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Mal was grundsätzliches zum Driften (Allgemein)

Frank Diederichsen, Wednesday, 10.11.2004, 13:42 (vor 8025 Tagen)

Mahlzeit, liebe Freunde der angetriebenen Hinterachse,
sagt, wenn beim Hecktriebler das selbige etwas zu knackig rumkommt, dann sollte man doch eigentlich Gas wegnehmen, oder? Ist vielleicht eine etwas dämliche Frage, aber vor Jahrenden habe ich mal in irgendeinem Autokäseblatt gelesen, dass die alten Elfer (*schwärm, schwelg*) im Gegentum mit einem beherzten Gasstoß zu bändigen waren. Hmm..., der 2.4er bei NFS Porsche ist mir auf die Art und Weise immer weggeflogen<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/gruebel.gif alt=gruebel>.
Ansonsten kann ich mich zum Themal Schleuderfreudigkeit des E28 nur meinen Vorrednern anschließen, ich finde das Ding hat, speziell als Automatik-eta, schon was nasenbärig Frontlastiges.

Beste Grüße, Frank


Re: Mal was grundsätzliches zum Driften

BMWSingle2000, Wednesday, 10.11.2004, 14:59 (vor 8025 Tagen) @ Frank Diederichsen


Als Antwort auf: Mal was grundsätzliches zum Driften von Frank Diederichsen am 10. November 2004 13:42:15:


was meinst du denn mit nasenbärig frontlastig beim automatik-eta???

soll ich das jetzt mal frei mit "heckschleuder" übersetzen oder was willst du uns damit sagen??? ich hab noch nicht gemerkt das mein eta irgendwie unberechenbar ausbricht oder sich unhandlich fährt ...

bitte also mal kurz um aufklärung wie deine umschreibung gemeunt ist ... sorry falls ich mich nur grad etwas blöd anstelle ...

Gruß Marco!

Mahlzeit, liebe Freunde der angetriebenen Hinterachse,
sagt, wenn beim Hecktriebler das selbige etwas zu knackig rumkommt, dann sollte man doch eigentlich Gas wegnehmen, oder? Ist vielleicht eine etwas dämliche Frage, aber vor Jahrenden habe ich mal in irgendeinem Autokäseblatt gelesen, dass die alten Elfer (*schwärm, schwelg*) im Gegentum mit einem beherzten Gasstoß zu bändigen waren. Hmm..., der 2.4er bei NFS Porsche ist mir auf die Art und Weise immer weggeflogen<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/gruebel.gif alt=gruebel>.
Ansonsten kann ich mich zum Themal Schleuderfreudigkeit des E28 nur meinen Vorrednern anschließen, ich finde das Ding hat, speziell als Automatik-eta, schon was nasenbärig Frontlastiges.
Beste Grüße, Frank

Genau anderstrum...

Teilegott, Wednesday, 10.11.2004, 15:06 (vor 8025 Tagen) @ BMWSingle2000


Als Antwort auf: Re: Mal was grundsätzliches zum Driften von BMWSingle2000 am 10. November 2004 14:59:16:


Heckschleuder würde bedeuten, das der Wagen übersteuert...sprich: Mit dem Heck ausbricht...

Der Eta ist aber nasenbärig frontlastig...bedeutet, das der wagen über die Vorderräder schiebt und das kann ich beim 520i auch so bestätigen...

Mit mehr Leistung könnte man das untersteuern durch einen Gasstoss in ein übersteuern verwandeln, da aber beim Eta Automatik zu wenig Leistung zur Verfügung steht, wird das nur aus glatter fahrbahn was...und da wären wir wieder bei dem Thema: Was machen, wenn die Schleuder schleudert...

Viele kaufen sich im Winter keinen BMW, weil der Wagen ja immer so schleudert...

Aber mit nem Ersatzrad voll Beton oder Kies (oder Steumaterial) ist mit ein drift am Rande des Grabends 1000mal lieber als ein untersteuernder Rutscher in den Graben rein...

