..dooooch! (Technik und Reparaturen)
Wird bei einem katvorbereiteten Fzg. der Katalysator nachgerüstet fällt die Leistung auf das Niveau eines Fzg. mit Werkskat ab!
Die Leistungsminderung erfolgte alleine schon durch den im Abgasstrang nun vorhandenen Kat, der den "freien Abzug" der Abgase behinderte und durch die Erkennung der Lambdasonde am Steuergerät, dass dann auf andere Kennfelder umschaltete und den Regelkreis aktivierte, der ebenfalls nicht gerade leistungsfördernd ist.
Ob die "Leistungsminderung" neben der Katanerkennung (Schadstoffklasse) bei Katnachrüstung auch im Brief vermerkt wurde ist mir zwar nicht bekannt, aber alle, die einen Kat in Katvorbereitet nachgerüstet haben, klagten anschließend über Leistungsmangel. ...das war halt einfach in den 80ern so.
Katvorbereitete Fahrzeuge, die ohne Kat ausgeliefert wurden mussten mit der selben miesen Normalbenzinqualität auskommen wie Fahrzeuge mit Kat. (durften natürlich auch mit verbleitem Superbenzin betankt werden, solange kein Kat nachgerüstet war.) Es gab kein hochoktaniges bleifreies Superbenzin, deshalb entsprechen katvorbereitet Fahrzeuge mit nachgerüstetem Kat denen mit Werkskat und sind immer niedrigverdichtet. (natürlich nur im selben Modelljahr.)
...und ob ein niedrig verdichteter M106 3.5er nun 185PS oder 192PS (oder sonstwas) hat, an die 218PS der Hochverdichteten kommt er niemals ran.
Gruß Eric