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Konservierung des Achsträgers (Allgemein)

M.S., Straubing-Bogen, Tuesday, 05.11.2013, 19:30 (vor 4712 Tagen) @ daquertreiba
bearbeitet von M.S., Tuesday, 05.11.2013, 19:57

Das geht durchaus, feuerverzinken. Rosten wird da nur noch wenig. Auch wenn es im Fahrzeug sich etwas anders verhält als ein Geländer am Haus...

Problematischer dürfte sein, dass du einen Vorschlaghammer brauchen wirst, um den Verzug wieder gerade zu biegen. Denn gerade wird er aus dem Bad nicht rauskommen... so in etwa 400-500 Grad hinterlassen schon Spuren.

Er wird maßlich also eher mit einem ausgebrannten Fahrzeug mehr gemein haben als mit einem Präzisionsteil.

Was theoretisch aber geht: spritz- oder flammverzinken mit der Flamme/Brenner, das ganze Teil beizen, dann KTL lackieren. Das hält... haben wir mal mit Motorradteilen gemacht. Da ist zwar dann nur aussen Zink drauf, aber der Temperatureinfluss auf das Teil hält sich gut in Grenzen, es wird im Kern nicht warm, es sprüht ja nur flüssiges Zink drauf. In Hohlräume geht es aber nicht rein... wo wir wieder ein schönes Teil von aussen haben mit Rost innen.

Wobei hier aber schon wieder das Thema "KTL" aufpoppt...

Wenn man KTL lackieren kann, dann kann man die Topversion so erzeugen:
Strahlen, beizen. Dann galvanisch verzinken, anschließend KTL tauchlackieren. EP 2K Grundierfüller, 2K Acryl Decklack.

Das sieht dann nach 33 Jahren in etwa so aus...

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oder so nach 28 Jahren...

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oder so... noch auf den Verbau wartend...

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