Etwas habe ich noch vergessen: Den Boxer. (Allgemein)
Als Antwort auf: wollte eigentlich nur Viercylinder untereinander vergleichen. von FJ am 21. Dezember 2001 21:01:36:
<center>http://www.lwr-racing.com/Page_1/IMAG0005.JPG</center>
Ein Viercylinder-Boxer (VW Käfer, Citroen GS, div. Subarus, Alfasud und 33, Lancia Gamma, Honda Gold Wing I) hat ähnlich wenig Massenkräfte zweiter Ordnung wie ein Reihensechscylinder.
Auch kann er, wie ein V-Motor, sehr platzsparend eingebaut werden und ermöglicht sehr gute aerodynamische Ergebnisse bei Fronteinbau. Seine Nachteile belaufen sich auf eine schlechtere Zugänglichkeit bei der Wartung.
Auch Zweicylinder-Boxermotoren (Citroen Ente und Abkömmlinge, Puch 500, Fiat Panda, BMW-R-Motorradbaureihe) können mit ihrem perfecten Masseausgleich gegenüber V2- Motoren und Twins in der Laufruhe punkten, ja sind in der Laufruhe sogar Reihenviercylindern überlegen.
Den Overkill an Laufruhe liefert schließlich die Sechscylinder-Boxer-Bauform (Porsche 911, Honda Gold Wing II), für dessen Vibrationsarmut und Drehfreudigkeit schon ein V12 oder Reihen-Achtcylinder (gibt es heute kaum noch) aufgeboten werden muß, um ihm Paroli zu bieten.
Darüber gibt's nur noch V16 und Wankel (Ein-, Zwei- u. Dreischeiben-Wankel).
Beim Wankel kenne ich mich allerdings nicht so aus (hochfrequente Vibrationen im oberen Drehzahlbereich?).
F.