In diesem Sinne...Marco, der diesen Winter wieder Caddy fährt...natürlich hinten mit 205er Sommerreifen...wegen dem Driftwinkel ;-)


Re: Mal was grundsätzliches zum Driften

Frank Diederichsen, Wednesday, 10.11.2004, 15:10 (vor 8025 Tagen) @ BMWSingle2000


Als Antwort auf: Re: Mal was grundsätzliches zum Driften von BMWSingle2000 am 10. November 2004 14:59:16:


Hallo Marco,

was meinst du denn mit nasenbärig frontlastig beim automatik-eta???
soll ich das jetzt mal frei mit "heckschleuder" übersetzen oder was willst du uns damit sagen??? ich hab noch nicht gemerkt das mein eta irgendwie unberechenbar ausbricht oder sich unhandlich fährt ...
bitte also mal kurz um aufklärung wie deine umschreibung gemeunt ist ... sorry falls ich mich nur grad etwas blöd anstelle ...

ja, sorry, ich wollte heute mittag mal wieder besonders lyrisch sein..., nee, also mit "nasenbärig frontlastig" meinte ich nichts anderes als stark untersteuernd, ist wenigstens bei meinem so. Na,ja, und mein handgeschalteter Ex-520i war auch nicht gerade DIE Heckschleuder. Ich hoffe, ich konnte ein wenig zur Klärung beitragen?

Beste Grüße, Frank


Re: Genau anderstrum...

BMWSingle2000, Wednesday, 10.11.2004, 15:12 (vor 8025 Tagen) @ Teilegott


Als Antwort auf: Genau anderstrum... von Teilegott am 10. November 2004 15:06:38:

na dann muss ich mir als winterauto doch noch was höher motorisiertzes zulegen ... ggf. wird halt nen e30er

Heckschleuder würde bedeuten, das der Wagen übersteuert...sprich: Mit dem Heck ausbricht...
Der Eta ist aber nasenbärig frontlastig...bedeutet, das der wagen über die Vorderräder schiebt und das kann ich beim 520i auch so bestätigen...
Mit mehr Leistung könnte man das untersteuern durch einen Gasstoss in ein übersteuern verwandeln, da aber beim Eta Automatik zu wenig Leistung zur Verfügung steht, wird das nur aus glatter fahrbahn was...und da wären wir wieder bei dem Thema: Was machen, wenn die Schleuder schleudert...
Viele kaufen sich im Winter keinen BMW, weil der Wagen ja immer so schleudert...
Aber mit nem Ersatzrad voll Beton oder Kies (oder Steumaterial) ist mit ein drift am Rande des Grabends 1000mal lieber als ein untersteuernder Rutscher in den Graben rein...
In diesem Sinne...Marco, der diesen Winter wieder Caddy fährt...natürlich hinten mit 205er Sommerreifen...wegen dem Driftwinkel ;-)

Das Nasenbärige liegt aber am Fahrwerk.

ChrisAS, Wednesday, 10.11.2004, 17:33 (vor 8025 Tagen) @ Frank Diederichsen


Als Antwort auf: Re: Mal was grundsätzliches zum Driften von Frank Diederichsen am 10. November 2004 15:10:57:


Original BMW-Fahrwerke sind immer so abgestimmt, daß er vorne drüber schiebt, weil das ist idiotensicher und bei fast allen Autos so.

BMW sind serienmässig immer untersteuernd. Mit viel Leistung lässt sich dann ein sogenanntes "Leistungsübersteuern" recht einfach herauskitzeln.

Wenn Du Dir bei AC Schnitzer z.B. ein Fahrwerk in der härteren Abstimmung kaufst, dann ist das Auto neutral bis Übersteuernd, und daß alleine durch Tausch der Dämpfer, Federn und Stabis. Die Anlenkpunkte,etc. des Fahrwerks bleiben erhalten.

Der ETA ansich ist auch nicht frontlastig. Der M20 ist relativ leicht für seine konventionelle Graugussbauweise. Der Nachfolger M50(auch Grauguss) ist z.B. 22kg schwerer. Erst ein M52(im E39) kommt wieder auf das Gewicht des M20, durch den Einsatz eines Alublocks. Die Gewichtsverteilung vom E28 geht eigentlich in Ordnung. Richtig kopflastige Autos sind meiner Meinung nach die neuen R6 und vorallem V8 Diesel. Darum baut BMW auch (noch) keinen 540d, im Gegensatz zu Mecedes(E400CDI).

Zur "Heckschleuder" wird der BMW bei ruckartigen Lastwechseln in schnell gefahrenen Kurven, alternativ in langsamen Kurven mit rutschiger Fahrbahn.

