Re: EURO 2 für den 525 eta mit Werks-G-Kat ::: Fakten ::: (Allgemein)
Als Antwort auf: EURO 2 für den 525 eta mit Werks-G-Kat ::: Fakten ::: von Klaus am 12. Oktober 2004 20:39:42:
Hallo Klaus,
unter Punkt 2 schreibst du, dass ein Aktivkohlefilter zwingend ist. Hatte denn die 90kw Version jemals einen?
Ich möchte nochmals das Risiko des Nichtbestehens ansprechen. Also im Absolut desatrösen Fall, habe ich 380Euro + 16% etc bezahlt, hab dann einen KLL aber keine günstigere Einstufung, korrekt? Wie hoch ist das Risiko?
Da ich meinen eta definitiv noch mehr als 2 Jahre fahren möchte (obwohl ich grad die bösen Roststellen entdeckt hab) wäre ich wohl mit im Boot. Aber ein Referenzauto hab ich wahrscheinlich nicht. 95kw Werkskatt mit Aktivkohlefilter, funktionsfähigem Kat allerdings schon 220000km auf der Uhr.
Fabian
Hier mein angekündigter Beitrag zum Thema EURO 2 im 525e:
1. Mir sind zwei Varianten des eta Werkskat bekannt: 90 kw und
95 kw
inwieweit beide Varianten in einem Abgastestverfahren erfaßt werden können werde ich diese Woche noch feststellen lassen.
Jedenfalls wäre die Zusammenfassung von E28 und E30 mit dem eta Motor möglich, also beide Fahrzeuge können bei identischer Motorisierung in einem Testlauf erfaßt werden, wenn das schwerere Fahrzeug (also der E28) getestet wird. Das Gutachten würde dann für beide Fahrzeuge gelten sofern die entsprechenenden Vorgaben (also Abgaswerte)für den Test eingehalten werden können. Das ist sicherlich ein Risikofaktor, aber durchaus kalkulierbar. Leider hilft uns die Einbeziehung des E30 finanziell relativ wenig, da es das Gutachten für den E30 schon gibt, also ein Kostendeckungsbeitrag dieser Aktion über Stückzahlen beim E30 nur bedingt oder überhaupt nicht einkalkuliert werden kann.
2. Der Abgaswert wird über einen Kaltlaufregler erreicht, werksseitiger Einbau eines Aktivkohlefilters ist unabdingbar, also nur beim 87er Modell mit Werkskat wäre die bessere Abgaseinstufung prinzipiell möglich.
3. Da sich ein privates Prüfzentrum genau für diese Abgasgutachten hier in meiner Nähe befindet und persönliche Kontakte zur Firmenleitung bestehen, wäre a) eine schnelle Testdurchführung und b) ein Freundschaftspreis möglich.
4. Eine 90kw Version habe ich zur vor Ort Verfügung, eine mit 95 kw derzeit nicht. Diese müßte notfalls von jemandem gestellt werden (Memmingen/Allgäu) und sollte in gutem technischen Motorzustand mit nicht zu hoher km-Leistung und intaktem G-KAT zur Verfügung stehen.
5. Die Kostenfrage: Wenn ich den mit Risiko behafteten Test durchführen lasse und eine Nachrüstaktion in Erwägung ziehe, dann ausschließlich unter folgenden Bedingungen:
Festbestellung mit Vorkasse für mindestens 15 Nachrüstsätze pro Motorvariante.
Sollte eine Zusammenfassung im Gutachten möglich sein (90kw/95kw), um so besser.
Finden sich im ersten Gang deutlich mehr als 15 Abnehmer für eine mögliche Variante, würde es etwas günstiger werden.
Die grobe Vorab-Preiskalkulation auf dieser Basis läge für den Umrüstsatz incl. dem (teuren) Gutachten derzeit bei ca. EURO 380,-- + Mwst. plus Versand, incl. Gutachten aber ohne Einbaukosten (ohne Gewähr, da eine Festkalkulation noch nicht vorliegt). Diese vorläufige Kalkulation basiert auf einem nichtkommerziellen Angebot, eine Durchführung wäre nur durch eine gesicherte Vorfinanzierung, den persönlichen Kontakt, zur Verfügung gestellte/s Fahrzeug/e und meine Mitwirkung durch Einsatz von entsprechender Arbeitszeit möglich.
Finden sich genügend ernsthafte Interessenten, dann kümmere ich mich weiter um das Vorhaben.
Klaus Jansen