Kombiinstrument Fragen - achtung, langer Text! (Allgemein)
Hallo Mark,
ich möchte Deine letzte Frage zuerst beantworten.
Meine Lösung hat sich im Laufe der Zeit geändert.
Zuerst habe ich auch (nach gründlich reinigen und entfernen der angefressenen Leiterbahnen)
die fehlerhaften Stellen überbrückt. Das Ganze ohne zu beachten, dass das Platinenmaterial
sich mit der Säure vollgesaugt hat.
Das ist zeitaufwendig, aber bringt die Platine ziemlich sicher wieder in Gang.
Langfristig wird das nicht halten, da die Säure wieder aus der Platine direkt an die
Leiterbahne kommt und diese erneut zerfrisst.
Dabei wurden die Platinen von mir zusätzlich lackiert um Oxidation zu vermeiden.
Das passiert nach ca 6-12 Monaten.
Dann habe ich versucht die Säure zu neutralisieren.
Aber offenbar reichen meine Kenntnisse der Chemie (bzw der Ansatz von Fachbeiträgen dazu) nicht
aus, um das dauerhaft zu beheben.
Nach 24 Stunden Einwirken das gleiche Vorgehen wie oben.
Ergebnis: hält ca 12 Monate, danach erneut Säurefrass.
Seit dem überbrücke ich zerstörte Leiterbahnen nur noch, wenn die Platine keine Flecken
(vollgesaugt mit Säure) mehr hat.
Mein Anspruch ist eher so, dass ich das Problem endgültig beheben will.
Sobald die Platine diese Verfärbungen hat, empfehle ich eine neue.
sind den die 3 Poligen nötig, bzw kann man die 3 Lötfahnen auch auf 2 Polige Lötfahnen auflöten, oder ist dann am Falschen gespart?
rein mechanisch geht das sicher, so lange der Konakt zuverlässig hergestellt wird,
wäre es egal
Die 500-600 mA sollte man einhalten, oder geht etwas kaputt wenn man 1500 mA einlötet?
da liegt ein wesentlicher Knackpunkt.
Die Platine (und die Lade-Mimik) ist für 450mAh ausgelegt.
Somit müsste man die 3-fache Zeit zum Laden aufbringen, nur um den Akku voll zu bekommen.
Bei NC-Akkus ist das "Nicht-Vollladen" eine üble Sache, sie altern unangemessen schnell.
Bei Ni-HM "soll" das nicht der Fall sein, aber ich habe ernste Zweifel
(belegt durch viele defekte Platinen mit NiMH) ob das wirklich so ist.
Viel eher komme ich zu der Ansicht, dass beide Akkutypen hier völlig unterfordert sind.
NC-Akkus lassen sehr schnell nach, bei den NiMH ist es nicht viel besser.
(bezieht sich ausschliesslich auf die Verwendung in der kleinen Platine, nicht auf sonstige Geräte)
Die letzten originalen der kleine Platinen haben Lithium Zellen verwendet.
Diese Variante verwende ich seit her immer.
Aber: hier muss die Platine an mehreren Stellen umgebaut werden damit sie stabil ist.
Früher kam es manchmal vor das die Transistoren beim Test dann abgeraucht sind, habe ich gelesen.
Muß man vorher was beachten, oder die Transistoren auch gleich mit tauschen?
irgendwann in den letzten Jahren hatte ich mal einen defekten Transistor, für die Ansteuerung vom Relais.
Da müsste man wirklich grobe Fehler machen, um Transistoren zu killen.
Aber: wenn Dir danach ist, die paar die drauf sind, sind billig.
Gruß
Andi
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