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Bild des Tages

- Und gleich noch einmal denselben Trip, weil ich noch einmal hin mußte. (Allgemein)

FJB, Thursday, 10.07.2003, 15:36 (vor 8484 Tagen) @ FJB


Als Antwort auf: Nach 4 Jahren E3-Eignerschaft den ersten längeren Trip gemacht: 600 km. von FJB am 10. Juli 2003 15:33:07:


Diesmal bin ich noch hemmungsloser mit dem Pedal am Boden geklebt (man faßt Vertrauen in Kiste und Motor), dabei nicht wesentlich schneller gefahren, habe aber gleich 2 Liter mehr gebraucht: 15,24 L - was aber angesichts der Fahrweise noch immer zeitgemäß (!) ist: Renault Vel Satis 3.5 oder AR 164/166 3.0 werden auch mit solchen Verbrauchswerten angegeben, haben etwa die gleichen Beschleunigungszeiten, aber eine höhere Vmax. Und natürlich einen niedrigeren Innengeräuschpegel.

Ein Audi Allroad 2.5 TDI (auch 180 PS, aber besserer Cw-Wert) konnte mich bei 140 bis 200 km/h in ca. 30 km nur mit Mühe abhängen - plötzlich aber war er weg, als ob er irgendwo abgezweigt wäre.

Auf den Landstraßen war der BMW der Überflieger. Wieder einmal verstand ich, was es heißt, wenn die Autotester und 'Herrenfahrer' (dummer Ausdruck von früher aber auch!) ihre BMWs über die Landstraßen "fliegen" ließen: Wenn man den Grenzbereich genau kannte und genau so schnell in eine Biegung fuhr, daß das Heck ein wenig leichter wurde.
Na ja, es wird sowieso leicht.

Ein E39-530i braucht sicher weniger. Ob er im niederen Geschwindigkeitsbereich auch dieselbe Rums-Bums-Spontaneität bietet, wie sie der E3-3.0 S bereitstellt, stelle ich einmal hier so in Frage. Mit dem Getrag-Sportgetriebe ist besonders in den Bergen immer der richtige Gang (meistens der 3., aber gelegentlich der 2.) drin.

Der E39-Turbodiesel beeindruckt ebenfalls mit seinem Drehmoment, von Spontaneität kann man aber hier auch nicht sprechen: Jeder Überholvorgang muß mit dem Einsetzen des Turbo genau abgestimmt werden.
Nicht so beim E3: Wenn der richtige Gang drin ist: Auf Los geht's los.

Neulich habe ich einige E34 mit Sechszylinder-Benzinmotoren beim Vorbeifahren beobachtet: Einmal davon abgesehen, daß ich die M30-Varianten von den M20 akustisch nicht unterscheiden kann, finde ich den Sechs-Sound im E34 total nurmimäßig und zugeschnürt: Vor allem der 2.0 dreht singend hinauf, ohne daß mit dem schweren E34 sichtbar was weitergeht, aber auch der 3.5 im E34 macht nicht unbedingt eine ausnehmend gute Figur: Sonst würde man ihn erkennen.

Nicht einmal der Achtzylinder im E39 wirkt sehr beeindruckend: Der brabbelt weniger, als daß er hysterisch herumkreischt.
Da finde ich meinen offenen Vergaser-3.0 im E3 ächt cool: Der rotzt, rülbst, furzt und hustet zwar gelegentlich, hat einen etwas unrunden, weil mechanisch und nicht elektronisch geregelten Leerlauf, aber selbst, wenn man schon bei 2500 U/min schaltet, hat er einen guten Spruch und bringt merklich was weiter.
Und mit dem relativ niedrigen Verbrauch, der nun zutage getreten ist (vorher bin ich nie mehr als meist nur ein paar Kilometer nach dem Kaltstart gefahren), stellt man sich zu Recht die Frage: Wo bleibt der Fortschritt?
FJB. <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/smile.gif alt=smile>



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