Das im Winter oftmals propagierte Gewicht("Sack Zement") im Kofferraum ist aber in Sachen Fahrstabilität kontraproduktiv. Es verbessert zwar den Anpressdruck auf die antreibenden Räder bei schlechtem/glatten Untergrund beim Anfahren, sogrt aber dafür, daß das Heck beim tatsächlichen Fahren eher unkontrollierbarer wird.
Daher lieber kontrolliert driften, als ein unkontrolliertes Heck, was sich plötzlich in der Kurve mal nach aussen bewegen will.

Gruß, Christian

Hallo Marco,

was meinst du denn mit nasenbärig frontlastig beim automatik-eta???
soll ich das jetzt mal frei mit "heckschleuder" übersetzen oder was willst du uns damit sagen??? ich hab noch nicht gemerkt das mein eta irgendwie unberechenbar ausbricht oder sich unhandlich fährt ...
bitte also mal kurz um aufklärung wie deine umschreibung gemeunt ist ... sorry falls ich mich nur grad etwas blöd anstelle ...

ja, sorry, ich wollte heute mittag mal wieder besonders lyrisch sein..., nee, also mit "nasenbärig frontlastig" meinte ich nichts anderes als stark untersteuernd, ist wenigstens bei meinem so. Na,ja, und mein handgeschalteter Ex-520i war auch nicht gerade DIE Heckschleuder. Ich hoffe, ich konnte ein wenig zur Klärung beitragen?
Beste Grüße, Frank

Re: Mal was grundsätzliches zum Driften

525Rainer, Wednesday, 10.11.2004, 17:57 (vor 8025 Tagen) @ Frank Diederichsen


Als Antwort auf: Mal was grundsätzliches zum Driften von Frank Diederichsen am 10. November 2004 13:42:15:

<center>http://www.extremzertifikator.de/E28/liebig002.jpg</center>


Hallo,

driften ist für mich was anderes als rumrutschen im schnee. im schnee ist kontrolliertes driften mit normalen winterreifen eh nur im schneckentempo möglich. und das ist auch nicht gefährlich.

Gefährlich wirds wenn der E28 oder auch andere Autos ungewollt ins rutschen kommen zum beispiel in ner trockenen Landstrassenkurve die plötzlich glatt ist oder wenn der untergrund nicht glatt aussieht. Deswegen zählt der tip: "einfach langsam fahren" auch nicht weil dann müsste man immer nur 30 fahren da es im winter jederzeit möglich ist dass die strasse hinter der kurve schneebedeckt ist von ner verwehung usw.
Da ist es dann egal ob der wagen grundsätzlich ein unter oder übersteuerer ist weil das ziel soll dann sein das der wagen überhaupt nicht ins rutschen, ausbrechen usw kommt. Denn jeder Hecktriebler egal ob er jetzt ins untersteuern oder übersteuern baulich verändert wurde bricht aus wenn der kraftschluss nicht schonend auf die hinterräder gebracht wird.
Also würde ich nicht driften üben sondern ich würde üben wie man in der kurve möglichs so vom gas geht bzw gas gibt, einlenkt oder zurückschaltet das so wenig brems oder drehmoment wie möglich an die hinterräder gelangen.
Die E28 Pedalerie ist für Zwischengas sehr umständlich gebaut, kann aber auch an meinen grossen füssen liegen. aber dass ist dann eine übung für fortgeschrittene die man für sportliches fahren und für flüssiges sicheres fahrern im winter gut gebrauchen kann. anbremsen, währendessen mit der ferse dem stehenden gaspedal unten einen stoss geben, kuppeln, zurückschalten. wenn der gassstoss kurz vor dem einkuppeln erfolgte, dann ist das ein ruckfreier übergang auch wenn man den zweiten gang in hohen drehzahlen vor der kurve reinknallt. übt man am besten auf nasser strasse. wollt eh mal ein fussraumvideo machen wie das aussieht weil man das nicht richtig erklären kann.
wenn er doch mal rutscht: gegenlenken, gas möglichst konstant halten und wenn ein dreher/crash unvermeidbar ist kann man sich aussuchen in welcher position man in den graben fliegen möchte wenn man früh genug feste auf die bremse tritt. dann friert man quasi die position in der der wagen sich befindet annähernd ein. das hilft aber nicht mehr wenn der wagen abruppt und schnell dreht.

