m20b23 K-jetronik, L-jetronik? (Allgemein)
Hm, also doch nicht.
Trotzdem ist die Teilenummer 13 61 1 284 417 sowohl für den 84er 520er, als auch für einen 84er e30 323i im ETK gelistet.
Und warum sollte die L-jetronik Leistungssteigerungen bis 10% ausgleichen können, ausgleichen kann die ja wohl gar nichts selbständig, (da ja wie schon erwähnt kein Regelkreis vorhanden).
Ich glaube schon, dass der 323i ein anderes Steuergerät hatte, als die 2l Motoren.
Wenn ich allerdings das Gedankenexperiment anstelle, dass LMM und alle Durchmesser gleich sind, dann ist es doch so:
Ein 2.3l braucht bei der selben Drehzahl und derselben Last wie ein 2.0l Motor insgesamt mehr zündfähiges Gemisch, daher saugt er pro Umdrehung mehr Luft ein und lenkt durch die höhere Strömungsgeschwindigkeit der Luft den LMM weiter aus. Die kontinuierlich einspritzende L-jetronik spritzt also auch mehr ein als beim 2.0 selber Drehzahl, sie "denkt" die Drehzahl wäre höher. Theoretisch könnte es also gehen, oder habe ich etwas übersehen?
(Ja,ich mache es ja nicht, ein Schaden durch Magerlauf kommt mir ganz sicher nicht nochmal vor. Genau aus diesem Grund fragte ich ja nach einer möglichst sinnvollen Einschweißstelle für ein Lambdasondengewinde, an dem ich dann selbstverständlich problemlos eine BOSCH LSU oder andere Breitbandsonden + Decodierelektronik betreiben kann.)
Nunja, die Sache mit dem doppeldeutigen Auspuff (in meiner Version) ist ohne H nicht TÜV konform. Die Frage ist nur, ob die Prüfer das interessieren wird, oder nicht. Schließlich war der Umbau zum einen schon 1984 möglich, zum anderen kennt sich mit den Kisten doch heute keine Sau mehr so genau aus, so zumindest meine Erfahrung.
Wenn ich mit die Nachrüst-Lambdaregelungen so ansehe, dann habe ich auch so meine Zweifel, ob das so ganz der Weisheit letzte Schluss ist. Schließlich haben wir es hier mit einem Regler zu tun. Ein Regler ist aber immer nur so gut, wie er an die Regelstrecke angepasst wurde.
(System Einspritzung, Verbrennung, daraus resultierende Abgase messen, Regeldifferenz berechnen, entsprechend steuern…)
Stimmt die Übertragungsfunktion im Regler nicht, kann es zum Schwingen kommen, (Zyklische Schwankungen im Gemisch, weil der Regler übers Ziel hinaus regelt (Proportionale Verstärkung zu hoch z.B.)
Mit anderen Worten, solch einen Regler so zu parametrisieren, dass er immer perfekt regelt, und nicht in manchen Zuständen Mist macht, ist sehr schwierig. Und das traue ich jenen Herstellerfirmen von diversen universal Katnachrüstungen einfach nicht zu.