... OK (Allgemein)
Hallo Gemeinde.
Ich habe soeben ein ca. 20-minütiges Telefonat mit meinem TÜV-Nord-Mann geführt zwecks Vorbereitung 17" auf H-Abnahme.
(Ich spreche hier nur für MEIN Vorhaben und nicht pauschal für alle 17"-Eintragungen)
Weil ich eine BMW-Felge vom E32 verwenden möchte liegen erst einmal alle Zahlen wie Traglast, Festigkeiten etc. vom Hersteller vor und er hat darauf Zugriff. Worüber wir, wenn die Zeit gekommen ist, sprechen müssen, sind die Reifenbreiten und die Radabdeckungen. Er empfiehlt hier die Radlaufaufsätze vom M5, weil zeitgemäß und unauffällig. Auf der 8J17 ET20-Felge empfiehlt er einen etwas schmaleren Reifen. Um die Abklärung, welche Breite technisch machbar ist, kümmert er sich. (Da ich aber keine Maximalbreite will, ist das lösbar) Klasse oder!
Und eventuell, der Freigängigkeit wegen, ein Bördeln der Radhausinnenkanten, wenn noch eine zeitgenössische Absenkung des Fahrwerks geplant sein sollte. (Bei mehr als 20 mm sieht er allerdings ein H-Problem) Nach dem momentan aktuellen H-Anforderungskatalog, wird er die H-Abnahme problemlos vornehmen.
Man sieht also, etwas Arbeit ist es schon, so eine Eintragung vorzubereiten. Wenn man aber keinen tiefstgelegten "Asphaltkratzer"
vorführt und sich ein wenig Gedanken gemacht hat, welchen (nicht nur finanziell vorteilhaften) Hintergrund das H-Kennzeichen wirklich hat, ist im Dialog mit dem TÜV ein solches Vorhaben schon zu meistern. 
In diesem Sinne: Jedem das Seine ... immer schön fröhlich bleiben und nicht zuviel aufeinander herumhacken. 