Die Euro 2 Aktion E12 und E28 IG für den Eta   |   Online-ETK   |   Online-ETK (modern)
Bild des Tages

Vermutung (Markt: Biete und Suche)

Eric65, Straubing, Monday, 03.10.2011, 22:46 (vor 5279 Tagen) @ kiefer

...was Wolfgang meinte war, dass die Keuzgelenke bei einer Kardanwelle symetrisch verbaut sind, also die Gelenkkreuze hinten und mittig paralell stehen und auch der Eingriff der "Zangen" an den Gelenkkreuzen identisch ist. Dadurch ergeben sich eigentlich nur 2 Einbaulagen, original wie ab Werk und einmal um 180 Grad verdreht.
(Wild zusammenstecken mit 32 verschiedenen Stellungen kann man das Teil natürlich schon...;-) )

Anderes Problem...das Kardanwellenmittellager muß "vorgespannt" eingebaut werden!(Glaube ca. 1cm entgegen der Fahrtrichtung vorspannen.)
Geschieht dies nicht, kann der Kardan bei sehr niedrigen Drehzahlen ganz leicht am Mittelgelenk "einknicken" und läuft dann unrund, bis sich der Kardan durch seine Rotation wieder selbst zentriert. Sind die Nadellager der Kreuzgelenke schon etwas eingelaufen, also haben schwergängige Stellen, so dauert der Vorgang des "Selbstzentrierens" immer länger, der Kardan läuft unrund, mit stärker werdenden Vibrationen bis hin zum lauten Brummen. Letztendlich wird dadurch die Gummiaufhängung des Mittellagers zerstört, der Kardan kann dann polternd gegen die Mittellagerführung schlagen...ist dann natürlich der Totalschaden für das Teil.

Gruß Eric


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum