Re: Stehbolzen Auslasskrümmer M21 / 524td (Allgemein)
Als Antwort auf: Re: Stehbolzen Auslasskrümmer M21 / 524td von alex am 21. Dezember 2002 19:38:58:
Moin,
ergänzend zum Tip von Alex vielleicht noch der Hinweis auf ein "Ausdrehwerkzeug".
Auch mir ist das schon ein paar mal passiert.
Ich habe mir schließlich ein Werkzeug organisiert, das einem Gewindeschneider ähnelt, nur daß er Linksgewinde hat und Steigung und Durchmesser zunehmen.
Hierzu muß man, wie Alex beschrieben hat, den Bolzen aufbohren. Setzt man diesen "Dorn" dann am vorgebohrten Loch an und dreht in die richtige (!) Richtung, frißt er sich in den Bolzen hinein und dreht den Rest heraus.
Vor dieser Anwendung habe ich Bohrung und Bolzenrest mit Rostlöser "eingeweicht".
Viel Erfolg und allen einen schönen Advent,
E.
Hallo,
mir auch schon mal an einem 745er Motor passiert (Einlaßseitig)
Ich habe den Kopf überholt,und wollte ihn dazu komplett auseinandernehmen.
Gesagt,getan.
Nur der eine Stehbolzen wollte um´s verrecken nicht raus.
Ich habe alle Trick´s angewannt.
Es war so,als ob er "Eins" mit dem Material geworden ist.
Also ist er schlieslich abgebrochen.
Ich habe den gebrochenen Stift mittig angekörnt,und mit einem Bohrer aufgebohrt.
Wenn man den richtigen Bohren wählt,bleibt dann noch eine dünne Wand mit den Gewindegängen stehen.(Vorausgesetzt man hat sauber gekörnt)
Anschließend habe ich seitlich mit einem kleinen Schraubendreher die Schraube bzw. den Bolzen zusammen geklopft.
So ging der Bolzen dann raus.
Erfahrungsgmäß ist solch eine Operation eher selten nötig.
Meist hilft gutes Zureden,und die Bearbeitung mit einem feinem Schraubendreher/Hammer.
Solche Schraubenbolzen klopfe ich meist auf.Einfach den Schraubendreher an der Kante ansetzen,eine Kerbe einschlagen,und dann entgegen dem Uhrzeigersinn aufklopfen.
Ist Gefühlssache.
alex