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Re: "Quandt en Sprung" (Allgemein)

MP, Wednesday, 16.07.2003, 13:00 (vor 8478 Tagen) @ Frank Diederichsen


Als Antwort auf: Re: bitte die "clubkriege" nicht im freiem forum abhalten. von Frank Diederichsen am 16. Juli 2003 12:19:19:

Moin Rainer,
gab es eigentlich noch irgendetwas zwischen dem Barockengel und dem E3? Mir mutet der Sprung schlicht zu gewaltig an.
Beste Grüße, Frank

Eigentlich nicht.
In den 50ern gab es nur Barockengel u Isetten. Also ein programm nur für "Tagelöhner u Generaldirektoren", wie mal so treffend formuliert wurde.
Gut, einen 507 u 503 gab es auch u den BMW 600, aber das war die gleiche Problematik. Dadurch waren sie ja auch fast bankrott. Bei der Aktionärsversammlung, wo die Übernahme durch Mercedes beschlossen werden sollte, wurde ein Stück Wirtschaftskrimi geschrieben. Herbert Quandt (ein Nachbar von mir, naja, seine Nachkommen u seine Frau)war anwesend u hörte von dem neuen BMW 700. Ein Mercedes Mensch, der mit ihm befreundet war, sagte ihm, dass das Auto schon gut sei, wenn es gebaut werden könnte u so übernahm Quandt BMW. Der 700 wurde gebaut, er verkaufte sich gut (mein Vater hatte einen u der mag BMW gar nicht), daraufhin kam die neue Klasse, dann die daraus abgeleitete 02er Reihe, dann die großen E3. Vergleiche mal die Größen mit damaligen Sternenkreuzern. Paul Hahnemann "Nischen Paule" wollte sich absichtlich nicht mit Mercedes anlegen, nicht mal mit anderen Herstellern. Ein BMW war damals von der Größe, besonders in Bezug auf die Leistung, nicht zu vergleichen.
Erst mit dem E23 zielte man auf Mercedes, der sogar mehr Fondplatz bot als die Normalversionen von W116 u W126.
Ich streite sogar ab, dass E12 u E28 auf den W114 / W115 oder W123 zielte. Du kennst ja die Masse des W123 u des E28... Kein Vergleich eigentlich.

Gruß,

Carsten


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