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Die Wärme is nich das Thema (Allgemein)

///MOTORWILLY, Grossostheim bei Aschaffenburg, Thursday, 27.06.2013, 19:43 (vor 4675 Tagen) @ M.S.

beim Glasperlstrahlen entsteht so gut wie keine Wärme. Allein schon durch den "Sturm " der in der Kabine herrscht. Das Thema is die Verdichtung der Oberfläche. Je nachdem welche Form das Werkstück hat, verzieht es sich mehr oder weniger.

Ganz einfaches Beispiel : Man nehme einen Blechstreifen, sagen wir mal 50 x 200 mm. Materialstärke 1,5 . So, das Ding strahlst Du einseitig. Der Streifen kommt als Rundbogen wieder aus der Kabine. Strahlst Du mit dem selben Druck die Gegenseite, geht die Verformung etwa zu 80 % zurück. Erhöhst Du den Druck um etwa 0,5 bar beim Gegenstrahlen von Anfang an, bekommst Du das Ding wieder ziemlich gerade.

Fakt is : Strahlen mit Glas verdichtet die Oberfläche, die selbige vergrössert sich und somit sind Materialspannungen vorprogrammiert.
Bei Sand kommt noch dazu das die Sache abrassiv is. Das heisst Du nimmst Material weg. Wenn du lange genug auf einer Stelle strahlst hast Du n Loch drin. Bei Glas nicht.

Ergo : Der Strahler sollte sich dieser Tatsache bewusst sein und damit umzugehen wissen. Besonders dann wenn er ein Bauteil in den Händen hält, was es nich an jeder Strassenecke zu kaufen gibt...

Richtig hingegen ist das die Oberfläche sehr schmutzempfindlich wird weil sie rauh ist. Aber das soll ja nich das Problem sein...

Grüsse, der Willy

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