Erstes Lebenszeichen nach Pumpentausch TdA (Allgemein)
Ein kurzes, laut meckerndes Lebenszeichen hat mein Motor nach dem Tausch der undichten Pumpe gegen eine andere, die vor dem Ausbau gut lief , von sich gegeben. Nebenbei wieder ein wichtige Erkenntnisse über unsere M20/21 5er gemacht: sie sind definitiv keine Freiläufer. Ich hatte nach dem ich den Zahnriemen über das Pumpenrad gelegt hatte vor diesen zu spannen. Laut Korp soll man dazu einmal gegen den Uhrzeigersinn den Motor durchdrehen. Das geht Beim M21 wohl nicht, es tat sich nichts ausser einem Riemenstau mit verwurschtelten Zeitmarken. Ich konnte also den Motor nicht mehr durchdrehen, weil er auf ein Ventil traf und blockierte. Also immer brav den Riemen tauschen, werte Mitglieder.
Der erste Startversuch brachte nichts. Meine Überlegung führte dazu, dass der OT den ich unten an der vorderen Schwungscheibe abgelesen habe, nicht der Einspritzzeitpunkt war, sondern der Auspuff OT. Die Erklärung ist, dass sich Pumpe und Nockenwelle mit halber Kurbelwellendrehzahl drehen. Nachdem ich die Pumpenmarkierung um 180° gedreht habe, kam nach langem Orgeln mit Vollgas ein holperiges, starkt nagelndes Lebenszeichen, was kein Vergleich war zu dem seidigen Lauf beider Motoren vor der Aktion. Vielleicht war meine Vorgehenswweise etwas naiv, weil ich annahm, dass ich alle Grundeinstellungen wie Gaszug und die Hebelstellung übernehmen könnte. Weiterhin werde ich die Fotos die ich reichlich vor dem Ausbau geschossen habe desbezüglich auswerten, wie die genaue Stellung des Pumpenzahnrads zu dem der Nockenwelle war. Ich vermute einen zu frühen Einspritzbeginn und werde eine Kerbe Richtung spät stellen. Vielleicht morgen, heute muss Ethanol helfen die Enttäuschung zu verwinden. Gleich mit anderen E 28 Freunden erst mal auf Hybrid umschalten, harhar.
Schönen Samstag abend wünscht
Stephan