Statement vom E28 Papst (Technik und Reparaturen)
Wow, das war fast schonmal eine richtige Stellungnahme :)
Genau diese GeizIstJaSowasVonGeil Mentalität wird diese Fahrzeuge auslöschen.
Wenn man nicht mal 2500,- euro reinstecken kann, damit die Karre den TÜV schafft, was wird dann damit passieren? Verschrottung. Wir reden da immerhin mal von einem Fahrzeug der ehemaligen gehobenen Mittel- bis Oberklasse. Das kostet halt richtig Geld... isso. Wer das unterschätzt, muss halt entweder Lehrgeld zahlen oder muss Golf fahren. Schade, dass mit dem Handel von Rostmöhren auch noch Schindluder getrieben wird...
Wenn man einen Oldtimer oder Youngtimer haben und fahren will, muss einem Geld wurscht sein. Ein Auto war noch nie eine Geldanlage und wird es bis auf einen 507 oder Flügeltürer auch nie werden. Es ist ein Draufzahlgeschäft.
Mir ist es völlig wurscht, ob mein Wintereta damals 10.000 euro Material und 6 Monate Arbeit für die Überholung gekostet hat oder weiterhin jährlich 2000-3000 euro kostet für seinen Werterhalt damit er picobello da steht... er wird nie was wert sein, ich werde ihn aber auch nie verkaufen. Dafür fährt ihn mein Bruder Eric viel zu gern, ich auch, das Ding gehört zur Familie. Das verkauft man nicht. Ist genauso wie mit'm Käfer, ein Familienmitglied, das in der Garage wohnt. Er wird in 2-3 Jahren nach dem H sogar eine fabrikneue Karosse kriegen, steht alles schon da. Wird mehr kosten als er jemals neu gekostet hat. Ist mir sowas von wurscht...
Wer alte Fahrzeuge als sein Hobby sieht, kauft sie, pflegt sie, behält sie. Kommerz spielt da keinerlei Rolle.
Ich schau mir die alten Dinger gerne an, fahre sie mit großem Genuss und stelle sie wohlbehütet wieder in die Halle. Bis zum nächsten Jahr, dann darf jeder wieder raus. Und bis dahin freue ich mich, dass so ein schönes Stück Technik darauf wartet, wieder mal Gassi gehen zu dürfen.
Sorry... werden wahrscheinlich ein paar nicht verstehen...