.
Auswirkung: Hauptsächlich beim ZF-Automatikgetriebe des Types 4HP22 kann bei den derzeit vorgegebenen Prüfbedingungen das Lammellenpaket der A- Kupplung derart in Mitleidenschaft gezogen werden, dass ein Vorwärtsbetrieb nicht mehr möglich ist.
Betroffene Fahrzeuge: Alle BMW Fahrzeuge mit Automatikgetriebe
Maßnahme: Bei stehendem Fahrzeug (Wahlhebel in Position P) dürfen folgende Betriebspunkte (Drehzahl/Zeitdauer) nicht überschritten werden:
NMotor= 2500 U/min max. 15 minuten
NMotor = 3000U/min max. 60 Sekunden
NMotor = 5000 U/min max. 1,2 Sekunden
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Also Leute haltet euch dran und achtet auch bei der AU, zb beim TÜV, darauf, dass die da keinen Mist mit unseren Wagen machen.
Gruß
Stefan H.