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Keilriemenspannung (Allgemein)

Thomas404, Tuesday, 04.09.2007, 21:37 (vor 6977 Tagen) @ Diesel


Als Antwort auf: Wasserpumpe kaputtgespannt? von Diesel am 04. September 2007 20:44:59:


Servus beinand,

vielleicht interessiert es jemanden, was ich am 14.02.2006 in einem anderen Forum mal zum Thema "quietschender Keilriemen" von mir gegeben habe
(Originaltext unter http://forum.oldtimer-info.de/showmessages.afp?xid=764143 ):

(...) Ich würde mich dem Vorschlag Deines Tankwarts, einfach abzuwarten, anschließen - sofern die Lichtmaschine und was sonst noch an dem Riemen hängt, einwandfrei angetrieben wird.

Bei meinem Polo machte der Keilriemen nach 40.000 km Laufleistung kräftig Lärm, war aber korrekt gespannt und optisch einwandfrei. Irgendwann hat das Pfeifen von selber aufgehört, der Riemen ist jetzt fünf Jahre und 50.000 km älter, funktioniert einwandfrei und seit Jahren geräuschlos.

Zu starkes Spannen des Keilriemens ist sowieso schädlich für die Lager der Aggregate, die da dranhängen!
Auch die Lebensdauer des Riemens sinkt bei zu starker Spannung.
In der Lehre wurde mir beigebracht, lieber eher wenig Spannung als zu viel.

[Ergänzung am 04.09.2007:
Genau gesagt wurde mir beigebracht: Einen neuen Riemen darf man stärker spannen als einen gebrauchten, denn der neue wird sich noch ein bißchen längen und auf die Riemenscheiben einarbeiten.]

Peugeot gab übrigens früher folgende Anweisung: Auf dem ungespannten kalten Keilriemen zwei Markierungen in 100 mm Abstand anzeichnen und den Riemen spannen, bis sich der Abstand auf 102 bis 103 mm vergrößert. Und es wurde ausdrücklich untersagt, nachzuspannen, wenn nach einigen Stunden Laufzeit der warmgefahrene Riemen zu "schlagen" schien. <<<

Viele Grüße
Thomas



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