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Ok, dann mal noch ein, zwei Fragen zur Aufhängung... (Allgemein)

Alex97 @, Stuttgart, Freitag, 14. September 2018, 17:56 (vor 6 Tagen) @ Aprilscherz

Soo, jetzt habe ich länger nicht rein geschaut, hatte gut zu tun und musste mich erst mal um meine Alltags-Gurke kümmern.

@BK Frank Du fährst die Dämpfer also in der mittleren Einstellung und bei Bedarf härter. Ok, das klingt dann ja nach einem ganz gut nutzbaren Verstellbereich. Wobei auf der Spax-Deutschland-Seite nur Dämpfer gelistet sind mit jeweils 28-facher Verstellung, vorne und hinten. Scheinen wohl nicht mehr die zu sein, die du hast... Ob die derzeit erhältlichen Spax-Dämpfer gleich gut wie früher sind, wäre mal interessant. Aber sonst wird sich wohl außer dir kaum jemand hier finden, der sowas im E28 fährt, fürchte ich.
Cooler Motor übrigens!

@Aprilscherz Ja gut, nur anhand der vereinzelten Berichte über die angeblich nachlassende Qualität von Bilstein werde ich die Option sicher nicht direkt verwerfen.
Das einzige, was mich nur noch ein wenig zweifeln lässt, ist die von vielen Leuten beschriebene Härte der bewährten Bilstein/H&R Kombi. Dummerweise sehen oder sahen wohl viele Leute sautief und sauhart als das Maß der Dinge, aber darauf kann ich im 5er-Oldie verzichten. Das hab ich schon in meinem Alltags-E36, das reicht mir.

Und einer meinte in irgendeinem anderen deutschsprachigen Forum, dass die B8 Dämpfer wohl extrem schnell auf dem Federwegsbegrenzer aufliegen würden und man sie zerlegen und den innenliegenden Begrenzer kürzen müsse (wegen Upside-Down-Bauweise), erst dann soll das gut fahren. Liest sich ziemlich kurios und diese ganzen gemischten Erfahrungsberichte überzeugen mich noch nicht 100% vom B8...
Wiederrum habe ich auf der anderen Seite vom Spax-Fahrwerk (nicht im E28) gelesen, dass die Verstellung nur eine Art Marketing-Gag wäre und wohl nur die Ausfeder-Geschwindigkeit in unnötig großem Umfang verstellt werden könne, während die Einfeder-Härte wohl eher unpraktikabel und nicht verstellbar sei. Kurzum: Ich bin nicht wirklich schlauer :-D Hier in meinem Forenthema haben Leute geantwortet, die je das eine oder andere fahren, und jeder ist zufrieden mit seinem. Toll :-P

Und na klar magst du recht haben mit der Aussage, dass für jede Achslast und für unterschiedliche Anforderungen an Komfort und Sportlichkeit jeweils eine eigene Federhärte verwendet werden sollte. Und dass der Stoßdämpfer im Nachgang auf die jeweilige Feder abgestimmt sein sollte. Jedoch muss man feststellen, dass man überall Fahrwerke finden kann, bei denen die Feder unverändert bleibt, jedoch die Dämpfer verstellt werden. Im Rennauto, im Straßenwagen mit elektronischer Dämpferverstellung etc...
Außerdem werden von zahlreichen, selbst renommierten, Fahrwerksherstellern ein und die selbe Feder oder auch Dämpfer für unterschiedliche Fahrzeuge mit unterschiedlichen Achslasten angeboten. Z.B. Eibach-Bilstein Fahrwerk (als das noch erhältlich war) für 518i - 535i. Oder Bilstein B8 Dämpfer für E28 und gleichzeitig auch E24. Mal eben schlappe 200kg oder noch mehr Gewichtsunterschied!
Insofern denke ich mir beim Spax-Fahrwerk: Lieber eine Verstellmöglichkeit als keine. Müsste man nur noch wissen, ob die nicht einstellbaren Faktoren (Einfedern laut dem einen Forenbeitrag und auch die Federhärte) von vornherein was taugen...

Achja, warum sollte man denn keinen anderen Motor in einen E28 basteln? Ich denke mal nicht, dass mein lahmarschiger 520i ohne jegliche Historie in absehbarer Zeit enormen Wertzuwachs erfahren wird, den ein stärkerer Motor großartig zunichte machen könnte... Aber kann eh sein, dass es für immer ein 520 bleibt, ich will keine großen Töne spucken und es dann doch nicht durchziehen...


Ok, ich danke Euch soweit schon mal recht herzlichst für die Antworten, bin mir aber leider noch immer nicht ganz schlüssig. Aber hat ja noch ein wenig Zeit, wie gesagt, Fahrwerk ist nicht die erste Tat an dem Auto. Vielleicht melden sich ja noch mehr Leute. Was mich aber noch zum Thema Fahrwerk/Aufhängung interessieren würde:

Die Hinterachse des E28 ist ja wie bei allen älteren BMWs aufgebaut und Spur wie auch Sturz sind nicht einstellbar. Wie ist das denn dann bei einer Tieferlegung? Gehen die Werte ins Grenzwertige, besteht da bei -40mm noch kein Grund zur Sorge, wie wird das handgehabt? Man kann im Aftermarket Exzenterschrauben für geringfügige Anpassung kaufen oder gleich ganz neue Aufnahmen mit Langlöchern und Exzenterschrauben an den Achskörper schweißen. Letzteres ist ein bisschen heftig und tüv-technisch kritisch. Hat jemand eine der beiden Methoden angewandt? Oder ist das gar nicht notwendig?

Was ist eigentlich die Aufgabe dieser dubiosen Lenkhebel, die wohl manche E28 haben und andere nicht? Habe im Netz irgendwie sehr wenig darüber gefunden, einen richtigen Hauptgrund für deren Verwendung eigentlich gar nicht.

Wie immer, vielen Dank, Ihr seid klasse!


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