wenn man probieren will wie sich der e28 im grenzberreich einigermassen stabil halten lässt macht man das am besten auf ner nassen strasse und nicht im schnee weil wenn 1.2t mal auf schnee unkontrolliert ins rutschen kommen dann prost mahlzeit. wenns nass genug ist und man keine 275er walzen drauf hat dann geht das mit nem 520er und nem eta genauso. vid dazu anbei.

grüsse rainer

Mahlzeit, liebe Freunde der angetriebenen Hinterachse,
sagt, wenn beim Hecktriebler das selbige etwas zu knackig rumkommt, dann sollte man doch eigentlich Gas wegnehmen, oder? Ist vielleicht eine etwas dämliche Frage, aber vor Jahrenden habe ich mal in irgendeinem Autokäseblatt gelesen, dass die alten Elfer (*schwärm, schwelg*) im Gegentum mit einem beherzten Gasstoß zu bändigen waren. Hmm..., der 2.4er bei NFS Porsche ist mir auf die Art und Weise immer weggeflogen<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/gruebel.gif alt=gruebel>.
Ansonsten kann ich mich zum Themal Schleuderfreudigkeit des E28 nur meinen Vorrednern anschließen, ich finde das Ding hat, speziell als Automatik-eta, schon was nasenbärig Frontlastiges.
Beste Grüße, Frank

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Re: Mal was grundsätzliches zum Driften

jens, Wednesday, 10.11.2004, 18:40 (vor 8025 Tagen) @ Frank Diederichsen


Als Antwort auf: Mal was grundsätzliches zum Driften von Frank Diederichsen am 10. November 2004 13:42:15:


gibt nichts schöneres in sommer!! das radhaus voll mitt gummi


Re: ganz grundsätzliche Antwort

Kai R., Wednesday, 10.11.2004, 18:58 (vor 8025 Tagen) @ Frank Diederichsen


Als Antwort auf: Mal was grundsätzliches zum Driften von Frank Diederichsen am 10. November 2004 13:42:15:


Hallo Frank,

wenn Du nicht sehr viel Übung hast, kann es eigentlich nur eine Antwort geben: Fuß vom Gas und Kupplung treten. Leicht gegenlenken. Auf keinen Fall bremsen! Dann stabilisiert sich der Wagen von selbst wieder.

Räder können entweder Seitenführungs- oder Antriebs-/Bremskräfte übertragen. Die Summe der Kräfte ist immer gleich (abhängig von Fahrbahn und Reifen) und ergibt sich per Vektoraddition. Wenn Du die Kupplung trittst, nimmst Du die Antriebskräfte raus - es stehen mehr Kräfte für die Seitenführung zur Verfügung. Deswegen auch nicht bremsen.

Alle Experimente mit provziertem Leistungsübersteuern führen in der Regel ins Abseits. Nur für Könner!

Das Ganze sollte man aber üben. Entweder auf einem verschneiten Parkplatz oder mal ein Sicherheitstraining machen. Beliebter Fehler: Gegenlenken, auf einmal haben die Räder wieder Traktion, das Auto fährt stracks in den Gegenverkehr.

Viele Grüße

Kai
(der auf Parkplätzen mächtig gerne driften übt und Leistungsübersteuern liebt, wenn auch nicht auf öffentlichen Strassen)


Re: jein

Kai R., Wednesday, 10.11.2004, 19:03 (vor 8025 Tagen) @ ChrisAS


Als Antwort auf: Das Nasenbärige liegt aber am Fahrwerk. von ChrisAS am 10. November 2004 17:33:31:


Hallo,

Der ETA ansich ist auch nicht frontlastig.

Völlig richtig im Trockenen!

Zur "Heckschleuder" wird der BMW bei ruckartigen Lastwechseln in schnell gefahrenen Kurven, alternativ in langsamen Kurven mit rutschiger Fahrbahn.

jepp!

Das im Winter oftmals propagierte Gewicht("Sack Zement") im Kofferraum ist aber in Sachen Fahrstabilität kontraproduktiv. Es verbessert zwar den Anpressdruck auf die antreibenden Räder bei schlechtem/glatten Untergrund beim Anfahren, sogrt aber dafür, daß das Heck beim tatsächlichen Fahren eher unkontrollierbarer wird.

