Re: Nimm mal ein Multimeter und messe die Impendanz der Lautsprecher... (Allgemein)
Als Antwort auf: Nimm mal ein Multimeter und messe die Impendanz der Lautsprecher... von Teilegott am 14. April 2003 11:14:49:
Und jetzt das ganze nochmal für die Nicht-Techniker unter euch...
Man nimmt so ein Multi-Messgerät... das sind diese Digitalen Anzeige-Dinger, wo
man Strom und sowas mit messen kann.
Dann bauste das radio aus und nimmst mal 2 Lautsprecherkabel, die zusammen
gehören... also zum Beispiel vorne links...
Dann stellst Du das digitale Messdingens auf OHM... das ist so ein "O", das
unten einer aufgesäft hat und wo einer unten dann 2 90°-Winkel angeschweisst
hat, damit das nicht umfällt... naja, so sieht dann ungefähr das Ohm-Zeichen
aus...
Der Wert, der dann auf deinem Messgerät stht müsste so um die 4 liegen... also
4 OHM... sollten es weniger sein, hast Du das Problem gefunden... sollte es
mehr sein... kein Thema... das Problem liegt im Radio.
Wer misst, misst Mist.
Und wer viel misst, misst viel Mist.
Was du da misst, ist nicht die Impedanz, sonderen der Gleichstromwiderstand
der Lautsprecher samt Kabel.
Der Gleichstromwiderstand liegt i.d.R. niedriger als 4 Ohm, von der
Messgenauigkeit des Mulitmeters will ich mal nicht reden. Die macht
dir bei 4 Ohm aus der Messung eine Grobschätzung.
Die Kabel sollten natürlich möglichst wenig Widerstand haben, aber
bei einer "Individualverkabelung" möchte ich da lieber keine Wetten
abschliessen 
Mein Radio wird auch relativ warm. Das liegt halt daran, dass die
Geräte immer mehr Schnickschmack drin haben und die Gehäuse und
Kühlkörper nicht größer werden.
Wer Nägel mit Köpfen machen möchte, schaltet einen kleinen
Verstärker hinter das Radio und entlastet dessen Ausgänge. Kost halt
Geld und macht Arbeit.
N.