Zwischenplatten etc...
Moin Männers,
da ich ja nun auch ein bißchen Erfahrung auf dem Gebiet des Motorenbaus und den "Strickereien" besitze, kann ich vorab sagen, daß die Ringe niemals aus dem Block laufen dürfen/sollen.
> Ob das so geil ist wenn die Kolbenringe über die erste ZKD und über die
[quote]Aluplatte flutschen?[/quote]
Wie Wolfgang schon schrieb, ist es sicher eine andere Sache, wenn ich mittels Zwischenplatte die Verdichtung reduzieren will/muß, damit der Motor mit dem Ladedruck auskommt.
Aber: Man darf nnicht vergessen, daß dann ab einer gewissen Drehzahl schon der Teufel im Verbrennungsraum los ist - der Lader verschont hier mal gar nix. Daher ist es eher noch belsteter, als im Saugbereich.....
Man kann also meines Erachtens mit der Variante 2 fahren. WICHTIG hierbei ist allerdings, daß die Flächen professionell bearbeitet sein müssen. Sowohl Block als auch Kopf müssen !! definitiv geplant sein und sollten aber auch nicht zu fein bearbeitet sein, damit die Fläche neben der Planbeschaffenheit auch eine gewissen Rauhtiefe aufweist, damit die Dichtung und ggf. Dichtmittel gut packen kann. Mit einer entsprechenden Dichtung (ich würde hierbei eine angefertigte Dichtung verwenden, wie ich sie auch auf meiner Seite anbiete), die neben der Metall-Belegung auch einen Weichstoffkern besitzt und zusätzlich mit einer Art Paste abgedichtet wird, sollte das klappen. Oder man nimmt hier andere Metalldichtungen aus Übersee, die ähnlich gearbeitet sind wie die Metalldichtungen von VW. Dabei habe ich gerade mal ne Frage, da diese Motoren nicht so mein tägliches brot darstellen: Hat BMW eigentlich im Bereich der M50-57 incl. der Diesel-Aggregate auch mal solche Dichtungen verwendet?
Aber zu diesem Schmuckstück von Motor:
Da ich ja nun die Art und Weise der beiden E28-Profis hier nun kennen gelernt habe, ist das keine Lösung für Erich und Martin. Never ever....Ich müßte mich schwer täuschen.
Da würden die beiden wahrscheinlich eher über angefertigte Kolben und entsprechend passende H-Schaftpleuel arbeiten. Oder eben auf diese "CCM" verzichten und "nur" einen 2,8 Liter bauen....
Wie ich weiter oben schon schrieb, würde ich bei derartigen Dingen immer auch die Witrschaftlichkeit berücksichtigen. Wenn ein Aufbau eines M20 derart die Kassen sprengt( es ist etwas anderes wenn das Teilelager derartige Umbauten ermöglicht:hungry:), ist es absolut nicht sinnvoll, ein dermaßen großes Risiko zu fahren, daß es doch nicht funktioniert.
Dann lieber direkt etwas "Wildes" verbauen. Wenn die Originalität eine Rolle spielt(wie sicher in diesem Falle), sehe ich in der B ogener M otoren W elt-Lösung das Maximum. Alles weitere wäre hier nicht mehr das, was die beiden Erbauer eigentlich wollten.
Sollte ich mich irren lieber Martin, lieber Eric, bitte kiorrigieren.
Die Variante 1 mit geklebter Platte kann ich mir nur so vorstellen, daß man es riskiert hat, mit den Ringen tatsächlich über diesen kritischen Punkt zu fahren. Wahrscheinlich verklebt vor dem Honen, damit danach diese Fläche komplett an einem Stück gehont werden kann. Ob das was ist, wage ich zu bezweifeln. In der tat hat man bei Hartge diese Art und Weise mehrfach eingesetzt. Aber wenn das der Weisheits letzter Schluß gewesen wäre, hätte man hiervon sicher mehr gelesen/gehöhrt. Allein der unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizient ist hier nicht von Pappe. Wenn sich da was löst oder setzt, könnte es zu Problemen kommen.Aber ehrlich gesagt, habe ich auch noch nie etwas negatives gelesen oder mitbekommen. Das widerum würde den Schluß zulassenm, daß es ggf. doch gut funktioniert.
Vielleicht gibt es hier tatsächlich Möglichkeiten, die so etwas zulassen. Ist auf jeden Fall, wie schon geschrieben wurde, äußerst tricky und nix für mal eben zwischendurch....
Aber sicher interessant, sich damit mal intensiver zu befassen...Bei Bedarf.
LG
Michael
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