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Re: Mal was grundsätzliches zum Driften (Allgemein)

525Rainer, Wednesday, 10.11.2004, 17:57 (vor 8025 Tagen) @ Frank Diederichsen


Als Antwort auf: Mal was grundsätzliches zum Driften von Frank Diederichsen am 10. November 2004 13:42:15:

<center>http://www.extremzertifikator.de/E28/liebig002.jpg</center>


Hallo,

driften ist für mich was anderes als rumrutschen im schnee. im schnee ist kontrolliertes driften mit normalen winterreifen eh nur im schneckentempo möglich. und das ist auch nicht gefährlich.

Gefährlich wirds wenn der E28 oder auch andere Autos ungewollt ins rutschen kommen zum beispiel in ner trockenen Landstrassenkurve die plötzlich glatt ist oder wenn der untergrund nicht glatt aussieht. Deswegen zählt der tip: "einfach langsam fahren" auch nicht weil dann müsste man immer nur 30 fahren da es im winter jederzeit möglich ist dass die strasse hinter der kurve schneebedeckt ist von ner verwehung usw.
Da ist es dann egal ob der wagen grundsätzlich ein unter oder übersteuerer ist weil das ziel soll dann sein das der wagen überhaupt nicht ins rutschen, ausbrechen usw kommt. Denn jeder Hecktriebler egal ob er jetzt ins untersteuern oder übersteuern baulich verändert wurde bricht aus wenn der kraftschluss nicht schonend auf die hinterräder gebracht wird.
Also würde ich nicht driften üben sondern ich würde üben wie man in der kurve möglichs so vom gas geht bzw gas gibt, einlenkt oder zurückschaltet das so wenig brems oder drehmoment wie möglich an die hinterräder gelangen.
Die E28 Pedalerie ist für Zwischengas sehr umständlich gebaut, kann aber auch an meinen grossen füssen liegen. aber dass ist dann eine übung für fortgeschrittene die man für sportliches fahren und für flüssiges sicheres fahrern im winter gut gebrauchen kann. anbremsen, währendessen mit der ferse dem stehenden gaspedal unten einen stoss geben, kuppeln, zurückschalten. wenn der gassstoss kurz vor dem einkuppeln erfolgte, dann ist das ein ruckfreier übergang auch wenn man den zweiten gang in hohen drehzahlen vor der kurve reinknallt. übt man am besten auf nasser strasse. wollt eh mal ein fussraumvideo machen wie das aussieht weil man das nicht richtig erklären kann.
wenn er doch mal rutscht: gegenlenken, gas möglichst konstant halten und wenn ein dreher/crash unvermeidbar ist kann man sich aussuchen in welcher position man in den graben fliegen möchte wenn man früh genug feste auf die bremse tritt. dann friert man quasi die position in der der wagen sich befindet annähernd ein. das hilft aber nicht mehr wenn der wagen abruppt und schnell dreht.

wenn man probieren will wie sich der e28 im grenzberreich einigermassen stabil halten lässt macht man das am besten auf ner nassen strasse und nicht im schnee weil wenn 1.2t mal auf schnee unkontrolliert ins rutschen kommen dann prost mahlzeit. wenns nass genug ist und man keine 275er walzen drauf hat dann geht das mit nem 520er und nem eta genauso. vid dazu anbei.

grüsse rainer

Mahlzeit, liebe Freunde der angetriebenen Hinterachse,
sagt, wenn beim Hecktriebler das selbige etwas zu knackig rumkommt, dann sollte man doch eigentlich Gas wegnehmen, oder? Ist vielleicht eine etwas dämliche Frage, aber vor Jahrenden habe ich mal in irgendeinem Autokäseblatt gelesen, dass die alten Elfer (*schwärm, schwelg*) im Gegentum mit einem beherzten Gasstoß zu bändigen waren. Hmm..., der 2.4er bei NFS Porsche ist mir auf die Art und Weise immer weggeflogen<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/gruebel.gif alt=gruebel>.
Ansonsten kann ich mich zum Themal Schleuderfreudigkeit des E28 nur meinen Vorrednern anschließen, ich finde das Ding hat, speziell als Automatik-eta, schon was nasenbärig Frontlastiges.
Beste Grüße, Frank

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