nicht ganz (Allgemein)
Als Antwort auf: vierfach gelagert von Johannes am 26. Juni 2004 23:43:13:
außerdem hat der eta nur eine vierfach gelagerte Nockenwelle, alle anderen M20 und E30 eine siebenfach gelagerte.
<font color="0000FF[/link]Das ist so nicht ganz richtig. Wie in der einschlägigen Beschreibung im E30-Forum nachzulesen (Eckhard hat da auf seiner HP einen netten Link drauf liegen), gab es durchaus auch Etas mit 7-fach gelagerter Nockenwelle.
Die letzten 87er "Rennetas", zu denen auch meiner gehört, hatten dieselben Köpfe und Nockenwellenlager wie die M20 325i etc... </font>
Mich fasziniert dieses Triebwerk auch, gerade wegen der betont niedrigen Drehzahlen. Die Norm-Verbrauchswerte sind wirklich sensationell, bei konstant 120kmh 7,4 Liter, und das bei dem Luftwiderstand, das schafft heute kein einziger Sechszylinder mehr.
<font color="0000FF[/link]Stimmt, das macht in Verbindung mit dem bulligen Drehmoment den Reiz des Eta aus.
Die früher 122 PS-Versionen sind dabei aber deutlich sparsamer als die späten 129-PS Etas.</font>
Wirklich schade, dass er nicht weiterentwickelt wurde, aber als der E24 kam, war der Sprit wohl wieder zu billig geworden, die Verbrauchswerte stiegen dank erhöhtem Gewicht und extrem kurzer Übersetzungen stark an, bis zu den heutigen Modellen.
<font color="0000FF[/link]Das Eta-Konzept (obwohl es damals wie heute viele Freunde fand) sprach seinerzeit nicht den "typischen" BMW-Fahrer an. Selbst viele BMW-Händler / -Mechaniker und -Verkäufer taten sich mit dem Prinzip des Durchzugs aus dem Keller sehr schwer und bewegten anfangs die Etas genauso "drehzahlaktiv" wie alle anderen 6-Zylinder.
Das galt natürlich insbesondere für die Schaltgetriebe-Versionen, weil die vom 7er E23 stammende Automatik seinerzeit hervorragend zum durchzugstarken Motor paßte und ähnlich wie im 524td einfach eine traumhafte Kombination darstellt.
Aber auch der "Automatik-Fahrer" paßte nicht so recht in die seinerzeitige "BMW-Fahrertypologie".
Hinzu kam noch, daß der Eta preislich deutlich teurer als der nominell gleichstarke, aber drehzahl- und benzinhungrigere 520i angesiedelt war und sich viele Leute daher für den 2-Liter Motor entschieden, da er ja auch in der Steuer etwas günstiger war und man den Mehrpreis nicht so recht wieder "einzufahren" erwartete... </font>