Nein, das ist falsch. Mehr Gewicht auf der Hinterachse ist gut für Traktion und Seitenführungskräfte, diese beiden Kräfte sind nämlich physikalisch identisch. Ein Reifen kann entweder Traktion oder Seitenführungskräfte oder Bremskräfte aufbauen. Die Summe aller Kräfte ist dabei immer gleich.

Viele Grüße

Kai

Re: Mal was grundsätzliches zum Driften

Shadow1st 525eta, Wednesday, 10.11.2004, 19:26 (vor 8025 Tagen) @ Frank Diederichsen


Als Antwort auf: Mal was grundsätzliches zum Driften von Frank Diederichsen am 10. November 2004 13:42:15:


Moin,
ersmal Vorweg - ich hab mir die anderen Antworten noch nicht durchgelesen...

Also, da ich hier mal von eigenen Erfahrungen berichten kann <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>:
Wenn das Heck schon auf den Weg ist, den Vorderbereich zu überholen, dann sollte man langsam Gas wegnehmen. Die Betonung liegt auf LANGSAM. Auf diese Weise holst du Geschwindigkeit vom Heck und bremst die Drehbeschleunigung ab. Gegenlenken natürlich nicht vergessen.

Wer einfach vom Gas geht (Fuß schnell runternehmen), der schießt sich selbst ab. Das Heck geht dann zwar auch zurück, nimmt dabei aber soviel Schwung auf, das es gleich in die andere Richtung ausbricht. Normalerweise hat man dann schon verloren und man sollte nach genug Platz zum Ausdrehen Ausschau halten.

Und ich finde, es gehört schon ein wenig Überwindung des eigenen Schweinehundes sowie Erfahrung dazu, beim Driften eben nicht "vor Schreck" einfach das Gas loszulassen.

Ich bin zwar erst 19 Jahre alt, aber durchaus schon Drifterfahrung <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>

Grüße
Hansi

Mahlzeit, liebe Freunde der angetriebenen Hinterachse,
sagt, wenn beim Hecktriebler das selbige etwas zu knackig rumkommt, dann sollte man doch eigentlich Gas wegnehmen, oder? Ist vielleicht eine etwas dämliche Frage, aber vor Jahrenden habe ich mal in irgendeinem Autokäseblatt gelesen, dass die alten Elfer (*schwärm, schwelg*) im Gegentum mit einem beherzten Gasstoß zu bändigen waren. Hmm..., der 2.4er bei NFS Porsche ist mir auf die Art und Weise immer weggeflogen<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/gruebel.gif alt=gruebel>.
Ansonsten kann ich mich zum Themal Schleuderfreudigkeit des E28 nur meinen Vorrednern anschließen, ich finde das Ding hat, speziell als Automatik-eta, schon was nasenbärig Frontlastiges.
Beste Grüße, Frank

Meine Homepage - Waynes Interressiert....

Noch was ergänzend....

Shadow1st 525eta, Wednesday, 10.11.2004, 19:34 (vor 8025 Tagen) @ Shadow1st 525eta


Als Antwort auf: Re: Mal was grundsätzliches zum Driften von Shadow1st 525eta am 10. November 2004 19:26:17:

Ist vielleicht eine etwas dämliche Frage, aber vor Jahrenden habe ich mal in irgendeinem Autokäseblatt gelesen, dass die alten Elfer (*schwärm, schwelg*) im Gegentum mit einem beherzten Gasstoß zu bändigen waren. Hmm..., der 2.4er bei NFS Porsche ist mir auf die Art und Weise immer weggeflogen

*argh* Ich glaub, das kann man für alle geltend machen:

VERSUCHT es nicht einmal die Erfahrungen von nem Computerspiel auf der Straße umzusetzen. Es gibt wenn überhaupt nur ein halbes Dutzend Rennspiele, die die echten physikalischen Verhältnisse einigermaßen simulieren. Und die Need-For-Speed-Reihe gehört nicht dazu.

Und das mit dem "beherzten Gasstoß" kann durchaus richtig sein - das hängt aber immer davon ab wie schnell man gerade ist und in welche Richtung man hin will.


Meine Homepage - Waynes Interressiert....

