Re: Mal was grundsätzliches zum Driften (Allgemein)
Als Antwort auf: Mal was grundsätzliches zum Driften von Frank Diederichsen am 10. November 2004 13:42:15:
Moin,
ersmal Vorweg - ich hab mir die anderen Antworten noch nicht durchgelesen...
Also, da ich hier mal von eigenen Erfahrungen berichten kann <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>:
Wenn das Heck schon auf den Weg ist, den Vorderbereich zu überholen, dann sollte man langsam Gas wegnehmen. Die Betonung liegt auf LANGSAM. Auf diese Weise holst du Geschwindigkeit vom Heck und bremst die Drehbeschleunigung ab. Gegenlenken natürlich nicht vergessen.
Wer einfach vom Gas geht (Fuß schnell runternehmen), der schießt sich selbst ab. Das Heck geht dann zwar auch zurück, nimmt dabei aber soviel Schwung auf, das es gleich in die andere Richtung ausbricht. Normalerweise hat man dann schon verloren und man sollte nach genug Platz zum Ausdrehen Ausschau halten.
Und ich finde, es gehört schon ein wenig Überwindung des eigenen Schweinehundes sowie Erfahrung dazu, beim Driften eben nicht "vor Schreck" einfach das Gas loszulassen.
Ich bin zwar erst 19 Jahre alt, aber durchaus schon Drifterfahrung <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif alt=zwinker>
Grüße
Hansi
Mahlzeit, liebe Freunde der angetriebenen Hinterachse,
sagt, wenn beim Hecktriebler das selbige etwas zu knackig rumkommt, dann sollte man doch eigentlich Gas wegnehmen, oder? Ist vielleicht eine etwas dämliche Frage, aber vor Jahrenden habe ich mal in irgendeinem Autokäseblatt gelesen, dass die alten Elfer (*schwärm, schwelg*) im Gegentum mit einem beherzten Gasstoß zu bändigen waren. Hmm..., der 2.4er bei NFS Porsche ist mir auf die Art und Weise immer weggeflogen<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/gruebel.gif alt=gruebel>.
Ansonsten kann ich mich zum Themal Schleuderfreudigkeit des E28 nur meinen Vorrednern anschließen, ich finde das Ding hat, speziell als Automatik-eta, schon was nasenbärig Frontlastiges.
Beste Grüße, Frank