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td mit Pflanzenöl, oder eta mit Flüssggas? (Allgemein)

Diesel, Saturday, 30.06.2007, 12:26 (vor 7049 Tagen)

Nach einem halben Jahr eta-Fahren muß ich ernüchtert feststellen, daß der Wagen nicht wirklich für alles einsetzbar ist. So eignet sich der eta zwar vorzüglich als "Brötchenholundeinkaufsauto", aber für längere Strecken ist er bei den aktuellen Spritpreisen einfach zu teuer. Ganz besonders wenn wir mal wieder ein Schlacht-Mörchen aus dem tiefsten Süden bis nach Niedersachsen hochschleppen und dabei 1.000 bis 1.300km Gesamtentfernung bei erhöhtem Schleppverbrauch von durchschnittlich 13l/100km zusammen kommen, wird sowas ganz schnell unrentabel. Er zieht wie ein Esel, aber die Kosten - <b>BOAH!</b>

Weshalb ich momentan ernsthaft über einen Umbau des 95kW-eta-Automaten entweder auf tdA, oder LPG nachdenke. Die benötigten Teile für Dieselumbau (top td-Motor mit Auspuffanlage, Kühler und allem was man braucht) liegen hier auf Lager - das würde sich also anbieten. Der td ließe sich dann auch wieder schön auf Pflanzenöl umrüsten, was für uns Sinn ergibt, weil ohnehin ein ausschließlich Pflanzenöl tankender Mercedes vorhanden ist, für den wir mal eine ordentliche PÖL-Tankanlage mit 1.000l-Tank angeschafft haben. Bei Abnahme von 1.000l kostet der Liter Pflanzenöl (voll mineralöl-versteuert) z.Zt. knapp 82 Cent. Der Nachteil ist leider der, daß ein 90 bis 100% Pflanzenöl betriebener Motor sich aber praktisch nicht mehr für Kurzstreckenbetrieb eignet (jaja, soon schwuler Zweitank-Umbau ginge natürlich auch, aber dann kann ich ja gleich mit Diesel fahren...<img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/grmpf.gif alt=grmpf>). Für's ziehen schwerer Anhänger wäre Pflanzenölbetrieb natürlich die wirtschaftlichste und praktikabelste Lösung.

Oder Gas-Umbau? Da sind erst mal die Kosten von rund 1.500,- Euro vor. Vielleicht ließe sich ja eine gebrauchte sequenzielle Anlage für einen Sechszylinder für 500 bis 800,- Euro auftun, die ich selbst einbaue, aber auch das ist zzgl. des ganzen Eintragungsspektakels natürlich ein Haufen Geld.

Nachteil neben den Fixkosten für den Erwerb einer Gasanlage: geringe Reichweite und zugebauter Kofferraum, bei etwas gesteigerten Kosten als Pflanzenöl und dem erhöhten Verbrauch des Benziners gegenüber einem Diesel. Vorteil: Kurzstreckentauglich.

So, da stehe ich nun mit meinem Latein und weiß nicht recht weiter. Habe ich etwas vergessen oder falsch dargestellt, was bei Richtigstellung eine leichtere Entscheidung ermöglichen würde? Ich bitte um ein paar Schubser in die richtige Richtung, weil mich juckt irgendwie gerade der Schraubenschlüssel... [link]http://forum.mb124.de/mods/smileys/images/schrauben.gif" />

Grüße, Tom

PS: Den schwarzen pölbetriebenen tdA haben wir natürlich noch, aber der steht mit seiner Saisonzulassung ja noch bis August in der Scheune. Der wird auch auf jeden Fall bleiben. Hier geht's nur um den eta Automatik, den wir jeweils ein halbes Jahr (von Februar bis Juli) fahren.



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