Re: Deswegen Gas wegnehmen und Kupplung treten - ganz wichtig: üben üben üben!

Kai R., Wednesday, 10.11.2004, 19:51 (vor 8025 Tagen) @ Shadow1st 525eta


Als Antwort auf: Re: Mal was grundsätzliches zum Driften von Shadow1st 525eta am 10. November 2004 19:26:17:


Re: jein

ChrisAS, Thursday, 11.11.2004, 00:21 (vor 8025 Tagen) @ Kai R.


Als Antwort auf: Re: jein von Kai R. am 10. November 2004 19:03:54:

Hallo,

Ebenfalls Hallo. ;-)

Das im Winter oftmals propagierte Gewicht("Sack Zement") im Kofferraum ist aber in Sachen Fahrstabilität kontraproduktiv. Es verbessert zwar den Anpressdruck auf die antreibenden Räder bei schlechtem/glatten Untergrund beim Anfahren, sogrt aber dafür, daß das Heck beim tatsächlichen Fahren eher unkontrollierbarer wird.

Nein, das ist falsch. Mehr Gewicht auf der Hinterachse ist gut für Traktion und Seitenführungskräfte, diese beiden Kräfte sind nämlich physikalisch identisch. Ein Reifen kann entweder Traktion oder Seitenführungskräfte oder Bremskräfte aufbauen. Die Summe aller Kräfte ist dabei immer gleich.

Nett gesagt, aber was passiert, wenn die aufgebrachte Kraft irgendwann zu niedrig ist? Dann arbeitet das Gewicht gegen Dich. Womit kann man wohl besser(kontrollierter) driften, mit nem 1100kg E30 oder einer 2t-S-Klasse aus den 90ern?

Ich habe meinen Grenzbereich auf Eis&Schnee lieber eher kontrollierbar, als 3km/h höher und drüber hinaus eher unkontrollierbar.

Viele Grüße
Kai

Gruß zurück, Christian
PS: Auf trockener Strasse hab ich gern Gewicht im Kofferraum, da man so die alten BMW's auf eine Gewichtsverteilung von 50:50 drücken kann, aber gerade bei Eis&Schnee hab ich das Auto lieber mit so wenig Gewicht wie möglich.


Sowohl als auch...

Frajo, Thursday, 11.11.2004, 08:21 (vor 8024 Tagen) @ ChrisAS


Als Antwort auf: Re: jein von ChrisAS am 11. November 2004 00:21:38:


<font color="0000FF[/link]und noch mal Hallo an die anderen beiden Niederrheiner...</font>

Hallo,

Ebenfalls Hallo. ;-)

Das im Winter oftmals propagierte Gewicht("Sack Zement") im Kofferraum ist aber in Sachen Fahrstabilität kontraproduktiv. Es verbessert zwar den Anpressdruck auf die antreibenden Räder bei schlechtem/glatten Untergrund beim Anfahren, sogrt aber dafür, daß das Heck beim tatsächlichen Fahren eher unkontrollierbarer wird.

Nein, das ist falsch. Mehr Gewicht auf der Hinterachse ist gut für Traktion und Seitenführungskräfte, diese beiden Kräfte sind nämlich physikalisch identisch. Ein Reifen kann entweder Traktion oder Seitenführungskräfte oder Bremskräfte aufbauen. Die Summe aller Kräfte ist dabei immer gleich.

<font color="0000FF[/link]Ihr habt natürlich beide Recht. Der Sack Zement im Kofferraum (oder der prall gefüllte 100l Gastank http://www.click-smilie.de/sammlung0903/grinser/grinning-smiley-003.gif) verbessern natürlich die Traktion und damit sowohl die übertragbaren Antriebs- und/oder Seitenführungskräfte !
Das Problem beim Zusatzgewicht im Kofferraum ist die Gewichtszunahme an/hinter der Hinterachse, die auch eine Verlagerung des Fahrzeuggesamtschwerpunktes nach sich zieht. <small>(Dadurch wird der eher gutmütig konstruierte E28 dann schnell zur Heckschleuder.)</small>

Je weiter das Gewicht nun hinten liegt (Zementsack vor dem Heckblech) umso mehr bauen sich hier auch Fliehkräfte auf, die in Kurven ggfs. <small>(bei rutschender Lagerung - ganz sicher)</small> eine gefährliche Eigendynamik in die Heckpartie bringen und damit den Traktionsgewinn mehr als völlig aufzehren können.
</font>

Nett gesagt, aber was passiert, wenn die aufgebrachte Kraft irgendwann zu niedrig ist? Dann arbeitet das Gewicht gegen Dich. Womit kann man wohl besser(kontrollierter) driften, mit nem 1100kg E30 oder einer 2t-S-Klasse aus den 90ern?

