Re: ich sehe da jetzt keinen großen Widerspruch (Allgemein)
Als Antwort auf: Nicht nur das: Es gibt zu VIELE Produkte! (mvT) von Heiko am 06. Dezember 2007 12:33:19:
Mit Schleifpaste kannst Du JEDEN Lack bearbeiten, wenn er alt, zerkratzt, blind oder sonstwie durch Alterungs- oder sonstige Einflüsse unansehlich geworden ist. Es ist sogar sehr empfehlenswert, dies vor dem Polieren je nach Zustand in entsprechender Intensität unabhängig von Alter des Fahrzeugs zu bewerkstelligen. Denn NUR SO bekommst Du oberflächige Schäden und auch Gebrauchsspuren entfernt. Mit der Hand wirst Du allerdings niemals zu dem Ergebnis kommen wie mit einer vernünftigen Poliermaschine.
ok
Das Verarbeiten der Paste genau wie der nachfolgenden Politur sollte stets auf einer eingegrenzten Fäche von feucht verteilt bis zum auspolieren mit entsprechenden und erreichbaren Glanzgrad in EINEM Schritt durchgeführt werden. Verteilst Du als Erstes die Paste oder Politur auf dem ganzen Fahrzeug und trägst sie nach dem Antrocknen ab, sind die Mittelchen erstens wirkungslos und zweitens holst Du Dir einen Wolf, da das Produkt auf dem Lack klebt wie sonstwas. Im zweiten Gang wird dann poliert, um den Glanzgrad zu erhöhen und eventuelle Polier-/Schleifspuren zu entfernen. Damit das Ganze eine Weile hält, wird versiegelt.
das habe ich entsprechend so gesagt
Da das Sortiment an verfügbaren Pflegeprodukten unüberschaubar geworden ist und jeder Hersteller seine Mittel als am Besten preißt, sollte das genommen werden, mit dem man die beste Erfahrungen gesammelt hat. Es ist übrigens nicht entscheidend, wie teuer ein Produkt ist, sondern wie man schlußendlich mit wieveil Materialeinsatz und Aufwand ans Ziel kommt.
Zustimmung was die Politur angeht. Was die Reinigung angeht ist RotWeiss aber ziemlich genial. Profis mögen bessere Produkte haben, im Amateurbereich habe ich noch nichts besseres gesehen
Nochwas zum Lack, speziell 2-Schicht. Du schreibts oben, daß man einen Metalliclack bis auf die Farbe polieren muß, um Fehler zu entfernen. Das ist grundsätzlich falsch, denn dann hast Du den Lack zerstört.
ich schreibe oben, dass man einen Metalliclack nicht bis auf die Farbe polieren darf! Was die Nützlichkeit von starken Reinigern auf Metalliclack entschieden einschränkt, da man eben nicht an die Farbe drankommt. Ich habe z.B. RotWeiss noch nicht auf Metalliclacken oder auf späten Unilacken mit Klarlack probiert. Meinst Du, das taugt trotzdem?
Was auch immer wieder für Verwirrung sorgt ist die Tatsache, daß oftmals für Unilacke und Metalliclacke seperate Mittelchen zur Auswahl stehen. Das ist auch nur noch eingeschränkt richtig, da die meisten Fahrzeughersteller alle Fahrzeuge mit Klarlack überziehen. Bei den deutschen Fabrikaten ist es mit wenigen Ausnahmen seit Mitte der 90er so, Transporter und LKWs mal ausgenommen, da diese meist billigere, aber widerstandsfähigere Einschicht Unilacke verpaßt bekommen. Soll heißen, daß Du für die Pflege und Aufarbeitung der Lacke nehmen kannst, was Du willst, da die Oberfläche die Gleiche ist. Anders ist es freilich bei unseren alten BMWs. Die sind noch mit guten alten Akryllacken getüchnt, wo es noch Spaß macht, sie zu bearbeiten, weil immer ein perfektes Ergebnis rauskommt(Optischen Neulack, nahezu Kratzerfrei kann ich in diesen Fällen garantieren und nix mit Zuschmieren oder Füllen wie oft angeboten bei einigen Politurherstellern), solange noch der Origihnallack vorhanden ist. Allerdings ist der Aufwand schon immens, da die Kisten doch schon 20 Jahre alt sind und teilweise außer Waschanlagen und Regen nichts anderes Abbekommen haben.
Einverstanden. Da kann ich Dir auch Vergleichsbilder posten.
Wo war jetzt der Dissens?
Grüße
Kai