Eingefallen, weshalb mein 3.5er derart aggressiv in den Auspuff hämmert. (Allgemein)
die beiden Hosenrohre haben einen Knick, der den Querschnitt um insgsamt etwa 25% einengt.
Der dürfte beim Vorbesitzer durch Aufsitzen entstanden sein oder durch den Transport letztes Jahr.
Auf jeden Fall weiß ich jetzt, daß das nicht original ist udn warum mein 3.5er so aggressiv klingt: Weil er nicht optimal ausatmen kann.
Mein alter Vergaser-3.0 wikrte bei hohen Drehzahlen angestrengter als der 3.5, obwohl der 3.5er bekanntermaßen als weniger gut und spritzig drehend bekannt war und ist, wegen seiner 260 bzw. 264° Nockenwelle, während der 3.0 eigentlich eine drehfreudigere 272°-Welle hätte.
Dafür hatte mein 3.0 das legendäre "Rattle and Rum" in der Aufwärmphase, wie es die Amis in ihren E3s charakterisierten.
Es ist dieses Blubbern, ähnlich einem Ami-V8, das auch ein M30-Reihensechser im Leerlauf bekommt, wenn er sein Gemisch über einen Vergaser aufbereitet kriegt.
Der Turbinensound nimmt dadurch keinen Schaden: Sowie man auf das Gaspedal steigt und die Drehzahl ansteigt, ist der Turbinensound da, mit SCHNORCHELN, SÄUSELN, KETTENRASSELN, TROMPETEN, im untersten Drehzahlbereich auch FLÜSTERN, und mit allen NEBEN- und RESONANZGERÄUSCHEN, die ein M30 so entwickelt und die wir alle so gernehaben.
Eine ganze KAVALLERIE ist da unterwegs!
Und dann GALLOPPIERT er los! Er "MARSCHIERT", wie viele sagen, wenn es im großen Gang abgeht, und die Geschwindigkeit gnadenlos steigt und steigt.
Das kennt Ihr alle auch bestens aus Euren Einspritzmodellen.
Aber der Leerlauf bei einem Vergaser-M30, der hat schon eine ganz besondere Charaktersitik. Der Leerlauf ist ja auch beim Vergaser durch irgendso einen Kanal und eine schwimmende Nadel mit Düse pneumomechanisch geregelt, und ich glaubte, daß auch dieser Leerlaufregler einmal hängenbleiben könnte, was zu Leerlauf-"Rattle & Rum" führt, bei Motronicmotoren mehr als "Sägen bekannt".
FJ.
