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kettenlängung vs. Zahnriemen (Allgemein)

Marius, Wednesday, 24.10.2007, 21:33 (vor 6924 Tagen) @ Diesel


Als Antwort auf: Re: Naja... von Diesel am 23. Oktober 2007 14:17:47:

Hallo,
ich schätze mal mit der Nockenwellenlehre läßt sich die Nockenwelle um einiges genauer einstellen als mit 'ner Markierung, das würde ich ja nicht gerade als Notlösung bezeichnen.
Außerdem ist das beim Diesel doch so üblich das die Nockenwelle mit irgendwas zentriert werden muß weil man da doch immer das Nockenwellenrad verdrehen muß wenn man die Steuerzeiten einstellt, da wäre 'ne Markierung am Zahnriemenrad echt besonders clever...
Und wo ist das Problem die Kurbelwelle abzustecken, wenn man sogar auf dem Steuergehäusedeckel eine Markierung hat, die einem anzeigt wann der Absteckdorn in die Bohrung im Schwungrad passt?
Gruß
Ulli

Ich bezweifle schon sehr die Notwendigkeit einer frei einstellbaren Nockenwelle bei Zahnriemenantrieb, die ja eigentlich nur den Sinn hat, die Nockenwelle bei Längung des Zahnriemens wieder korrekt justieren zu können. Die meisten mir bekannten Kettenantriebe bieten solche Möglichkeiten gar nicht, obwohl die Ketten sich auch sehr wohl im Laufe der Zeit merklich längen. Zudem spielen 2 oder 3° Winkelabweichung bei der Nockenwelle nur eine so untergeordnete Rolle bezgl. Veränderungen des Motorlaufs, daß man sich den ganzen Zirkus mit Blick auf einen verminderten Wartungsaufwand wirklich hätte sparen können. Mir hat sich jedenfalls noch keiner vorgestellt, der beim routinemäßigen nachstellen der Zahnriemenspannung auch die Nockenwelle neu einstellt...
Normale Kerbmarkierungen an der Nockenwelle und am Zylinderkopf, bzw. einen Nockenwellenlager tun es jedenfalls bei der Konkurrenz durchaus. Auch diese ermöglichen eine Einstellung auf +/-0,5° genau. Also m.E. nicht wirklich ein Argument für diesen sonderbaren Festklemm-Mechanismus.
Zum Abstecken der Kurbelwelle gilt sinngemäß dasselbe. Und was den Versuch einer argumentativen Rhetorik betrifft:
Wo ist das Problem, wenn man das Klo auf halber Treppe hat? <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/spitz.gif alt=spitz>
Grüße, Tom
(Um diese sinnlose Diskussion noch etwas sinnlos anzuheizen: Die Antwort lautet: Man kann natürlich damit leben, aber wenn ich's mir aussuchen könnte, dann hätt ich's schon gern auf gleicher Etage...)

eben diese Kettenlängung führt zum Beispiel bei dem dämlichen M51(TDS-Krücke) oft dazu, daß der Saukarren einfach nicht mehr anspringt. Und dann vergleich mal die Arbeit fürs Wechseln mit dem Zahnriemenwechsel... Ganz zu schweigen von undichten Kettenkästen. Und zu Deinen Kopfproblemen: Meine letze und bisher einzige Kopfdichtung an einem 524 hab ich ´92 gewechselt, nach einer Runde auf der Nordschleife mit serienmäßigem Motor. Damals einfach den Kopf wieder draufgezimmert, sorgenfrei weitergefahren. Das Schadensbild der Dichtung hatte übrigens nix mit Wasser zu tun, zwischen Zyl.3 und 4 war der Steg weggeflogen <img src=http://bilder.parsimony.net/smilies/updown.gif alt=updown>.

Achja: ein Motor ist mir auch mal komplett hochgegangen. Weil die Ölpumpe bei 200 festgegangen ist. Der hatte 380000 gelaufen und fuhr dann tatsächlich die letzten 20km auch noch nach Hause, ohne Ölpumpe.

Und zu der Einstellung: Markierungen sind immer wischiwaschi, genauer als mit Dorn und Brücke kann man ja wohl den OT nicht einstellen.

Wichtig ist halt die Kühlung und die Fahrweise der Vorbesitzer, denn ab Werk gab es eben keinen LLK. Der hilft schon ungemein, daß der Motor gesünder läuft.

Grüße mit gscheit Power :-) M.



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