zurück zur Intention des Gesetzgebers (Allgemein)
das ist die erste ebene,
das problem geht aber noch erheblich weiter - denn beim thema "H-Kennzeichen" schalten sich immer öfter größere medien (z.b. der spiegel: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-79805412.html sowie http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80075297.html) ein und sagen dem thema h-kennzeichen den kampf an mit dem argument: jetzt kommen die plastik-schüsseln der 80er...
Die Fachberichterstattung (hust) des ehemaligen Nachrichtenmagazins ist schon
länger immer mal wieder recht durchwachsen.
Jetzt ist ihnen also aufgefallen, dass Autos aus den 80ern 30 Jahre alt werden.
Was will man da noch sagen?
Wenn ich ein Gesetz mache, dass 30 Jahre alte Autos das H-Kennzeichen kriegen
können kann man sich sowas an den Fingern abzählen. O.K., ein Sp**g*l-Redakteur
vielleicht nicht, denn soviele Finger hat er schließlich nicht 
Irgendwann so um 2035 herum wird man sich beim Spiegel die Augen reiben und
erstaunt feststellen, dass jetzt sogar Autos mit Navi ein H kriegen. Wenns
das dann noch gibt.
Dass der Bestand schnell wächst ist genau dasselbe "Wunder": Auch der KFZ-Bestand
ist vor 30 Jahren entsprechend gewachsen, und prozentual bleibt halt dann so und
soviel über.
Und die Plastik-Dinger aus den 80ern sind selbstverständlich kein automobiles
Kulturgut. Wo kämen wir da auch hin...!
Am besten, man legt fest, dass nur noch drei Modelle überhaupt Oldtimer werden
können. Die DS, der Käfer und die Heckflosse. Der Rest sind ja bloß Autos.
So bleibt die Welt einfach, überschaubar und schön spießig.
N.