Unterhaltskosten und Empfehlungen - liebäugle mit einem 520er (Allgemein)
Hallo,
wir sind bereits stolze Besitzer eines kleinen E30 und haben uns vor einigen Wochen in einen 520i verliebt, der bei unserem Ortshändler steht und uns - seit wir ihn erspäht haben - nun jeden Tag beim Vorbeifahren anlächelt. Er ist der nahezu identische große Bruder unseres E30 (gleiches Baujahr, gleiche Farbe und nahezu gleicher Kilometerstand) und - Super-Pluspunkt - hat sogar eine abnehmbare AHK.
Bislang haben wir ein Firmenfahrzeug, dass uns auch zur privaten Nutzung zur Verfügung gestellt wird. Einen neuen 3er, der uns über den Steueranteil (geldwerter Vorteil) monatlich durchaus auch eine ganze Stange Geld kostet. Der E30 ist das private Zweitfahrzeug und wird deutlich weniger genutzt.
Es steht uns frei, wieder einen Firmenwagen zu nehmen, oder privat einen Wagen zu kaufen und die geschäftlichen Kilometer gegenüber der Firma abzurechnen. Nun hadern wir also, weil uns der 520 durchaus gefallen würde....
Wir haben keine Erfahrungswerte bezüglich der Unterhaltskosten für einen älteren 5er. Benzinverbrauch, Steuern, Versicherung, Reifen, und solche Sachen, wieviel mehr er verbraucht und kostet, wenn er einen Wohnwagen durch Italien ziehen soll. So ein bis zweimal im Jahr möchten wir mit Wohnwagen Urlaub in Italien machen. Bislang ging das auf Lasten des Firmenwagens. Hat hier im Forum vielleicht auch jemand einen E28 mit AHK und gelegentlich einen Wohnwagen dran hängen? Der aktuelle Firmendreier ist ein Diesel, schluckt normalerweise so um 5-6 Liter, mit Wohnwagen dran 8-9 Liter (maximal).
Zu dem guten Stück, dass wir ins Auge gefasst haben: 520iA Limousine, BJ 89, 132Tkm, 129PS Benziner, 8-fach bereift, 1. Hand, scheckheftgepflegt, diverse Ausstattung (Klima, ABS, ZV, AHK, Automatik, etc..).
Noch ein Problem gibt es bei der Sache: Wir könnten den aktuellen Firmenwagen frühestens in 1 Jahr ablösen. Der E28 steht zwar schon seit ein paar Monaten bei unserem Händler, aber dass er über ein Jahr dort steht und auf uns wartet, ist unwahrscheinlich. Wir - so bescheuert das klingen mag - überlegen tatsächlich, ihn zu kaufen und gut ein Jahr lang in einer Garage still zu legen, ehe wir ihn neu zulassen und dann erst nutzen. Grundsätzlich möglich? Wie lange darf ein Fahrzeug abgemeldet sein und ab wann gilt es als stillgelegt? Zur Wiederanmeldung benötige ich dann ein Vollgutachten, richtig? Was heißt das im Klartext und was kostet das? Was müssen wir beim "Einlagern" eines Fahrzeugs beachten, damit es in der Zwischenzeit keinen Schaden nimmt?
Ich weiß, das klingt alles unheimlich unvernünftig, aber der Wagen wäre so ein persönlicher Wunschtraum von uns. Wenn wir ihn nächstes Jahr erst entdeckt hätten, wenn grad sowieso ein neues Fahrzeug fällig wäre, ich glaube wir hätten sofort zugeschlagen. So aber steht er jetzt schon da. Und es bleibt eben auch immernoch die Überlegung, ob es sich wirklich lohnt, alle anfallenden Kosten selbst zu tragen und auf einen Firmenwagen zu verzichten....
Was ratet ihr uns?