<font color="0000FF[/link]Das Fahrzeuggesamtgewicht spielt natürlich nach E=mc² auch eine wichtige Rolle, da gerade bei herabgesetzten Reibbeiwerten <small>(Glätte durch Laub/Schnee/Eis)</small> die möglichen Führungskräfte so weit reduziert sind/werden, daß der eigentlich "viel schwerer wiegende" Faktor <b>c²</b> zwangsläufig so weit herabgesetzt werden muß, daß hierbei <b>m</b> eine "gewichtigere" Rolle bekommt.

Wer mal auf Schnee und Eis einen Polo und eine S-Klasse (beide auf Sommerreifen) angeschoben hat, damit sie über die Kreuzung kommen, der weiss, wovon ich rede...
</font>

Ich habe meinen Grenzbereich auf Eis&Schnee lieber eher kontrollierbar, als 3km/h höher und drüber hinaus eher unkontrollierbar.

Viele Grüße
Kai

Gruß zurück, Christian
PS: Auf trockener Strasse hab ich gern Gewicht im Kofferraum, da man so die alten BMW's auf eine Gewichtsverteilung von 50:50 drücken kann, aber gerade bei Eis&Schnee hab ich das Auto lieber mit so wenig Gewicht wie möglich.

<font color="0000FF[/link]Stimmt, Du wolltest doch eh auf LPG umsteigen...
Da kannst Du dann den Sandsack zu Hause lassen. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>(der Tank allein kommt schon auf 30-50 kg)
Bytheway - was macht denn der Umbau ? Lange nix mehr von Dir gehört...

Viele Grüße

Frajo</font>

Re: Mal was grundsätzliches zum Driften

Frank Diederichsen, Thursday, 11.11.2004, 13:45 (vor 8024 Tagen) @ 525Rainer


Als Antwort auf: Re: Mal was grundsätzliches zum Driften von 525Rainer am 10. November 2004 17:57:06:


Hallo Rainer,

wenn man probieren will wie sich der e28 im grenzberreich einigermassen stabil >halten lässt macht man das am besten auf ner nassen strasse und nicht

hmmm...ja, auf einer "meiner" Strecken ist jetzt ein etwas größerer Kreisel dazugekommen, meistens fahre ich da spät abends lang. Obwohl, ich sehe mich schon mit weit aufgerissenen Augen gegen die Verkehrsinsel donnern...

im schnee weil wenn 1.2t mal auf schnee unkontrolliert ins rutschen kommen >dann prost mahlzeit.

Och ja, oder wenn man mit 1.5t 200D und Tempo 80 an einem Opel vorbei will und plötzlich leicht irritiert feststellt, dass man sich auf sog. Blitzeis befindet. Einzig tröstlich an der Sache ist, dass selbst die Instruktoren vom Sicherheitstraining, dass ich in der Folge mal besucht haben, darauf erwidert haben, dass es eben Situationen gibt, in denen mal einfach abfliegen muss.

Beste Grüße, Frank


, Monday, 22.05.2006, 08:43 (vor 7467 Tagen) @

- kein Text -

, Monday, 22.05.2006, 10:01 (vor 7467 Tagen) @

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, Monday, 22.05.2006, 10:51 (vor 7467 Tagen) @

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, Monday, 22.05.2006, 10:55 (vor 7467 Tagen) @

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, Monday, 22.05.2006, 13:36 (vor 7467 Tagen) @

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, Monday, 22.05.2006, 13:38 (vor 7467 Tagen) @

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, Monday, 22.05.2006, 14:56 (vor 7467 Tagen) @

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, Monday, 22.05.2006, 15:19 (vor 7467 Tagen) @

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, Monday, 22.05.2006, 19:44 (vor 7467 Tagen) @

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, Monday, 22.05.2006, 20:36 (vor 7467 Tagen) @

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